So sieht's aus.

Fahne im Garten für echte Fußballfans – ein Muss!

Fahnen gehören zur Fußballkultur wie Popcorn zum Kino oder ein Bier zum Männerabend. Im Stadion sorgen Fahnen jeder Größe für ein fantastisches Ambiente – nicht nur in der Fankurve. Spätestens seit der Fußball-WM 2006 ist es auch hierzulande wieder salonfähig, Fahnen des eigenen Landes oder des eigenen Lieblingsvereins zu hissen – nicht nur, wenn dieser die Meisterschaft gewonnen hat. Natürlich kann man sein Club-Fähnchen am eigenen Auto befestigen und per Korso durch die Stadt brausen – noch schöner und auffälliger ist aber auf jeden Fall eine große Fahne in den Farben des Lieblingsfußballvereins am eigenen Mast!

Wir zeigen Flagge und als leidenschaftliche Fußballfans finden wir, eine Flagge im Garten ist spitze!

FC-Bayern-Vereinsfahne
© Pixabay

Das Beste ist, dass man die Flaggen ganz einfach und ohne großes Heimwerker-Talent im eigenen Vorgarten aufstellen oder an der Hausfassade befestigen kann. Für den Mast im Vorgarten muss lediglich ein Fundament für die Bodenhülse angelegt werden, für das man neben Zement und Spaten idealerweise auch einen Erdbohrer benötigt.   

Für die Fassade des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung gibt es Fahnenstangen-Halterungen als Wandhülsen. Natürlich darf man als Mieter nicht vergessen, den Vermieter um Erlaubnis zu bitten, bevor man zur Tat schreitet – und man muss hoffen, dass er sich durch die Vereinsfahne nicht provoziert fühlt. Die Halterung ist schnell und ohne großen Aufwand angebracht. Schöner ist jedoch zweifellos die Club-Fahne im eigenen Vorgarten, Garten oder Schrebergarten, die schon von weitem zu sehen ist und schön im Wind flattert.

Fahnenmasten beliebiger Höhe in Aluminium- oder Holzausführung erhältlich

Fahnenmasten beliebiger Höhe gibt es aus leichtem Aluminium oder aus massivem Holz. Unabhängig vom Material muss für den Mast eine spezielle Hülse mit dem passenden Durchmesser im Boden verankert werden. Befindet sich der Aufstellort für den Mast an einer öffentlich frei zugänglichen Stelle, sollte über eine zusätzliche Diebstahlsicherung sowohl für den Mast als auch für die Fahne nachgedacht werden, die für kleines Geld erhältlich ist. Neben fest verankerten Fahnenmasten gibt es auch mobile Masten, die zusammengesteckt oder zusammengeschraubt werden können und bei Nacht oder längerer Abwesenheit bequem herausgenommen werden können.  

Im Gegensatz zu Projekten wie Anbau oder Terrassenüberdachung benötigt man für die Errichtung eines Fahnenmastes im Garten keine Baugenehmigung. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, den oder die Nachbarn vorher zu fragen und einen gewissen Abstand zur Grundstücksgrenze einzuhalten. Bei der Wahl des Materials für den Fahnenmast kommt es vor allem auf den eigenen Geschmack an. Masten aus Aluminium sind pflegeleichter und witterungsbeständiger. Alumasten mit eloxierter Oberfläche halten sogar noch länger und sind vor Rostbildung geschützt. Holzmasten sehen mehr nach Tradition aus und passen in manche Umgebung optisch besser, müssen aber alle zwei bis drei Jahre neu gestrichen werden. Damit die Fahne mit dem schönen Vereinslogo auch bei Flaute gut zu erkennen ist, legt man sich einfach einen sogenannten Drehausleger zu.  

Bausätze für den eigenen Fahnenmast schon ab rund 60,- Euro erhältlich

Die günstigste Lösung für den eigenen Fahnenmast im Garten oder Vorgarten ist wahrscheinlich ein Bausatz aus dem Baumarkt, der alle nötigen Komponenten enthält und für um die 60,- Euro erhältlich ist. Zum Lieferumfang gehören natürlich der Mast (meist als Stecksystem aus Aluminium), die Bodenhülse für die stabile Verankerung im Grund, ein Spannsystem mit Seilen sowie eine dekorative Abdeckplatte für die Spitze des Mastes.

Das A und O für das Aufstellen des Fahnenmastes ist die stabile Verankerung im Boden, gerade wenn man in einer windigen Gegen wohnt und/oder den Mast an einem zugigen Ort aufstellen möchte. Die mitgelieferte Bodenhülse muss tief genug eingesetzt und mit einem soliden Betonfundament befestigt werden.

American-Flagge
© Pixabay

Das wichtigste Werkzeug für die Verankerung der Bodenhülse im eigenen Garten ist ein sogenannter Erdbohrer, der wahlweise manuell oder mit einem Motor betrieben werden kann. Gerade bei festen, lehmigen oder steinigen Böden kommt man ohne einen Erdbohrer nicht tief genug in den Boden. Bevor es mit dem Erdbohrer zur Sache geht, muss erst einmal mit dem Spaten ein Loch vorgegraben werden, um den Bohrer ansetzen zu können.

Bei einem Erdbohrer ist der Bohrkopf an einer senkrechten Stange befestigt, die in den Boden gedreht wird. Die Erde wird dabei gleichmäßig über eine archimedische Schnecke nach oben gefördert. Für einfache, nicht zu tiefe Bohrlöcher reicht in der Regel ein Handbohrer mit T-Griff am Ende des Bohrgestänges vollkommen aus. Erdbohrer mit Elektro- oder Benzin-Motor funktionieren nach demselben Prinzip, sind für das Fundament eines handelsüblichen Fahnenmastes aber wohl etwas überdimensioniert. Neben einem Erdbohrer wird noch ein Spaten zum Vorgraben des ersten Lochs sowie ein Sack Zement benötigt.

Die Alternative zum festen Einzementieren der Bodenhülse ist die Anschaffung einer Bodenhülse mit Gewindespitze zum Eindrehen in den (nicht zu festen bzw. steinigen) Boden. Diese Art der Verankerung ist natürlich bei weitem nicht so stabil wie die einbetonierte Hülse, dafür aber schnell und ohne großen Aufwand gebrauchsfertig zu machen und flexibel umzustellen. Ein Fahnenmast muss natürlich nicht unbedingt fertig gekauft, sondern kann von ambitionierten Heimwerkern auch komplett selbst gebaut werden. Anleitungen hierzu findet man im Internet.

Öfter mal was Neues: Eigene Fahnen kreieren und drucken lassen

Piraten-Flagge
© Pixabay

Fahnen für den Lieblingsfußballverein gibt es im Fanshop oder bei diversen Onlineshops in diversen Ausführungen. Natürlich kann man als echter Fan auch eine eigene Fahne oder Flagge entwerfen – zum Beispiel für den eigenen Fanclub oder mit dem eigenen Namen. Die Produktion in einer Online-Druckerei kostet heutzutage auch nicht mehr die Welt.    

Wichtig hierbei ist, dass die Vorlage eine ausreichende Qualität für den Textildruck hat und man keine urheberrechtlich geschützten Symbole verwendet. Bei der Materialauswahl empfiehlt sich ein Stoff, der keine Feuchtigkeit aufnimmt und somit auch bei Regen fröhlich im Wind flattert, wie etwa Polyester oder Nylon. Für Edelfahnen kann auch zur teuren Seide gegriffen werden. Darüber hinaus gibt es Spezialstoffe für Fahnen.

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