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Do 02.06.2016, 17:55

"Schmock" in München

Florian Gleibs, der seine israelischen Wurzeln und seine Leidenschaft für die Gastronomie entdeckt hat, bezeichnet sich selbst als Entertainer und Vollblut-Gastronom. Daher begrüßt er an Tag vier in München die Konkurrenz in seinem Restaurant "Schmock". Der Geschäftsführer will seine Kollegen mit israelischer Kochkunst und köstlichen Kreationen überzeugen.

Allgemeines

Im "Schmock" gibt es feine israelische Speisen in Räumlichkeiten mit hohen, weißen Stuckdecken und eine der Klagemauer nachempfundene Wand, in welche die Gäste kleine weiße Zettel mit Lob und Kritik stecken können. Im Eingangsbereich lädt eine gut sortierte Bar den Gast direkt zu einem Getränk in lockerer Atmosphäre ein. Geht man in den hinteren Bereich des Lokals, findet man sich plötzlich in einem gehobenen Ambiente mit stilvoll eingedeckten Tischen wieder. Die Wände zieren viele Spiegel und provokante Plakate mit Sprüchen wie "Deutsche, esst bei Juden" oder "Jetzt noch schnell Jude werden". Außerdem hängt im Eingangsbereich ein überdimensionales Gemälde, das an Leonardo da Vincis "Abendmahl" erinnert, auf welchem jedoch Diktatoren zu sehen sind.

Lage

Das "Schmock" liegt mitten im zentralen Münchner Stadtteil Maxvorstadt, direkt an einer großen Hauptstraße und damit in bester Lage. Maxvorstadt ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt. Es ist benannt nach dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph. Viele Bildungseinrichtungen der Stadt sind hier beheimatet, unter anderem zwei Universitäten, weshalb der Stadtbezirk auch als "Gehirn Münchens" bezeichnet wird. Maxvorstadt zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Studenten und einem jungen Lifestyle aus. Das gemischte Publikum spiegelt sich auch in der Gestaltung des Gastraums des "Schmocks" wieder, welcher verschiedene Zielgruppen anspricht.

Preise

Als Vorspeise serviert das Küchenteam z. B. israelische Vorspeisen für 15 Euro oder gratinierten Ziegenkäse mit Kräuter-Salat für 13,50 Euro. Bei den Hauptspeisen kommt jeder auf seinen Geschmack. Den Tunis-Wolfsbarsch mit Spinat und geschmorten Pilpel/Topinambur gibt es für 26,50 Euro, bei den Königsberger Klopsen mit Grenaille Kartoffeln ist man mit 18 Euro dabei. Bei den Nachspeisen fällt einem der jüdische Negerkuss mit Vanilleeis für 9 Euro in die Augen.

Gastgeber

Florian ist ein "alter Hase" im Gastro-Geschäft. Er besitzt mehrere Läden in München, welche er mit verschiedenen Geschäftspartnern betreibt. Er selber hat immer in der Gastronomie als Angestellter gearbeitet und kommt aus der Club-Gastronomie. In seiner Freizeit verbringt er viel Zeit mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kind.

Kontakt

Schmock
Augustenstraße 52
80333 München
089 - 52 35 05 35
info@schmock-away.de
www.schmock-muenchen.de

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