Independence Day - Bildquelle: 20th Century Fox Film CorporationIndependence Day © 20th Century Fox Film Corporation

Independence Day - Inhaltsbeschreibung

Gibt es außer der Menschheit noch weiteres Leben im Universum? Diese Frage wird recht unsanft zwei Tage vor dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag (Independence Day) beantwortet, als ein im Durchmesser 550 Kilometer großes UFO den Himmel über Washington D.C. verdunkelt. US-Präsident Thomas Whitmore (Bill Pullman) ordnet einige Bemühungen an, mit den Außerirdischen eine friedliche Kommunikation zu versuchen. Derweil stellt der Satellitentechniker David Levinson (Jeff Goldblum) durch Störungen im Satellitensignal fest, dass die Aliens einen Countdown für die Invasion der Erde abspulen. Kurz nachdem Levinson den US-Präsidenten warnen und zur Flucht bewegen kann, legen die Aliens Washington sowie weitere Metropolen weltweit in Schutt und Asche.

Der US-Präsident mit seinem evakuierten Stab sowie der Techniker Levinson fliegen mit der Air Force One zur Geheimbasis Area 51, wo sie sich Antworten über den Angriff durch die Aliens erhoffen. Zeitgleich ist die US-amerikanische Luftwaffe in einem heftigen Luftkampf mit feindlichen Jägern der Aliens verwickelt, bei dem es dem Piloten Captain Steven „Steve“ Hiller (Will Smith) tatsächlich gelingt, einen der feindlichen Ufos abzuschießen. Den außerirdischen Piloten des Ufos schleift Steve Hiller ebenfalls zur Area 51. Dort fand man mittlerweile heraus, dass die Aliens ähnlich wie Heuschrecken von Planeten zu Planeten ziehen, alles Leben auslöschen und dann die Ressourcen rauben, ehe sie weiterziehen. Eine minimale Hoffnung gibt David Levenson, der glaubt, die übermächtigen Schutzschilde des Raumschiffes mit einem Virus manipulieren zu können. Zusammen mit dem Kampfflieger Steve Hiller schmiedet er einen tollkühnen Plan.

Filmfacts

Hollywood-Regisseur Roland Emmerich ist gebürtiger Stuttgarter, trotzdem wirkt sein Film so patriotisch auf den US-amerikanischen Markt zugeschnitten, wie es wohl kaum ein Amerikaner hingebracht hätte. Wer über diese Tatsache sowie über einige Drehbuchschwächen hinwegsehen kann, bekommt mit Independence Day ein spektakuläres Feuerwerk an Special Effects und unendlich vielen Eyecatchern zu sehen. Viel Zeit zum Nachdenken überlässt einem die rasante Handlung des Films ohnehin nicht.

Die Kinozuschauer sahen das zum Großteil ganz ähnlich und machten Independence Day zu einem Mega-Erfolg. So spielte ID4 (so der Insider-Titel) über 800 Millionen US-Dollar weltweit ein, und das bei vergleichsweise günstigen 75 Millionen Dollar Produktionskosten – die Schwaben sind eben Meister im Sparen. Einen Oscar gab es dann zu guter Letzt ebenfalls, nämlich den für die besten visuellen Effekte.

Filmzitate

Techniker David Levinson (Jeff Goldblum): „Es ist wie beim Schach ...zuerst bringt man seine Figuren strategisch in Position und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann schlägst du zu. Siehst Du? Sie gehen überall auf der Welt in Stellung. Dabei nutzten sie das versteckte Signal um ihre Bewegung zu koordinieren. In etwa sechs Stunden wird das Signal verschwinden und der Count-Down ist vorbei.“
US-Präsident Thomas J. Whitmore (Bill Pullman): „Und was dann?“
David Levinson: „Schachmatt!“

US-Präsident Whitmore in der Area51: „Warum wurde ich nicht über diese Einrichtung informiert? Woher kommen die Gelder für das alles hier?“
„Glauben Sie wirklich, Sie haben 30.000 Dollar für 'ne Klobrille bezahlt?“

Kampfpilot Captain Steve Hiller begrüßt seinen abgeschossenen Alien: „Willkommen auf der Erde... Arschloch!“

Levinson: „Glauben Sie wirklich, dass sie das Ding fliegen können?“
Hiller: „Glauben Sie, dass sie etwas von dem Bullshit hinbekommen, von dem Sie eben erzählt haben?“

Levinson: „Nein warte, damit habe ich gerechnet die führen uns mit einem Leitstrahl rein!“
Hiller: „Und wann wolltest Du das mir mitteilen?“
Levinson: „Ooops“
Hiller: „Ooops? Wir beide sollten dringend an unserer Kommunikation arbeiten!“

US-Präsident Whitmore: „Menschheit. Dieses Wort sollte von heute an für uns alle eine neue Bedeutung haben. Wir können nicht zulassen, dass unserer kleinlichen Konflikte uns aufzehren. Unser gemeinsames Interesse verbindet uns. Vielleicht ist es Schicksal, dass heute der 4. Juli ist und dass sie einmal mehr für unsere Freiheit kämpfen werden. Nicht etwa gegen Tyrannei, Verfolgung oder Unterdrückung, sondern gegen unsere Vernichtung. Wir kämpfen für unser Recht zu leben, zu existieren und sollten wir diesen Tag überstehen wird der 4. Juli nicht mehr länger nur ein amerikanischer Feiertag sein. Sondern der Tag an dem die Welt mit einer Stimme erklärt: Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen. Wir werden nicht ohne zu kämpfen vergehen. Wir werden überleben. Wir werden weiterleben. Heute feiern wir gemeinsam unseren Independence Day!“

Film Details

LandUSA
Länge147
Altersfreigabeab 12
Produktionsjahr1996