So sieht's aus.

So schnell werden auch Promis ihr Vermögen los – die Pleiten der Promis!

Zahlreiche Stars aus dem Showbiz oder aus dem Profisport verdienen in einem Jahr mehr als normale Bürger in ihrem ganzen Arbeitsleben. Dennoch gehen prominente Sportler,  Schauspieler, Models und Entertainer in schöner Regelmäßigkeit mit ihrer Geldanlage baden gehen und rutschen trotz Millionenverdiensten in die Pleite. Dabei begehen viele Stars die gleichen Fehler wie Otto Normalanleger: Sie beschäftigen sich einfach zu wenig mit ihren Finanzen und sind außerdem meist zu gierig. 

Börse-Verzweiflung
© Pixabay

Besonders häufig tappen die Stars in die Immobilienfalle. Die amerikanische Schauspielerin Kate Jackson, einer von den drei Engeln für Charlie, gestand ihren Ruin durch den Kauf einer völlig überteuerten Immobilie am Golden Strip in Santa Monica. Obwohl der Hollywoodstar sich das Haus eigentlich gar nicht leisten konnte und wollte, hatte ihr Anleger angeblich die Sparkonten geplündert und die Villa für Jackson erworben.     

Auch Oscar-Preisträger Nicolas Cage fühlte sich von seinem Finanzberater betrogen, der ihn zu riskanten Geschäften mit Immobilien verleitet haben soll, die zu immensen Verlusten geführt hätten. Vor Gericht ging es immerhin um 20 Millionen US-Dollar Schadenersatz. Zur Deckung des Verlusts musste Cage sein erst kurz zuvor erworbenes Schloss in Bayern wieder verkaufen, ohne es jemals bewohnt zu haben.

Viele Promis rutschen durch Immobiliengeschäfte in die Miesen

In der Presse liest man eher von den Pleiten amerikanischer Stars, aber auch hierzulande gibt es eine ganze Reihe durch Anlagefehler ruinierter Prominenter. In den meisten Fällen resultierte die Pleite auch hier aus kreditfinanzierten Immobilienkäufen, bei denen sich die Promis übernommen haben. Stars wie Schauspielerin Grit Boettcher, Schlagersänger Gunter Gabriel oder Bestseller-Autorin Hera Lind über stolperten über unseriöse Steuersparmodelle.

Letztendlich haben die Promis auch nicht mehr Ahnung von Kapitalanlagen als Normalverbraucher. Die meisten Stars haben zudem weder Zeit noch Lust, sich mit Geldanlagen zu beschäftigen oder gar einen Finanzplan aufzustellen. Vermutlich betrachten sie ihren Einsatz angesichts ihres hohen Einkommens oft auch als Spielgeld. Zu den typischen Fehlern prominenter und nicht-prominenter Anleger gehört das Ignorieren von Risiken, Lust auf Spekulation, schlechte Beratung und vor allem Gier.

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Pro Jahr melden zwischen 80.000 und 90.000 Deutsche eine Privatinsolvenz an, zu denen auch immer wieder Prominente gehören. Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman verlor ihr Vermögen beispielsweise durch Investitionen in Ost-Immobilien, die nach der Wiedervereinigung stark an Wert verloren. Nach ihrem Jobverlust durch zweideutige Äußerungen über den Nationalsozialismus konnte Herman die ohnehin überteuerten Raten nicht mehr bezahlen und meldete 2012 endgültig Privatinsolvenz an.     

Auch deutsche Stars sind häufig von Privatinsolvenz betroffen

Auch der aus dem Osten Deutschlands stammende Entertainer und Sänger Wolfang Lippert fiel auf einen Immobilienbetrüger herein und setzte sein gesamtes Vermögen in den Sand. 2002 meldete Lippert Privatinsolvenz an. Schriftstellerin Hera Lind investierte ebenfalls in Ost-Immobilien und häufte angesichts fallender Mieten nach der Wiedervereinigung Schulden im hohen zweistelligen Millionenbereich an.

Auf dem Center Court gehörte Boris Becker zur Weltspitze. Als Unternehmer hat er nach dem Ende seiner Tennis-Karriere aber kein glückliches Händchen bewiesen. Der mehrfache Wimbledon-Champion machte mit seinen drei Mercedes-Autohäusern Verluste und verlor auch seinen Job als Werbeträger für den Autobauer. Mit seiner Finca auf der Ferieninsel Mallorca rutsche Becker noch tiefer in die Miesen. 2014 konnte der Ex-Profi sein Domizil nur knapp vor der Zwangsversteigerung retten.

