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Mi 01.06.2016, 17:55

"Makula" in München

An Tag drei in München begrüßt der gebürtige Afrikaner Robert Koffi Ahiagba seine Kollegen in seinem Restaurant "Makula". Der gelernte Koch bietet in Isar-Nähe vielfältige und außergewöhnliche afrikanische Speisen an. Stets mit einem Lächeln im Gesicht verzaubert er seine Gäste und erzählt seine Kindheitserlebnisse aus Togo. Ob die Konkurrenz die afrikanischen Spezialitäten zu schätzen weiß?

Allgemeines

"Makula" steht nicht nur für leckeres, afrikanisches Essen, sondern hat auch eine Bedeutung in der Sprache der Ewe-Leute, die in Ghana und Togo leben. In Ewe bedeutet Makula: Freude, Begeisterung. Das sollen auch Roberts Gäste nach ihrem Besuch mit nach Hause nehmen, daher legt er großen Wert auf Authentizität und Gastfreundlichkeit.

Das mit farbenfrohen Bildern geschmückte Restaurant "Makula" in Münchens Schlachthofviertel serviert westafrikanische Gerichte und Spezialitätenmenüs.

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Lage

In der Dreimühlenstraße im Münchner Schlachthofviertel treffen alt und neu zusammen: Die Gebäude entstammen der vorigen Jahrhundertwende oder sind Nachkriegsbauten aus den 50er- und 60er-Jahren. Drinnen wohnen Alteingesessene und viele junge Familien. Etliche Büros haben sich im Viertel etabliert. Interessant ist auch die Mischung der Geschäfte: Neben schicken Ateliers befinden sich hier z. B. Cafés und Mode-Boutiquen, die sich scheinbar seit 30 Jahren nicht verändert haben.

Preise

Seine kleine Küche ist für Robert kein Hindernis, im "Makula" eine vielfältige, typisch afrikanische Küche auf die Teller zu zaubern. Als Vorspeise gibt es z. B. eine Kürbis-Kokos-Suppe für 4,60 Euro oder Kochbananen mit Black-Tiger-Garnelen für 7,90 Euro. Wer den großen Hunger mitbringt, sollte das Krokodil mit Paradiespfeffer-Soße für 18,50 Euro probieren. Die afrikanische Küche bietet eine enorme Auswahl für Vegetarier. Das Kokos-Curry-Gemüse mit Reis für 9,80 Euro oder die Schwarzaugenbohnen mit Kokoscreme und Maismehl für 8,50 Euro. Als Nachspeisen warten Desserts wie Papayastreifen mit Eis für 6,80 Euro oder Zitronengrascreme mit Paradiespfeffer für 4,90 Euro.

Gastgeber

Robert ist eine Frohnatur. Wo er ist, bleibt kein Auge trocken. Das "Makula" ist das Ergebnis aus etwas mehr als 20 Jahren Leben in Deutschland. Als Asylbewerber hat Robert in einer Küche als Spüler begonnen, immer versucht an den Herd zu wechseln. Er hat keine klassische Kochausbildung, ist aber inzwischen anerkannter IHK-Koch. Sein Restaurant hat er komplett ohne Kredit, nur mit eigener und der Leistung von Freunden aufgezogen. Sein Motto: Essen ist Medizin! Der Körper sagt dir, was er braucht!

Kontakt

Makula
Dreimühlenstraße 14
80469 München
089 - 139 412 13
office@restaurant-makula.de
www.restaurant-makula.de

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