Teilen
Merken
Erotik & Liebe

Die größten Brüste der Welt

12.06.2012 • 22:15

Die Brasilianerin Sheila Almeida will mit zwei schlagkräftigen Argumenten Karriere machen. Ihr Vorbild: die Country-Sängerin Dolly Parton, die in jeder Brust stolze 1,5 kg Silikon trägt!

In Deutschland werden Brustverkleinerungen ab einer nicht mehr zumutbaren Brustgröße von den Krankenkassen bezahlt – und das aus gutem Grund. Große Brüste bedeuten für die Trägerin eine schwere Last, die sowohl den Rücken belastet als auch negative Einflüsse auf die Psyche nehmen kann.

Trotzdem gibt es Frauen, die bewusst ihre Brüste auf Maße vergrößern lassen, die nicht mehr gesund und für die meisten auch nicht schön zu nennen sind. Natürlich ist der Wunsch nach einer schönen Brust in nahezu jeder Frau verankert, gilt doch die Brust als eines der wichtigsten weiblichen Schönheitsmerkmale. Daher sollte keine Frau unter einer zu kleinen Brust leiden müssen, der Gang zum Chirurgen ist heute nur kein kleiner Schritt, der schnelle und auch endgültige Abhilfe verspricht.

Dass es auch hier, wie in vielen anderen Bereichen des menschlichen Lebens, zu Suchterscheinungen kommen kann, beweisen Busenwunder wie Sheyla Almeida Hershey, die ihre Brüste auf absurde Maße bringen lassen oder dies zumindest planen.

Wie im Video gezeigt, hat Sheyla den gewünschten Eintrag ins "Guiness Buch der Rekorde" erhalten, doch ihre weitere Version von über 3m³ Implantat pro Brust konnte sie bislang nicht realisieren. Nach einer lebensgefährlichen Infektion mussten die Implantate bereits im Jahr 2010 erst einmal vollständig entfernt werden. Das Resultat war, laut Presse, ein Selbstmordversuch und eine Aussage, laut der sie ihren Status als Frau mit den weltgrößten Brüsten wiedererlangen wollte.

Busenladies – wer findet solche XXL Brüste wirklich schön?

Ein Busen, der in keinen gängigen BH passt und die Trägerin auf Schritt und Tritt behindert – ist das wirklich erstrebenswert? Finden Männer große Brüste schöner als kleine? Fest steht: Größer ist nicht immer besser. Straff sollten sie sein, rund und glatt. Eine gesunde, feste und dabei nicht zu kleine Brust wirkt tatsächlich anziehend auf Männer. Eine Studie innerhalb des Werkes "Evolution and Human Behavior" mit männlichen Probanden aus verschiedenen Nationen konnte diese, nicht überraschende, These mit Daten belegen – die schönsten Brüste waren laut der Probanden wohlproportioniert, jung und frisch.

Warum also gibt es Frauen, die ihren Busen auf eine Größe aufpumpen wollen, die an Ballons erinnert und sie körperlich unglaublich einschränken? Schönheitswahn und falsche Selbstbilder sind häufig die Ursache.

"Busenlady" ist kein Kompliment

Werden Frauen als Busenladies bezeichnet, ist das selten als Kompliment gemeint. Häufig findet man diese Begriffe im Bereich der Pornoindustrie oder auch als reine Reduzierung einer Frau auf ihre Brüste. Mit dieser Abwertung wurde das deutsche Transgender-Model Edona James ebenso von der Presse tituliert wie auch Sheyla Almeida Hershey.

Dabei ist es tatsächlich eher der Reiz des Außergewöhnlichen als die Attraktivität, die die Trägerinnen dieser XXL-Busen so bekannt macht. Sie werden begafft, bestaunt und stehen im Mittelpunkt, doch schön findet diese Brüste eigentlich kaum jemand.

Wie sehen XXL-Brüste nach ein paar Jahren aus?

Generell können Silikonimplantate problemlos mit der Trägerin alt werden. Ist alles richtig und gut gemacht, halten die Implantate durchaus so einiges aus. Jedoch verändert sich die Brust einer Frau innerhalb ihres Lebens – ab 35 werden die Brüste schlaffer und weicher. Wer seinen XXL-Busen stets auf dem gleichen optischen Stand behalten möchte, muss demnach ständig nacharbeiten lassen, um auftretende Hängepartien, schlaffe Hautpartien und Falten zu kompensieren. Ist ein Busen hingegen maßvoll und von einem Experten vergrößert worden, sollten diese Veränderungen bereits bei der OP bedacht und berücksichtigt worden sein. Heute können Brüste zudem auch mit Eigenfett vergrößert werden, so können sie noch natürlicher durch die Jahre kommen.