Rosins Restaurants

Interview mit den Besitzern Peter und Ute

Alpengasthof - Der Tag danach

Peter und Uwe Alpenglück

Frage: Was hat sich seit dem Besuch von Frank Rosin in Eurem Restaurant verändert?

Peter: Es kommen mehr Gäste und das ist das, was wir uns ja immer gewünscht haben. Und auch bei mir merke ich eine Veränderung. Ich gehe jetzt viel mehr auf die Gäste zu, gehe zu ihnen an den Tisch. Mir macht der Umgang mit den Gästen richtig Spaß. Ich weiß gar nicht, warum ich das vorher nie gemacht habe. Frank Rosin hat mir „in die Schuhe geholfen“, so sagt man in Bayern. Das heißt soviel wie, er hat mir den Kopf gewaschen. Manchmal war er ein wenig hart, hat mich zusammengestaucht und meinte: „So wie Du das machst, funktioniert es nicht“. Das war aber gut so. Dadurch hat er mich nur noch mehr motiviert.

Was ist am Tag nach der Ausstrahlung in Eurem Restaurant passiert?

Ute: Die Sendung kam super an. So gut, dass viele Leute noch an demselben Abend, kurz nach der Ausstrahlung, alle auf unserer neuen Homepage Zimmer buchen wollten. Es gab solch einen Ansturm, dass unsere Website vorübergehend geschlossen werden musste. Und wir können uns vor Anrufen nicht mehr retten. Jeder will bei uns übernachten ... Peter ist nur am telefonieren, damit alles wieder läuft.

Was war im Nachhinein für Euch das wichtigste/schönste/verrückteste Erlebnis im Zusammenhang mit den Dreharbeiten?

Peter: Das wichtigste Erlebnis war, als ich merkte, wie sehr unsere Mitarbeiter hinter uns stehen. Als es um die Entscheidung ging, ob wir weitermachen oder aufgeben, das war genau der Moment. Alle wollten weitermachen, obwohl sie wussten, dass auf uns eine harte Zeit zukommen wird. Das hat mich und Ute gestärkt. Ein weiteres Erlebnis, dass mir sehr nah ging, war der Moment, als ich das Gespräch mit der Gemeinde hatte. Sie machten uns solche Vorwürfe, da bin ich einfach abgehauen. Doch Frank Rosin ließ nicht locker und sagte, ich müsse mich mit der Gemeinde auseinandersetzen. Das habe ich dann gemacht. Das war im Nachhinein genau richtig so! Das schönste Erlebnis für Ute, mich und meine Angestellten ist jedoch, dass wir neue Freunde hinzugewonnen haben! Durch die intensive Arbeit mit Frank und seinem Team ist zwischen uns allen eine Freundschaft entstanden. Wir haben sie in unser Herz geschlossen!

Wie habt Ihr die Sendung empfunden?

Peter: Natürlich ist es hart, sich die eigenen Fehler einzugestehen und an ihnen zu arbeiten, aber letztendlich gehören diese Fehler der Vergangenheit an. Durch die intensive Arbeit mit Frank Rosin und dem Team haben wir viel gelernt. Vieles war verbesserungswürdig. Meine Frau, mein Team und ich sind stolz auf das, was wir innerhalb kürzester Zeit erreicht haben. 

Wie haben die Gäste/Leute in der Umgebung auf die Sendung reagiert? Und vor allem die Gemeinde?

Peter: Schon nach der ersten Folge gab es positive Feedbacks. Es gab Leute, die sagten: „Mach weiter so! Steh zu Deiner Sache“ oder „Hut ab, dass Du mit deinen Problemen an die Öffentlichkeit gegangen bist!“ Viele wussten auch gar nicht, in welch brenzliger Situation wir uns befanden. Sie ahnten nicht, dass wir so verschuldet sind.

War die Entscheidung weiterzumachen, richtig?

Peter: Sicherlich gab es immer wieder Rückschläge. Es gab immer wieder Momente, an denen Ute und ich gezweifelt haben. Aber heute können wir beide sagen, dass wir darüber glücklich sind, dass wir weitergemacht haben. Und nicht nur wir, auch unser gesamtes Team. Wir halten zusammen wie Pech und Schwefel.

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