Grillen in Berlin - Bildquelle: dpa© dpa

Wie in anderen Städten dürfen Sie auch in Berlin nicht überall drauflosgrillen. Machen Sie sich lieber rechtzeitig darüber schlau, wo das Freiluftvergnügen erlaubt ist und wo nicht – Verstöße gegen die Regeln der öffentlichen Grünanlagen können nämlich schnell teuer werden. Wer in Berlin beim Grillen an einer nicht ausgewiesenen Stelle erwischt wird, muss bei kleineren Verstößen ein Bußgeld von etwa 20 Euro zahlen. Wer die Parklandschaft jedoch mit Grillgruben oder Ähnlichen beschädigt, kann mit bis zu 5.000 Euro belangt werden, mahnt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Kein Grillgeruch im Tiergarten erlaubt

Jahrelang galt der weitläufige Tiergarten als Mekka für Griller aus den umliegenden Bezirken. Seit 2012 ist das Grillen hier jedoch nicht mehr erlaubt. Der Grund: Die Stadtverwaltung klagte über steigende Kosten für die Müllbeseitigung. Mittlerweile ist das Grillen im Bezirk Mitte nur noch im Monbijoupark am Hackeschen Markt erlaubt.

Hier klappt’s mit dem Grillen in Berlin

Möchten Sie in Berlin grillen, stehen Ihnen trotz der Einschränkungen immer noch genügend schöne Grillplätze zur Verfügung. So lockt das Tempelhofer Feld mit gleich drei ausgewiesenen Grillzonen. Im Szenebezirk Kreuzberg-Friedrichshain können Sie auf zwei Grillflächen im Görlitzer Park, am Kreuzberger Waterlooufer und auf dem Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain grillen. Der gerade bei Touristen beliebte Mauerpark im Prenzlauer Berg ist ebenfalls zum Grillen freigegeben und auch in den Randbezirken finden Sie zahlreiche ausgewiesene Grillflächen.