So sieht's aus.

Taxikosten: Gelbe Geldungeheuer

Fiese Abzocke im Türkei-Urlaub

19.05.2015 16:18 Uhr
Wer im Türkei-Urlaub schnell von A nach B kommen will, muss sich vor überhöht...
© fotolia

Wer in der Türkei Urlaub macht und nicht auf einen eigenen Mietwagen zurückgreifen kann, ist auf ein Taxi angewiesen. Leider werden Touristen gerade dort Opfer von Abzocke. Wie Sie sich vor überhöhten Taxikosten schützen können, erfahren Sie hier.

Ein Taxi ist kein Basar

In der Türkei haben Taxifahrer die Pflicht, ihren Taxameter einzuschalten. Tut ein Fahrer das nicht, sollten Sie ihn unbedingt darauf hinweisen. Denn nicht selten kommt es vor, dass der Taxameter einfach aus bleibt und die Taxikosten im Anschluss ausgehandelt werden. Möchten Sie im Falle von Wucherpreisen kein Theater veranstalten, bleibt Ihnen oft nichts anderes übrig, als die Abzocke hinzunehmen und das verlangte Geld abzudrücken.

Scheinbare Kommunikationsschwierigkeiten

Viele Taxifahrer in der Türkei bieten ihren Fahrgästen an, den Preis schon im Vorfeld festzulegen. Das klingt erst einmal fair, sind die vorgeschlagenen Taxikosten doch oft sehr niedrig. Meistens endet das verlockende Angebot jedoch in einer bösen Überraschung. Statt der im Vorfeld abgemachten fünf Lira sind es dann auf einmal 15. Wird der Taxifahrer nach dem Grund des Preisanstiegs gefragt, gibt er oft folgende Antwort: Er habe Sie eben nicht richtig verstanden, sein Englisch sei einfach zu schlecht. Tipp: Klären Sie die Taxikosten gern mithilfe eines Wörterbuches oder notfalls auch mit Händen und Füßen vorher klar ab.

Taxikosten-Explosion wegen Stadtrundfahrt

Eigentlich wollten Sie sich nur schnell zum nächstgelegenen Supermarkt fahren lassen, doch plötzlich dauert die Taxifahrt eine halbe Stunde. Eine beliebte Masche, die von Taxifahrern betrieben wird, die die Adresse nicht kennen – oder nicht kennen wollen. Die anfallenden Taxikosten müssen dann natürlich Sie übernehmen. Um diese Abzocke zu umgehen, sollten Sie das Taxi daher lieber vom Hotel oder Restaurant bestellen lassen. Denn mit größeren Institutionen oder Geschäften will sich ein Taxifahrer dann nämlich doch lieber nicht anlegen.

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