Es ist eine Geschichte, die wie ein Horrorfilm klingt. Doch leider ist sie Realität. Die Britin Emma K. wollte mit ihrem Kajak den gesamten Amazonas entlang paddeln. Von den peruanischen Anden bis zum Atlantik. Eindrücke von ihrer abenteuerlichen Reise teilte sie regelmäßig auf ihrem Twitter-Account.

Die ehemalige Schuldirektorin einer Grundschule im Südwesten Londons berichtet von einem Sturm, durch den sie sich kämpfen musste. Selfies von Glücksmomenten. Bilder ihres Zeltes. Außerdem berichtet sie von Motorbooten, in denen sie bis zu 30 bewaffnete Männer mit Pfeil und Bogen sah.

Und dann ist da dieser schicksalhafte Tweet. Emma K. schreibt: „In Coari oder in der Nähe davon (100 Kilometer entfernt) wird mir jemand das Boot stehlen und ich werde umgebracht. Nett.“ Eine Vorahnung?

Denn Emma K. wird vier Tage später tatsächlich in der Nähe der Gemeinde Coari von einer Gruppe beim Campen überfallen und ermordet, so „theguardian.com“. Geld und ihre elektronische Ausrüstung seien gestohlen worden. Drei Verdächtige wurden von der Polizei festgenommen, vier weitere sind noch auf der Flucht. Der Leichnam der ermordeten Abenteuerin wurde bis heute nicht gefunden.