So sieht's aus.

Sportsaison: Das Smartphone als Fitness-Coach

Wer sich von ungeliebten Weihnachtspfunden verabschieden, seine Leistungsfähigkeit steigern und ein allgemein verbessertes Körpergefühl genießen möchte, kommt nicht ohne regelmäßigen Sport aus. Ohne die Anleitung eines Personal Trainers oder straffe Pläne aus dem Fitness-Studio ist es mit der Motivation jedoch schnell wieder vorbei. Durchaus Abhilfe schaffen kann dabei jedoch das eigene Smartphone. Hier spielen jedoch die Wahl des Gerätes und auch der verwendeten Apps eine wichtige Rolle.

Handy und Sport
Ein Anschluss für Kopfhörer wird benötigt, um auch beim Sport Musik zu hören © Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Was fitte Smartphones können sollten

Dass Smartphones und andere digitale Helfer beim Sport immer beliebter werden, berichtete Statista schon 2015 : „Rund 60 Prozent der Freizeitsportler in Deutschland nutzen Hightech-Geräte während des Trainings oder Wettkampfs, wie eine repräsentative Bitkom-Umfrage ergeben hat. Dies entspreche etwa 34 Millionen Menschen.“ Es scheint also, als habe auch das Smartphone längst seinen Platz in Sportlerherzen eingenommen. Wer sich mit dem Gedanken an eine Neuanschaffung befasst und das Mobiltelefon auch für sportliche Aktivitäten nutzen möchte, sollte vor dem Kauf einige Dinge berücksichtigen.

So ist es wichtig, dass das eigene Smartphone den Bedürfnissen des Sportlers entspricht. Ein Anschluss für einen Klinkenstecker, um Kopfhörer anschließen zu können, ist dabei Mindestvoraussetzung. Etwas mehr Bewegungsfreiheit bieten auch Bluetooth-Kopfhörer, die kabellos mit dem Smartphone - Bluetooth-Funktion vorausgesetzt - verbunden werden können.

Noch besser stehen Geräte da, die dem sportlichen Alltag in jeder Hinsicht gerecht werden. Wie mobildiscounter.de berichtet , wird das neue Samsung Galaxy S8 wasserdicht sein. Das könnte für viele Sportler zum entscheidenden Kaufkriterium werden, denn wer sein Smartphone in der Sportjacke oder dicht am Körper trägt, will sichergehen, dass das Gerät auch mit Schweiß und Feuchtigkeit gut zurechtkommt. Darüber hinaus will Samsung bei seinem neuen Modell auch die beliebte Fitness- und Gesundheitsapp S-Health um weitere Funktionen ergänzen. Bisher können mit der App unter anderem gelaufene Schritte als auch Mahlzeiten erfasst werden.

Nebst Feuchtigkeitsresistenz und einem Klinkenanschluss sollten Smartphones für Sportler außerdem über eine ausreichend hohe Akkukapazität verfügen. Keinesfalls darf dem Gerät auch während langer Laufrunden der Saft ausgehen, denn Musik ist bekanntlich ein unverzichtbarer Motivator. Ist der Akku plötzlich leer, ist jedoch nicht nur die Stille aus dem Kopfhörer ein Problem. Auch wenn die Lauf- oder Radstrecke per GPS erfasst wird, kann ein leerer Akku die Einsicht in aktuelle Fortschritte zunichtemachen.

Mobiles Netz als unverzichtbares Detail

Ist das eigene Smartphone gut vorbereitet und bietet es die notwendige Hard- und Software, kann ein weiteres Hindernis den Spaß am Sport trüben. So können Sportler, die gerne im Freien trainieren und auch dort auf ihre Apps und Internetinhalte zugreifen möchten, schnell ein recht hohes Datenvolumen verbrauchen. Viele Anbieter jedoch begrenzen das monatlich verfügbare Volumen und drosseln schon beim ersten Kilobyte zu viel die Geschwindigkeit. Musik zu streamen oder auf Online-Workouts zuzugreifen, ist dann kaum mehr möglich.

Outdoor-Sportler-Läufer
Mobiles Netz ist für Outdoor-Sportler unverzichtbar. (Quelle: Wokandapix (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Oft braucht es daher einen Tarifwechsel, um dauerhaft mobil zu bleiben. Tarife mit Datenflatrates und einem hohen Inklusiv-Volumen sind hier empfehlenswert. Sportler können dann immer noch wählen, in welcher Höhe der maximale Verbrauch liegen soll. Simfinity unterteilt Daten-Flatrates derzeit in die Kategorien zwei, drei und vier Gigabyte. Es lohnt sich, vor der Entscheidung zunächst den eigenen Verbrauch zu definieren. Bei den meisten Anbietern ist es möglich, die Verbrauchsdaten über das Internet abzufragen, was die Wahl eines entsprechenden Datentarifs deutlich erleichtert.

Die besten Apps für Fitness-Fans

Selbstverständlich sind auch die App-Entwickler längst auf den anhaltenden Fitness-Trend aufmerksam geworden. Sie bieten immer neue Möglichkeiten, den eigenen Fitnesszustand zu erfassen, Workouts per App zusammenzustellen, gesunde Snacks zu erfassen und verbinden Sport mit sozialen Netzwerken.

Besonders interessant für ambitionierte Sportler, die gerne mit Eigengewicht trainieren, sind sowohl die Tabata Timer App als auch die Freeletics App. Während Tabata auf eine besondere Form des Intervalltrainings setzt und den Körper mit nur vier Minuten Workout fordern soll, handelt es sich bei Freeletics um ein sehr anspruchsvolles Programm, das vor allem erfahreneren Sportlern weitere Optionen bietet. Beide Apps laufen während des Trainings, wobei Tabata-Fans ihre Übungen bereits kennen sollten. In der Freeletics App werden die einzelnen Übungen vorgestellt, gezeigt und in Sets mit Namen wie „Athena“, „Nemesis“ oder „Xerxes“ zusammengefasst. Wer sich mit Freeletics beschäftigen möchte, sollte außerdem wissen, dass Zusatzfunktionen und Pläne nur gegen Bezahlung erhältlich sind.

sportlicher Mann
Viele Apps bieten hilfreiche Grafiken und Videos. (Quelle: Keifit (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Die App „Nike Training Club“, die für Android und iOS zur Verfügung steht, ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrenere Sportler interessant. Hier hat das Trend-Unternehmen eine Anwendung erschaffen, die die individuelle Zusammenstellung von Trainingsplänen ermöglicht. Anwender können sich eigene Ziele setzen und anhand der gezeigten Videos lernen, wie einzelne Übungen korrekt ausgeführt werden.  Auch ein Timer ist Bestandteil der App.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Apps für iOS und Android, die beim Training unterstützend wirken. Welche Anwendung am besten zu den eigenen Zielen passt, finden Sportler nur durch konsequentes Ausprobieren heraus.

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