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Frei und offen – so ist die Band, und ihre Musik ist es auch. Mit Dudelsäcken, Trommeln, Schalmeien und Folk-Harmonien bleiben sie ihrem Stil treu. Durch die Integration von Gitarren-Riffs, elektronischen Beats und etwas Rap zeigen die Musiker aus Karlsruhe, wie schön die Freiheit Neues zu tun und ihre Offenheit dafür ist.

Passend zum Albumtitel thematisiert Saltatio Mortis in „Geboren um frei zu sein“ das in Politik und Gesellschaft omnipräsente Thema, Diskriminierung, und positioniert sich klar für Gleichberechtigung und Freiheit aller. Wie ein roter Faden zieht sich das Streben nach Freiheit durch die 15 Songs: Die Sehnsucht, frei zu sein von den Sorgen durch dramatische klimatische Veränderungen und zunehmenden Rassismus und Nationalismus. Inspiriert vom nordischen Gott Loki wird auch die Angst vor neuer Freiheit aufgenommen, da dadurch die Zukunft weniger berechenbar wird.

Saltatio Mortis wirken auch nach zwanzig Jahren immer noch so kraftvoll, leidenschaftlich und neugierig wie am ersten Tag; ihre gewachsene musikalische Reife steigert nur noch die Intensität ihres Songs. „Für immer frei“: Das ist die Musik einer Band, die ihre Geschichte kennt und um die Zukunft weiß; die so sicher ist, dass sie kein Risiko scheut; und die weiß, dass es heute wichtiger ist denn je, den kräftigen Rock und den zarten Folk nicht den Feinden der Freiheit zu überlassen.

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