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Schuhfetisch hat eine lange Geschichte

High Heels, Sneakers, Budapester: Schuhe sind ein wichtiger Teil der heutigen Mode - und manchmal einer der vielen Auslöser für sexuelle Erregung . Dass Menschen bei der Berührung oder dem Geruch von Tretern jedoch sexuell befriedigt werden, ist kein Phänomen der Moderne. Unter der Bezeichnung Retifismus geht der Schuhfetisch schon auf den französischen Schriftsteller Rétif de la Bretonne zurück, der 1769 in seinem Werk „Le Pied de Fanchette“ Frauenschuhe eine sexuelle Wirkungskraft zuschrieb. Die weit verbreitetste Ausprägung Altocalciphilie hat sich jedoch erst im Laufe des 20. Jahrhunderts herausgebildet. Warum, das erfahren Sie jetzt.

Altocalciphilie: Mit High Heels zum Höhepunkt

Hauptsache hohe Absätze – genau darum geht es bei der Altocalciphilie, der wohl beliebtesten Schuhfetisch-Form. Warum Mann sich auf High Heels so fixieren kann? Vermutlich, weil diese in Zusammenhang mit einer ganz besonders femininen Körperhaltung gebracht werden. Zum anderen wirken die Beine der Frau dadurch länger. Welcher Mann wird da nicht schwach?

Bin ich abnormal?

Natürlich nicht! Wie Sie eben erfahren haben, gehen dem Schuhfetisch ganz normale Männerfantasien voraus. Sollten Sie eine Altocalciphilie bei sich festgestellt haben, sprechen Sie offen mit der Partnerin darüber, anstatt den Schuhfetisch zu verheimlichen. Wer weiß: Vielleicht teilt die Liebste ja Ihre Gelüste, sodass Sie Ihr Faible ganz schamlos mit ihr ausleben können.