Robot Wars 2016

Robot Wars: Die Geschichte der Kult Show

Robot Wars ist ein Anfang der 1990er Jahre in Großbritannien entstandenes Fernsehformat, bei dem selbständige Teams aus zwei bis drei sogenannten Roboteers mit ferngesteuerten Fahrzeugen in einer geschützten Arena gegeneinander antreten. Das Ziel der Roboter ist es, alle gegnerischen Roboter fahrunfähig zu machen. 

© Alan Peebles

Kampfroboter 

Als Waffen dienen dabei zum Beispiel mit Pneumatik angetriebene Umwerf-Mechanismen oder schwere, schnell rotierende Scheiben. Für das Publikum entstehen dabei spektakuläre Szenen, weshalb sich Robot Wars insbesondere in England beim Publikum großer Beliebtheit erfreut.

Über 400 Teams mit Robotern gibt es in England, zum Teil auch Schulklassen, die im Rahmen eines Technikpraktikums einen Roboter bauen.

Robot Wars in Deutschland

1999 versuchte der Fernsehsender RTL II das Format auch in Deutschland zu etablieren. Im Jahre 2001 konnten dann für die erste deutsche Meisterschaft vier Roboter mobilisiert werden. Erster deutscher Meister wurde der Roboter Ansgar vom Team Thomsen aus Ahrenviöl bei Husum. Die zweite deutsche Meisterschaft wurde 2002 in Nottingham abgehalten.

Gewinner wurde damals Black Hole aus Dachau. Seit 2003 veranstaltet die deutsche Robot Wars-Gemeinschaft German Roboteers Association (GRA) unter dem Titel Mad-Metal-Machines auch in Deutschland Events mit Kämpfen verschiedener Gewichtsklassen. Außerdem nahmen einige deutsche Roboter auch bei internationalen Meisterschaften teil. Erfolgreichster war 2003 das bayerische Team Tsunami, das trotz starker Konkurrenz bis ins Gruppenfinale der Weltmeisterschaft vordrang.

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