Clip

Abenteuer Leben am Sonntag

Das beste BBQ der Welt

Kansas City gilt als Welthauptstadt des Barbecue. Der Foodfinder will wissen, warum.

Von wegen ein und dasselbe! Grillen und Barbecue haben zwar gemeinsam, dass es sich bei beiden um kulinarische Sommeraktivitäten im Freien handelt, bei denen in fröhlicher Runde gegartes Fleisch genossen wird, der Unterschied zwischen den Zubereitungsmethoden ist jedoch enorm. Dieser manifestiert sich bei Weitem nicht nur über das verwendete Fleisch und das typische Raucharoma des BBQs. Auch in der Temperatur und der Entfernung von Fleisch und Hitzequelle unterscheiden sich die Grillvarianten.

Der nicht so kleine Unterschied

Beim Grillen befindet sich das Fleisch auf einem Rost dicht an der Hitzequelle und wird binnen kurzer Zeit bei etwa 250 Grad gegart. In der Kohle können dabei sogar Temperaturen von 500 bis 800 Grad herrschen. Beim Barbecue sind die Temperaturen hingegen deutlich niedriger. Sie liegen zwischen 90 und 160 Grad. Auch befindet sich das Fleisch nicht direkt über der Kohle, stattdessen wird das Grillgut langsam im heißen Rauch gegart. Ein weiterer großer Unterschied ist die Zeit: Während das Fleisch beim Grillen schnell gar wird, können Spareribs und Co. beim Barbecue schon einmal mehrere Stunden im heißen Rauch verbringen.

Grillen mit dem Barbecue-Smoker

Im Gegensatz zu den meist offenen Geräten, die beim europäischen Grillen verwendet werden, ist ein sogenannter Barbecue-Smoker geschlossen und besteht aus mehreren Kammern. Hitzequelle und Grillgut sind voneinander getrennt und der heiße Rauch wird von einer Kammer zur anderen auf das Fleisch geleitet. Entsprechend wird die BBQ-Methode auch als indirektes Grillen bezeichnet.