Vom Spinner zum Gewinner

Film, Musik, TV – aus einer Hand

Vion – eine Erfindung von Finn Plotz

Vion – tausende Filme, alle Songs der Welt, eingebauter TV-Receiver und endlich nur noch eine Fernbedienung. Der 20-jährige Finn Plotz hat den Traum aller Mediennutzer wahr gemacht und Film, Musik und TV miteinander verbunden. Wir haben uns mit dem jungen Geschäftsmann einmal unterhalten …

Alter

20

Wohnort

Glückstadt

Unternehmen/Idee

Vion - Tausende Filme, alle Songs der Welt, eingebauter TV-Receiver und endlich nur noch eine Fernbedienung

Webseite

www.vion.de

Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem Geschäft, was gab Dir die Inspiration dafür?

Die Idee zu Vion kam mir im eigenen Wohnzimmer. Wir hatten beschlossen, unsere alte Röhre zu ersetzen und kamen mit dem vollen Equiptment von Flatscreen, über Sky-Receiver bis zur Surroundanlage aus dem Elektroladen zurück. Benutzt haben  meinen Eltern lieber weiter ihre alte Röhre, da die fünf Fernbedienungen auf dem Couchtisch nicht gerade einladend waren. Ich habe dann alle möglichen Gerätschaften ausprobiert und als keine den Elterntest bestanden hat, habe ich beschlossen, es eben selbst zu machen.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung?

Die größte Herausforderung ist die Technik. Bei Vion kommen Spezialisten aus dem Ingenieurwesen, der Software, Redakteure und Designer zusammen, die alle unter einen Hut gebracht werden wollen.

Was gibt Dir den Mut zur Umsetzung?

Was ist schon Mut? Ein Feuerwehrmann, der sich für andere in Gefahr begibt, ist mutig. Ich würde es eher Leidenschaft nennen und die ziehe ich aus dem eisernen Willen, meine Idee wahr werden zu lassen.

Gibt es einen Plan B? Wie sieht der aus?

Wer Plan B schon in der Tasche hat, kämpft nicht hart genug für Plan A. 

Was ist wichtiger, das Herzblut oder der Geschäftssinn?

Viel Herzblut ohne Geschäftssinn führt in die Pleite und viel Geschäftssinn ohne Herzblut führt zu zweitklassigen Produkten. Das entscheidende ist, dass man sich Geschäftssinn aneignen kann, solange man für seine Sache brennt. 

mehrere Fernbedienungen liegen auf dem Tisch
Der Auslöser für die Erfindung von Vion, einer Fernbedienung, mit der sich mehrere Geräte aus einer Hand bedienen lassen. © Delux - Fotolia

Gibt es überhaupt noch Marktnischen für neue Geschäftsmodelle?

Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden. So sagte es der Leiter des US-Patentamts im Jahr 1899. Solange es Menschen gibt, die den Status Quo hinterfragen, wird es immer neue Geschäftsmodelle geben. Vor uns liegt eine unglaublich spannende Zukunft. 

Wie finanzierst Du Deine Idee?

Vion finanziert sich über private Geldgeber und teilstaatliche Förderung. Die Produktion selbst wird von der Sparkasse Westholstein vorfinanziert. 

Hast Du einen ultimativen Tipp für neue Projekte?

Erstmal anfangen! Wer wirklich für seine Idee brennt, wird schnell erleben, wie viel Unterstützung es gibt. 

Wer hat an Dich geglaubt?

Am Anfang waren es meine Eltern, mit jedem Tag, an dem ich für meine Idee gekämpft habe, kamen neue Mitstreiter und auch Investoren hinzu. 

Wer hat am meisten an Deiner Idee gezweifelt? Warum?

Ich habe seinerzeit eine Absage von einem bedeutenden Investor bekommen, was ein herber Schlag war. Anstatt in Selbstmitleid zu verfallen, stand für mich aber fest: Die haben Recht. Kritiker waren für mich mindestens so wichtig wie Unterstützer, weil sie mich durch unbequeme Fragen auf Probleme gestoßen haben, lange bevor sie tatsächlich eingetreten sind und mir so dabei geholfen haben, besser zu werden.

Fazit: Wer an seine Idee glaubt und hart an der Umsetzung arbeitet, kann es schaffen – das hat der 20-jährige Glücksstädter Finn Plotz mit seiner Vion-Erfindung bewiesen. Sein Geheimrezept: sich die Zweifel der Kritiker anhören und zunutze machen. So ist es dem jungen Geschäftsmann gelungen, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das aus dem digitalen Zeitalter kaum mehr wegzudenken ist – eine elektronische Schnittstelle zwischen TV, Film und Musik in Form einer einzigen Fernbedienung. Genial!

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