Indoor-Grill kaufen: Ja oder nein?

Auf den ersten Blick scheint eine Anschaffung durchaus sinnvoll: Bei Regen oder kühlen Temperaturen einfach in den eigenen vier Wänden eine BBQ-Party zu feiern und das mit einer Leistung mit bis zu 2.300 Watt – klingt doch super, müsste Mann meinen. Viele Hersteller locken potenzielle Käufer zudem mit attraktiven Angeboten. Mitunter kosten die Grills für zuhause gerade mal 50 Euro. Auch, dass kein Grillgeruch aufkommt und Rauch entsteht, sprechen doch für ein Ja, oder? Nein, denn ein Indoor-Grill kann lebensgefährlich sein. Warum? Das erfahren Sie im Folgenden.

Darum sollten Sie indoor nicht grillen

Zwar erzeugt der Indoor-Grill keinen Rauch, dafür setzt er aber eine erhebliche Menge giftiger Gase frei – darunter das lebensgefährliche Kohlenmonoxid. Die Konzentration ist dabei sogar so stark, dass selbst das Öffnen von Türen, Fenstern oder des Garagentors die Gefahr einer Vergiftung nicht entscheidend verringern kann.

Zunächst löst das toxische Gas Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Konzentrationsschwierigkeiten aus. Nach zwei Stunden in einem geschlossenen Raum bei offener Glut können Sie sogar ohnmächtig werden. Das Tückische dabei: Die Körperfunktionen versagen, sodass Sie auch nach dem Aufwachen handlungsunfähig bleiben. Selbst wenn spezielle Kohlenmonoxid-Melder Sie vorzeitig davor warnen, wenn das Gas sich im Raum befindet, sollten Sie also auf Nummer sicher gehen und erst gar keinen Indoor-Grill benutzen.