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Restaurant-Tipps München

München vereinigt ländlich-bayerischen Dorfcharme mit großstädtischem Flair und Weltoffenheit. Und genau so ist die kulinarische Szene. Traditionelle Biergärten und urige Wirtshäuser sind zahlreich vorhanden. Für die ausgefalleneren Gaumenfreuden findet man in der Weltstadt mit Herz natürlich auch experimentelle Küchen, szenige Restaurants und die geschmackliche Vielfalt der ganzen Welt.  

Typische bayrische Küche gibt es in München zahlreich, jede renommierte Brauerei betreibt in der Bier-Hauptstadt einige zünftige Wirtshäuser, in denen neben deftigen Fleischgerichten, Knödeln, Kraut und Würsten auch der Hopfensaft genossen werden kann. Die älteste Brauerei der Stadt, Augustiner, bewirtet Gäste in der Bräustuben  (Landsbergerstr. 19, Tel. 089/507047). Direkt im Herzen der Stadt, unweit des Marienplatzes wartet das Wirtshaus Weisses Bräuhaus  (Tal 7, Tel. 089/2901380) mit obergärigen Bierspezialitäten auf. Zum typischen Weißbier passen die vielfältigen Brotzeiten, Braten und Spezialitäten aus der Kronfleischküche (Innereien), die zur Auswahl stehen, besonders gut. 

Einen gemütlichen Biergarten oberhalb eines bunt blühenden Rosengartens und ein griabiges Gasthaushaus mit lokalem Ambiente bietet das Wirtshaus am Rosengarten (Westendstr. 305, Tel. 089/57869300). Die kulinarischen Sünden lassen sich dort mit einem Spaziergang durch den Westpark, angelegt für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 1983, angenehm verbrennen.  

Internationaler wird es im Lukullus (Birkenau 31, Tel. 089/662951). Der authentische Grieche versteckt sich in Untergiesing, einem alten Münchener Stadtviertel mit viel Charme, engen Gassen und kleinen Mietswohnungen. Auch im Restaurant selbst ist alles unaufgeregt, dafür sind aber sowohl Speisen als auch Atmosphäre echt und angenehm.
"Nicht nur das Essen selbst, sondern auch die Art des Essens ist in der vietnamesischen Kultur von hoher Bedeutung", darum wird im Thuy  (Senserstr. 2, 089/776410) ganz traditionell gekocht und gegessen. Die Zutaten stammen von vietnamesischen Märkten der Stadt und werden stilecht im Tontopf oder auf der Stahlplatte serviert und mit Stäbchen gegessen. 
Keine Scheu vor Dämpfen und Essensgerüchen darf haben, wer den Thai-Imbiss Manam (Rosenheimerstr. 34, Tel. 089/45867894) besucht. In der winzigen Gar-Küche befinden sich neben einigen kleinen Sitzgelegenheiten eine Reihe brutzelnder und dampfender Woks, in denen in Minutenschnelle die originalen Gerichte gezaubert werden. Aber Vorsicht, wer nicht scharf essen kann, sollte sich vor den mit Chilischoten gekennzeichneten Gerichten in Acht nehmen!

Eine schöne Mischung aus historischem Gemäuer und modernem Flair ist die Spezlwirtschaft (Ledererstr. 3, Tel. 089/23232973) im Zerwirkgebäude in der Münchner Innenstadt. Mit 750 Jahren ist es das zweitälteste Bauwerk der Stadt und wurde einst zum zerlegen von erlegtem Wild genutzt. Heute zieren Industrielampen den schlichten Gastraum im zweiten Stock, in dem das bunte Publikum neu interpretierte Klassiker wie gegrilltes Spanferkelkaree auf Babyspinat mit Citruskartoffeln und Portweinreduktion genießt.  

Also, Mahlzeit und Prost in der Weltstadt mit Herz!

Von Tobias Käsmaier

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