So sieht's aus.

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So sieht's aus.

Push-up-BH: Merkt Mann den Unterschied?

Folge 7 Staffel 3

Gemogelt wurde schon in der Schule und danach geht's weiter. Aber bemerkt der Mann, wenn die Frau einen Push-Up-BH trägt? "Abenteuer Leben XXL" beantwortet die brennenden Sexfragen!

27.09.2012 20:15 | 4:00 Min | © kabel eins

Weibliche Illusion

Push-ups: Die wunderbare Welt der Wonderbras

 

Wenn es um den eigenen Körper geht, fahren Frauen schon mal schwere Geschütze auf, um vor dem anderen Geschlecht möglichst attraktiv dazustehen. In Sachen Oberweite wird beispielsweise gern mit Push-ups geschummelt. Wie Mann Fake und Original unterscheiden kann, erfahren Sie hier.

 

Die Geschichte des Push-ups

Denkt Mann heute an den Wonderbra, hat er vor allem die üppige und wohlgeformte Oberweite einer Frau vor Augen. Ursprünglich war dieser spezielle Büstenhalter jedoch nicht als Kleidungsstück mit rein ästhetischer Funktion gedacht, vielmehr ist er aus reinem Pragmatismus geboren worden. Die Entstehung geht auf den New Yorker Designer Israel Pilot zurück, der Anfang der 1930er Jahre ein BH-Modell kreieren wollte, das fast ohne Elastikfasern auskommt. Diese wurden mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nämlich rationiert. Durch die diagonal verlaufenden Schulterträger konnte Pilot das rare Material einsparen und der Trägerin zugleich einen größeren Tragekomfort bieten – Not macht eben erfinderisch.

 

Auch Models helfen nach

Während in den Anfangsjahren Push-ups überwiegend versteckt unter einem Oberteil getragen wurden, hat sich das Bild des Wonderbras inzwischen gänzlich geändert. Heute ist die Busenstütze nicht nur im privaten Schlafgemach ein gern gesehenes und gezeigtes Dessous-Teilchen, sondern auch in der Öffentlichkeit. Das wird beim Blick in die Modewelt nur allzu deutlich. Pionierarbeit leistete dabei insbesondere das tschechische Supermodel Eva Herzigová. Sie machte die Push-ups durch internationale Werbekampagnen in den 1990er Jahren zu einem Fashion-Trend. Die höllenscharfen Engel von „Victoria's Secret“ haben den Wonderbra in verschiedenen Abwandlungen wie dem „Miracle Bra“ sogar zu Ihrem Markenzeichen gemacht.

 

So funktioniert die optische Täuschung

‚Was sind Push-ups aber eigentlich genau?‘, fragen sich viele Männer. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Im Unterschied zu gewöhnlichen Bügel-BHs lassen sich bei Push-ups Stoff- oder Silikonkissen einlegen, sodass die Trägerin selbst entscheiden kann, wie groß der Vorbau wirken soll. Dank speziellem Material liegen die Körbchen besonders eng am Körper und können so nicht verrutschen. Durch die Polsterung werden die Brüste vergrößert, sprich angehoben und nach innen gedrückt. Der Effekt: ein stattliches Dekolleté wie durch Zauberhand.

 

Wie bemerkt Mann die Mogelpackung?

Push-ups sind nicht ohne Grund beliebt. Schließlich ermöglichen sie Frauen eine optische Brustvergrößerung, ohne sich gleich unters Messer legen zu müssen. Und trotzdem: Es gibt kleine Merkmale, die eine Frau als Wonderbra-Trägerin entlarven. Sie wollen wissen, ob Sie es mit einer Mogelpackung zu tun haben? Dann müssen Sie genau hinschauen. Liegen die Brüste sehr nah beieinander, dürfen Sie zumindest schon mal Verdacht schöpfen. Ein eindeutiges Indiz für eine Trickserei ist hingegen die Abzeichnung der Cups bei engen T-Shirts. Weil Push-ups oft sehr eng sitzen, wölbt sich die Brust etwas darüber, was bei Mutter Natur eigentlich so nicht vorgesehen hat.

 

Braucht meine Partnerin Push-ups?

Diese Frage kann nur sie selbst beantworten. Sollte die Partnerin nicht explizit den Wunsch äußern, einen Wonderbra tragen zu wollen, sollten sich Sie sich auch davor hüten, ihr einen zu schenken. So gut die Absicht vielleicht sein mag, Ihre Liebste wird sich unter Garantie gekränkt fühlen, wenn sie zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Kleidungsstück auspackt, dass ihre Brüste größer erscheinen lassen soll. Oder würden Sie sich etwa über eine Penis-Prothese freuen?

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