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Di 26.01.2016, 17:55

"Kilimanjaro", Hannover

Die zweite Runde in Hannover wird heute von dem ehemaligen Radiomoderator Dana Ly (35), genannt "Karlo" in seinem "Kilimanjaro" eingeläutet. Für seine westafrikanische Küche importiert er eigens Gewürzmischungen und spezielle Biere aus dem Senegal. Seine Liebe zur afrikanischen Küche und zur Kultur des schwarzen Kontinents spiegelt sich in jeder Facette seines Lokals wider. Wird Karlos die Sonne Afrikas auf den Teller seiner Mitstreiter bringen können?

Dana Ly, genannt Karlo ist einer der beiden Geschäftsführer des Kilimanjaro. Abgesehen davon ist er auch im Service, in der Küche, hinter der Bar, kümmert sich um Einkauf, sowie Organisation und ist generell das Gesicht des Kilimanjaro. Das Restaurant gibt es zwar erst seit November 2013, trotzdem sind die afrikanischen Gerichte bereits bei den Hannoveranern angekommen und beliebt.

Nur online zu sehen: Willkommen im "Kilimanjaro"

Das "Kilimanjaro" ist das einzige Restaurant mit Küche aus dem Senegal in Hannover und steht für authentische, afrikanische Küche – eher westafrikanisch geprägt. Die Zutaten werden teilweise aus dem Senegal importiert, wie zum Beispiel die Gewürze oder das Bier. Andere Zutaten kommen auch aus dem India- und Afro-Shop. Neben dem afrikanischen Bier gibt es auch landestypische Erfrischungsgetränke, wie Affenbrotbaumsaft oder afrikanischen Hibiskusblütensaft. Es werden Speisen angeboten, die mit der Hand gegessen werden können. Das ist aber kein Muss. Auf Wunsch gibt es Besteck.

Der Name des Restaurants "Kilimanjaro" bezieht sich auf den Berg Kilimandscharo der mit 5895m Höhe über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas ist. Das Massiv im Nordosten von Tansania hat mit dem Kibo den höchsten Berg des afrikanischen Kontinents. 1987 wurde die Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Lage

Das Restaurant liegt in der belebten und viel besuchten Altstadt Hannovers. Das liegt unter anderem an den historischen Fachwerkbauten der Altstadt, denn diese zählen zu deren besonderen Sehenswürdigkeiten. Bis zum zweiten Weltkrieg hatte Hannover einen großen Altstadtkern mit Fachwerkhäusern und engen Gassen, die zum Teil noch aus dem Mittelalter stammten. Danach blieben von der historischen Altstadt nicht mehr als vierzig Häuser übrig. Davon befanden sich allein zwölf im Bereich Knochenhauer-, Kramer- und Burgstraße. Ende der fünfziger Jahre wurden die restlichen über das Stadtgebiet verteilten Fachwerkhäuser abgetragen und dorthin versetzt. Rund um die Marktkirche und das Alte Rathaus ist somit die "neue" Altstadt Hannovers entstanden, die den Eindruck davon vermittelt, wie Hannovers Altstadt einmal ausgesehen hat. In unmittelbarer Nähe zu dem Restaurant "Kilimanjaro" befindet sich außerdem die Kramerstraße, die zu einer der beliebtesten Einkaufs- und Flanierstraßen der Stadt gehört.

Preise

Das "Kilimanjaro" liegt im preisgünstigeren Bereich. So werden in dem Restaurant Hauptgerichte zwischen 7,-€ und 15,80€ angeboten, so kostet zum Beispiel ein vegetarisches Curry 7,-€, das teuerste Hauptgericht ist der Afrikanische Buntbarsch mit Salat und Reis, "poisson braisé tilapia", für 15,80€. Als Vorspeise gibt es im Kilimanjaro Kochbanane, den Kilimanjaro Salat, afrikanische Frühlingsrollen, wahlweise mit Hähnchen oder vegetarisch und Teigtaschen mit Hackfleisch oder Thunfisch für 3,- bis 3,50€. Die Nachspeise liegt ebenfalls bei 3,50€. Die Kunden haben dabei die Auswahl zwischen Joghurt mit schwarzem Couscous und einer Prise Vanillezucker "Thiacry" und den Krapfen mit Kokosnuss und Rosinen. 

Zusätzlich bietet das "Kilimanjaro" zwei unterschiedliche Menus für die kleinen Besucher, die ein Getränk beinhalten und 6,-€ kosten. Abgesehen vom Essen gibt es im "Kilimanjaro" außerdem afrikanische Spezialitäten, wie den Affenbrotbaumsaft für 2,80€, Biere aus Senegal oder Nigeria für 3,80€, Cocktails ab 8,90€ oder diverse Weine für circa 18,-€ die Flasche.

Der Gastgeber

Der 35jährige Dana Ly, der von Allen nur Karlo genannt wird, kommt gebürtig aus dem Senegal. Dort hat er unter anderem als Koch oder auch als Journalist beim Radio gearbeitet. Danach hat es ihn nach Paris verschlagen, wo er ebenfalls in der Gastronomie Erfahrungen sammeln konnte und seine deutsche Ehefrau kennen gelernt hat. Die  Liebe hatte ihn nach Hannover verschlagen. Hier lebt er seit 2000/2001, allerdings seit 2011 von seiner deutschen Ehefrau getrennt.

Karlo arbeitet seit er in Deutschland ist in der Gastronomie: Als Grillchef, hinter der Bar oder im Service. Besonders wichtig ist es für ihn mit Gästen zusammen zu arbeiten und nicht in der Küche zu versauern, denn er ist nun mal ein Entertainer. Seit dem ersten November 2013 betreibt er zusammen mit seinem Geschäftspartner Arne Buß das "Kilimanjaro". Da Arne an einer seltenen Muskel- und Knochenerkrankung leidet und  im Rollstuhl sitzt, kümmert sich Karlo um die Gäste und das tägliche Geschäft. Arne dagegen kümmert sich um Personal und Buchhaltung. Neben dem afrikanischen Essen soll das "Kilimanjaro" auch ein Statement gegenüber jeglicher Art von Diskriminierung setzen: ob schwarz, ob weiß, ob behindert oder nicht-behindert, es sind dort alle Menschen willkommen.

Karlo beschreibt sich selbst als einen ehrlichen, feurigen und freudigen Menschen, der den Kontakt mit Menschen liebt und neugierig ist andere kennen zu lernen. Außerdem ist er sehr an anderen Konzepten und Gastronomen  interessiert und will noch viel dazu lernen. Auf das "Kilimanjaro" ist er besonders stolz, denn er wollte schon immer einen eigenen Laden haben und dieser ist wie sein eigenes Baby.

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