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Reisetipps 5

Deutsche Bahn
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WO KANN MAN AM BESTEN GELD WECHSELN?

Bargeld oder Karte? Mit welchem Zahlungsmittel fährt man im Urlaub am besten? Und wo soll ich überhaupt Divisen tauschen? Diese Fragen stellt man sich meist, wenn es an die Reisevorbereitungen ins Urlaubsparadies geht. Denn auch wenn Sie innerhalb der EU Urlaub machen, heißt das nicht automatisch, dass es dort den Euro gibt. Denn viele Länder haben noch ihre eigene Währung. Hierzu gehören beispielsweise Länder wie Bulgarien, Schweden oder Dänemark.
Sollten Sie in ein „Nicht-Euro-Land“ fahren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Sie bringen Divisen mit ins Land, das heißt Sie tauschen zu Hause oder aber Sie wechseln vor Ort. 
Am Urlaubsort sollte man tauschen, wenn man sich in einem Land mit schwacher Währung befindet. Hierzu zählen zum Beispiel die Türkei und Osteuropa. Zuhause zu tauschen ist dann zu empfehlen, wenn man in ein Hartwährungsland wie zum Beispiel die USA fährt.
Sein Geld wechseln kann man bei Banken oder Wechselstuben. Die Bank ist hierbei meist die sicherste Wahl, denn Sie können sich als Urlauber schon zu Hause eine Bank aussuchen, welche mit ihrer Heimatbank korrespondiert und sich somit die Kommission sparen. 
Meist gilt, dass das Wechseln im Hotel am teuersten ist. Wechselstuben hingegen bieten oft gute Kurse an, aber man sollte aufpassen, denn hier werden einem manchmal Blüten angedreht. 
Auch mit der EC-Karte ist es an Automaten im Ausland möglich an Bargeld zu kommen. Oft ist dies billiger, als in der Wechselstube. Dies gilt besonders in Europa. Außerdem bieten auch viele Geschäfte an, dass man bei ihnen mit EC-Karte zahlen kann. Eine sinnvolle Ergänzung zu EC-Karte und Bargeld, ist sicherlich die Kreditkarte. 
Für die meisten Währungen gilt: Der Kurs für Bargeld am Bankschalter ist in Deutschland schlechter als im Ausland. Man sollte deshalb nur so viel umtauschen, wie man für die ersten Stunden braucht (Taxifahrt, Trinkgelder) und den Rest im Urlaubsland wechseln. Umgekehrt empfiehlt es sich, übriggebliebenes Geld noch im Urlaubsland umzutauschen. 

 

WAS TUN, WENN MAN MIT SEINEM ZIMMER NICHT ZUFRIEDEN IST?

Trotz der besten Urlaubsvorbereitung, kann es einem als Urlauber schon mal passieren, dass man in ein Hotel kommt, in dem man mit seinem Zimmer unzufrieden ist. In einem solchen Fall gilt: Nicht stillschweigend das Zimmer nehmen, sondern darauf Aufmerksam machen. Es gilt immer: Mängel sofort ansprechen! Denn nur dann kann das Hotel darauf reagieren und man eventuell eine Alternative zum Zimmer erwarten.

REKLAMATION: WAS SIE TUN KÖNNEN, WENN SIE MÄNGEL IN IHREM HOTELZIMMER HABEN
Bei eindeutigen Mängeln im Hotelzimmer sollten Sie direkt bei der Reiseleitung Bescheid geben und nicht erst warten. Sie müssen sich sofort melden, um die Reklamation schnell wirksam zu machen. Hierbei kann man durchaus auch sein Geld zurück verlangen, da man als Urlauber ja keine Leistungen entgegen genommen hat, wenn man in diesem Zimmer nicht wohnen möchte. 
Wichtig ist, dass Sie die Mängel genau beschreiben und sofortige Abhilfe verlangen, sofern das möglich ist. Damit Sie die Mängel auch beweisen können, sollten Sie entweder Fotos oder einen Zeugen bei der Reklamation dabei haben.

REKLAMATION: WELCHE MÄNGEL SIE HINNEHMEN MÜSSEN
Eine Verspätung des Reisebusses oder ein paar Kakerlaken im Zimmer (zumindest in südlichen Ländern) gilt noch nicht als Grund für eine Reklamation, denn so etwas nennt man als "vor Ort üblich" und es muss von den Urlaubern in Kauf genommen werden. Es gilt aber immer: Wer nichts sagt, kriegt auch nichts. 

