Möchten Sie in dieser Grillsaison zum ersten Mal indirektes Grillen ausprobieren? Bei dieser Technik lagert das Fleisch in einem geschlossenen Grill nicht direkt auf der Hitzequelle, sondern meist seitlich neben der Glut. Die Temperaturen sind niedriger, die Garzeiten länger, aber das Fleisch dafür wunderbar zart. Auch für indirektes Grillen gilt jedoch: Nicht jede Fleischsorte eignet sich gleich gut.

Die richtige Fleischsorte

Auf einen Klassiker müssen Sie leider verzichten, wenn es um indirektes Grillen geht: Das Würstchen . Bratwürste sind als einzige

Fleischsorte nicht zum indirekten Brutzeln geeignet. Schweinefleisch, Rind, Hähnchen oder Lamm dürfen Sie jedoch unbesorgt in den Kugelgrill legen. Egal, um welche Fleischsorte es geht, wichtig ist, dass Sie daran denken, dass sich die Garzeiten verlängern – Sie sollten also rechtzeitig damit beginnen, Ihren Grillabend vorzubereiten, damit die Gäste nicht mit knurrendem Magen vor dem Kugelgrill warten.

Indirektes Grillen: Besondere Leckerbissen

Je nach Fleischsorte eignen sich verschiedene Stücke besonders gut für das indirekte Brutzelerlebnis.  Bei Schweinefleisch greifen Sie am besten zu den klassischen Spareribs oder großen Portionen wie Rollbraten, Spießbraten oder Haxe. In Sachen Rind eignen sich Brustkern und Roastbeef, während Sie Steaks am besten zunächst direkt und dann indirekt grillen: Zuerst auf beiden Seiten kurz direkt angrillen, damit die Proteine an der Oberfläche karamellisieren und sich eine leckere Kruste bildet. Dann den Kugelgrill schließen und etwa 20 Minuten auf dem Rost neben den Kohlen garen lassen. Ein Hähnchen kommt gleich ganz in den Grill und auch Fisch eignet sich ausgezeichnet im ganzen Stück für diese Grillmethode.