Shoppen und Sparen am Black Weekend

Black Friday: Wochenende der Rabatte

Schnäppchenjäger sollten sich den 24. November rot im Kalender anstreichen. Denn da locken zahlreiche Einzel- und Onlinehändler unter dem Motto „Black Friday“ mit tollen Rabatten. 

Black Friday Schriftzug aus Rabatten
Am Black Friday locken die Geschäfte mit Rabatten © iStock

Was ist Black Friday?

Er ist wie ein Feiertag für Schnäppchenjäger: der Black Friday. An diesem Tag verkaufen viele Händler ihre Waren zum absoluten Tiefstpreis. Doch warum? Die Begründung findet sich in den USA. Traditionell handelt es sich beim Black Friday um den Freitag nach Thanksgiving. 2017 fällt dieser auf den 24. November. In den USA nehmen sich viele an diesem Freitag einen Brückentag und nutzen den freien Tag, um bereits erste Weihnachtsgeschenke einzukaufen. An diesem Tag beginnt also für die Händler offiziell das Weihnachtsgeschäft und das wollen sie den Kunden mit tollen Rabatten schmackhaft machen. Die Geschäfte öffnen teilweise schon um 5 Uhr morgens, die Menschen stehen vor den Türen Schlange und stürmen bei Ladenöffnung in die Geschäfte.

Black Weekend: die Online-Verlängerung

Nach dem Black Friday ist die Schnäppchenjagd aber noch nicht vorbei. Verlängert wird der Black Friday vom Cyber Monday zu einem richtigen Black Weekend. Der Cyber Monday ist in diesem Jahr am 27. November. Er ist in der Regel die Online-Ergänzung zum Offline-Geschäft. In den USA spielt er schon länger eine große Rolle, in Deutschland wurde er ab 2010 durch Amazon bekannt.

Black Friday in Deutschland

Während in den USA vor allem der Einzelhandel mit Schnäppchen in die Geschäfte lockt, spielt sich in Deutschland vieles online ab. Aber auch hierzulande haben immer mehr Geschäfte an diesem Tag Schilder vor ihren Geschäften, mit denen sie auf die Rabatte am Black Friday auf sich aufmerksam machen. Reinschauen lohnt sich. Die Ware kostet zum Teil nur einen Bruchteil des Originalpreises. Für die Händler ist es trotzdem ein Plus-Geschäft: Laut einer internationalen Untersuchung von RetailMeNot knackten die Umsätze in Deutschland am Black Weekend 2016 erstmals die Milliarden-Euro-Marke.

Woher kommt der Name Black Friday?

Zum Ursprung des Namens gibt es mehrere Theorien. Eine Möglichkeit ist, dass die Menschenmassen, die sich durch die Geschäftstüren drängen, von Weitem wie ein schwarzer, wuselnder Haufen aussahen. Eine andere wiederum bezieht sich darauf, dass die Händler statt roter, endlich schwarze Zahlen schrieben, also endlich aus dem Minus herauskamen. Oder aber, dass ihre Hände schwarz waren vom Zählen des Geldes.

Nicht zu verwechseln ist der Black Friday mit dem Schwarzen Freitag. Der bezieht sich nämlich auf den Börsencrash im Jahr 1929 und ist genau genommen ein Schwarzer Donnerstag. In den USA wird dieser Tag nämlich Black Thursday genannt. Der Freitag hat sich nur in Europa eingebürgert, weil wegen der Zeitverschiebung hierzulande die Nachricht vom Börsencrash erst nach Schließung der Börse eintraf und das Chaos erst am Freitag ausbrach. Dieser Tag gilt als Beginn der Weltwirtschaftskrise – und ist damit ja so ziemlich das Gegenteil vom Black Friday.

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