 

WAS SOLLTE MAN IM URLAUB FÜR DEN NOTFALL DABEI HABEN?

Wer hat es nicht schon mal von einem Freund gehört oder sogar selbst erlebt. Man kommt am Urlaubsort an und wartet auf seinen Koffer, der einfach nicht kommen will. Was nun? Um in solchen Situationen gewappnet zu sein, sollte man immer eine Zahnbürste, Unterwäsche und ein T-Shirt im Handgepäck bereit halten. Dies gilt natürlich auch für notwendige Medikamente. Und packen Sie grundsätzlich alle Wertsachen (Laptop, Handy, Dokumente, Kamera, Schmuck) in Ihr Handgepäck.
Außerdem sollte Sie eine Ausweiskopie in Ihren Koffer legen und Ihr Gepäck mit Ihrer Heimatadresse versehen, so lässt sich dieser immer identifizieren und man findet relativ schnell den Besitzer. Denn laut einer Studie werden über 95 % aller verlorenen Koffer innerhalb der ersten fünf Tage nach ihrer Verlustmeldung wieder gefunden. 

HIER NUN EIN KLEINER WEGWEISER, SOLLTE IHR KOFFER MAL ABHANDEN KOMMEN:
• Melden Sie sich sofort am Gepäckschalter (befindet sich immer in der Ankunftshalle eines Airports und nennt sich oft auch „Lost and found“), um den Verlust anzugeben. Das Personal wird sie nach Ihrem Ticket fragen, an das beim Einchecken auch die Sticker mit der Registrierungsnummer für jedes Gepäckstück geklebt wurden.
• Sie werden ihr Gepäck genau beschreiben müssen. Fotos von den gängigsten Koffer- und Taschenarten helfen Ihnen dabei.
• Sie erhalten eine Referenznummer, und müssen ihre genaue Adresse sowie Telefonnummer angeben. Bei verschlossenen Koffern wird man Sie nach dem Schlüssel bzw. nach der Kombination des Nummernschlosses fragen, da auch der Zoll bisweilen kontrollieren will.

WAS TUN, WENN DER KOFFER ENDGÜLTIG WEG IST: 
• Ist der Koffer auch nach fünf Tagen Suche noch nicht aufgetaucht, beginnt der lästige Papierkram. Der Passagier muss einen langen Fragebogen ausfüllen, auf dem er genau den Inhalt und Wert seines Gepäcks beschreibt.
• Innerhalb von 30 Tagen nach der Schadensmeldung wird idealerweise kompensiert. Hierbei wird pauschal vergütet. Ungeachtet des wirklichen Schadens werden bei Verlust, Beschädigung, Zerstörung oder Verspätung von aufgegebenem Gepäck maximal 1100 Euro ersetzt. Dies gilt auch, wenn der Koffer einen Umweg gemacht hat und etwa erst nach drei Tagen am Ziel ankommt.
Wenn man nun doch nicht an Waschzeug und frische Kleidung im Handgepäck gedacht hat, bieten die Airlines unterschiedliche Hilfsmittel. Das heißt, wer ohne irgendetwas dasteht, sollte dies sofort bei der Verlustmeldung angeben.

WICHTIG ZU WISSEN: 
• Bei British Airways und American Airlines erhält man dann ein „Overnight-Kit“ mit den nötigsten Toilettenartikeln und Unterwäsche. Auch bei der Lufthansa bekommt man Toilettenartikel.
• American Airlines gibt zudem für Gestrandete Restaurant- und Hotelgutscheine – falls nötig – aus, erlaubt jedoch nicht den Einkauf von Textilien.
• Air France, Lufthansa und Thai Airways erlauben den Einkauf des Nötigsten auf Kosten der Firma. Allerdings nicht unbeschränkt. Air France erstattet zu 100 Prozent die Kosten für Toilettenartikel und zu 50 Prozent die Auslagen für Bekleidung.
• Lufthansa genehmigt je nach Buchungsklasse maximal Barvorschüsse von 25, 100 bzw. 200 Euro. Findet sich der Koffer allerdings wieder, werden die neu erworbenen Waschartikel zu 100 Prozent und Kleider zu 50 Prozent ersetzt.

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