So sieht's aus.

Superhelden: Die Faszination des Unbekannten

Sie beschützen die Menschheit vor dem Bösen und stellen sich (zumeist) vollkommen in den Dienst der Gerechtigkeit: Superhelden. Doch was macht einen Superhelden eigentlich aus?

Der Hype um die Comic-Helden

Seit die ersten Superhelden-Comics in den 1930er Jahren auf den Markt kamen, kennt die Faszination und die Begeisterung auf Seiten der Fans keine Grenzen. Ausgehend von den USA, dem Geburtsland der modernen Superhelden, verbreitete sich der Mythos "Superheld" in rasendem Tempo und ist inzwischen weltweit fester Bestandteil der modernen Pop-Kultur. Ganze Conventions drehen sich heute allein um weibliche und männliche Superhelden und ziehen dabei jedes Mal Tausende von Fans an.

 Was macht einen Superhelden aus?

Typische Superhelden zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ihr Leben bedingungslos in den Dienst der Gerechtigkeit stellen. Dabei verfügen sie nicht notgedrungen selbst über Superkräfte, sondern besiegen ihre Gegner oftmals auch mit Hilfe ihrer überlegenen Intelligenz, beziehungsweise  besonders fortschrittlicher Technologie. Vor allem frühe Superhelden sind zudem durch eine besonders hohe Moral gekennzeichnet und töten ihren Gegner nur, wenn sie absolut keine andere Wahl haben. Neuere Vertreter des Genres werden dagegen zunehmend vielschichtiger.

Superhelden von Marvel: Comic-Hefte zu verschiedenen Helden
Die Superhelden des "Marvel"-Universums begeistern seit Jahrzehnten ihre Fans. © pixabay

Vor allem in den letzten Jahrzehnten kommen vermehrt Superhelden auf, die sich zunehmend durch menschliche Fehler und Charakterschwächen von den ursprünglichen Archetypen unterscheiden. Sie zeigen offen ihre Schwächen und reagieren häufig auch brutal oder unberechenbar. Bestes Beispiel hierfür sind "Wolverine", der zwar eigentlich für das Gute kämpft, jedoch häufig sehr brutal und kompromisslos auftritt, oder auch "Hulk", der durch seine unkontrollierbaren Verwandlungen oft auch Unschuldige bedroht.

Ein weiterer Sonderfall in Bezug auf die beliebten Comicfiguren sind die "bekehrten" Superhelden. Bei ihnen handelt es sich um ehemalige Bösewichte, die sich im Laufe der Handlung auf die Seite des Guten stellen, wie zum Beispiel "Catwoman" oder die "Schwarze Witwe". Auch Figuren mit einer finsteren Abstammung können trotzdem zu guten Helden werden. So sind "Hellboy" oder auch der "Ghost Rider" eigentlich dämonischen Ursprungs, entscheiden sich dann aber doch für die Seite des Guten.

Superheld ist schon lange nicht mehr gleich Superheld. Seit ihrem ersten Auftritt in den Comics der frühen 30er Jahre, haben die Helden und Heldinnen nicht nur ganze Generationen von Fans geprägt, sondern sich auch selbst zunehmend weiter entwickelt. Die beliebtesten 18 Superhelden stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

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