Die aus dem deutschen Fernsehen bekannte Schauspielerin Katy Karrenbauer generierte Schulden in Höhe von 1,5 Millionen Euro durch fatale Fehler bei der Geldanlage. Karrenbauer investierte unter anderem in eine Traglufthalle im Hamburger Hafen welche kurz vor der Einweihung durch einen Sturm zerstört wurde. Immerhin schaffte es die Schauspielerin, sich aus den Schulden zu kämpfen uns ist seit 2011 schuldenfrei.

Die richtige Anlagestrategie für Prominente und Nicht-Prominente

Doch wie sieht eine gute Anlagestrategie aus, mit der man Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, Verkaufserlöse und andere Erträge einfährt? Grundsätzlich geht es für prominente wie nicht-prominente Investoren bei der Geldanlage vor allem darum, die richtige Balance zwischen lukrativen Gewinnen und größtmöglicher Sicherheit zu finden. Die erfolgreiche Geldanlage setzt außerdem eine gute Vorbereitung, Disziplin und Geduld voraus. Man sollte sein Geld für sich arbeiten lassen, es aber niemals vernachlässigen.

Vor der Entscheidung für eine Geldanlage muss man sich vor allem klare Ziele setzen. Möchte man sein Kapital kurzfristig anlegen, um es für einen bevorstehenden Kauf zur Verfügung zu haben oder soll es zur Absicherung im Alter verwendet werden? Will man mittelfristig Rücklagen bilden, um seine Rente aufzustocken oder um die Ausbildung der Kinder zu finanzieren? Je konkreter das Sparziel, desto besser kann die ideale Anlageform gefunden werden was Laufzeit, Sicherheit, Liquidität und Rendite betrifft.

Da niemand vorhersagen kann, wie sich Chancen, Märkte und Risiken in Zukunft entwickeln, ist es auf jeden Fall ratsam, seine Geldanlagen auf unterschiedliche Anlageklassen, Finanzinstrumente und Werte zu verteilen. Durch eine möglichst breite Streuung der Risiken wird neben dem Renditepotenzial auch das Verlustrisiko begrenzt. Das größte Risiko für den Anleger ist der Komplettverlust seines angelegten Kapitals.

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Sehr große Erträge können zwar beim Handel mit binären Optionen winken, doch auch hier drohen große Risiken, wenn man sich nicht richtig auskennt.  Anleger können hierbei auf den Kursanstieg oder den Kursabfall von Aktien, Währungen, Rohstoffen & Co. spekulieren. „Cash or Nothing“ lautet die offizielle Bezeichnung der Optionsspielart, bei der es nur die Alternativen Sieg oder Niederlage gibt. Tritt ein bestimmtes Ereignis ein, wie zum Beispiel der Anstieg des Dax auf eine bestimmte Marke an einem festgelegten Zeitpunkt, ist Zahltag für den Anleger. Schafft der Aktienindex den Sprung nicht, löst sich das eingesetzte Kapital fast komplett in Luft auf.

Ein Vorteil binärer Optionen liegt darin, dass immer nur das jeweils für einen Deal eingesetzte Kapital verloren gehen kann – es besteht im Gegensatz zu vielen anderen Finanzinstrumenten oder Derivaten keine Nachschusspflicht. Deshalb ist der Anleger hierbei nicht dem Risiko eines sogenannten Margin-Call ausgesetzt. Hat der Anleger die binäre Option bei einem seriösen Anbieter erworben, erhält er bei verlorener Wette sogar noch rund 15% seines eingesetzten Kapitals zurück.

Grundsätzlich sollten Anleger zum binäre Optionen handeln nur Geld einsetzen, dessen Verlust sie verschmerzen können ohne vor dem Ruin bzw. vor der Privatinsolvenz zu stehen. Wer seinen Einsatz einmal bei dieser speziellen Wette auf Kurse verzockt hat, wird es sich in der Regel ungeachtet aller Chancen gut überlegen, ein weiteres Mal ein derartiges Risiko einzugehen.

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