So sieht's aus.

Ein einfaches Rezept für eine deftige saarländische Vorspeise

Dibbelabbes (klassisch)

Dibbelabbes ist eine Art dicker Pfannkuchen. Mit diesem Rezept kann man ganz leicht die traditionelle Variante dieses Gerichts zubereiten.

08.08.2017
Spezialitätenbattle_Dibbelabbes mit Apfelmus klassisch
Zutaten für Portionen
2 kg Kartoffeln
2 dünne Stangen Lauch
1 dicke Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Eier
1 Bund Petersilie
1 Prise Fleur de Sel
1 Prise Pfeffer
1 Prise frisch geriebener Muskat
200 g Dörrfleisch (geräucherter Speck)
1 EL Öl zum Braten

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Insgesamt:


Zubereitung

Zuerst wird das Dörrfleisch oder der Speck in kleine Würfel geschnitten und im Gussbrater ausgelassen.
Die Kartoffeln schälen, waschen, trocken tupfen und grob reiben, die Kartoffelmassen in ein Geschirrtuch geben und fest ausdrücken.
Den Lauch putzen, fein schneiden, waschen und trockenschleudern. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein reiben und zusammen mit dem Lauch zur Kartoffelmasse geben. Die gehackte Petersilie, die Eier und die Gewürze zu den Kartoffeln geben und gut miteinander vermischen.
Das Öl im Gussbräter erhitzen die Kartoffelmasse reingeben und unter ständigem Wenden immer wieder in Stücke zerreißen und knusprigbraten.
Da der Dibbelabbes viel Öl aufsaugt, gibt es einen kleinen Trick um das Ganze zu entfetten: Wenn sich am Rand der Pfanne eine Kruste gebildet hat, kaltes Wasser ringsherum gießen, das spart eine Menge an Öl.

Zubereitung Apfelkompott:

Die Äpfel schälen, Kernhaus herausschneiden und in kleine Stückchen schneiden.
Einen Topf nur mit Wasser ausspülen. Die Apfelschnitze hineingeben. Nach Belieben eine Zimtstange mit dazugeben.
Bei geschlossenem Deckel einmal ganz kurz ankochen (nicht aufkochen) lassen.
Bei geringster Hitze (und geschlossenem Deckel) die Äpfel gar ziehen lassen. Das dauert je nach Apfelsorte und Größe der Stücke zwischen 10 und 30 Minuten.
Zimtstange entfernen.
Wer mag, püriert die gekochten Äpfel und hat dann Apfelmus.
Durch das sanfte, langsame Köcheln entfaltet sich der volle Apfelgeschmack.
Durch die natürliche Süße braucht man keinen Zucker mehr.
Und sollte es doch nicht süß genug sein, nachzuckern kann jeder nach Belieben. 

Guten Appetit!

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