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Di 27.12.2016, 17:55

Die besten Fleischpflanzerln in München

Auch heute wird es noch mal spannend! Drei Restaurants konkurrieren um das beste Fleischpflanzerl in München. Um den Titel kämpfen das "Vegelangelo", das Restaurant "Alter Wirt" in Forstenried und das "Gasthaus zur alten Schule". Welches Fleischpflanzerl wird die Jury und Martin Baudrexel überzeugen?

Die Restaurants

Vegelangelo
Thomas-Wimmer-Ring 16
80538 München

Iris Stegmayr (55)

Iris hat sich mit ihrem Restaurant „Vegelangelo“ fest dem vegetarischen Ernährungsstil verschrieben. Vor gut 12 Jahren gab sie ihre Stelle als Leiterin der ADAC Pannenhilfe auf um sich endlich ihrem eigenen Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen. Seitdem bietet Iris eine breite Auswahl an vegetarischen Speisen an und möchte beweisen, dass es nicht immer Fleisch braucht, um eine gute Pflanzerl zu machen.

Lage

Das „Vegelangelo“ liegt im Münchener Graggenauer Viertel, mitten in der Altstadt. Vor oder nach einem Besuch im Restaurant lädt dieses Viertel zum Bummeln auf der Einkaufsmeile ein oder einfach zum Bestaunen der herzoglichen Bauten wie dem Alten Hof oder der Münchener Residenz. Auch der Viktualienmarkt ist fußläufig erreichbar.

Besonderheiten und Preise

Im „Vegelangelo“ werden unterschiedlichste kulinarische Konzepte in vegetarischen oder gar veganen Versionen angeboten. So finden sich neben regionalen Spezialitäten wie dem Münchener Linseneintopf (9,80€) auch Pastagerichte (Eier-Linguine in Trüffelsauce mit gerösteten Pinien, 18,80€) oder ein Gemüsecurry mit Tofu und Reis für 12,80€. Aufgrund der aufwendigeren Herstellungsprozesse und exotischen Zutaten können die Preise im „Vegelangelo“ im Vergleich zu seinen klassischen Varianten ein wenig höher als der Durchschnitt ausfallen. Man hat aber die Garantie, dass alles, was auf dem Teller landet durch Iris‘ liebevolle Zubereitung und Qualitätskontrolle gegangen ist.

Achtung: Vor einem Besuch im „Vegelangelo“ unbedingt einen Tag vorher reservieren.

Gastgeberin

Iris ist eine liebevolle und herzensgute Gastgeberin. Sie liebt das, was sie tut. Zwar hat sie ab und zu eine Aushilfe im Lokal, aber eigentlich macht sie alles alleine: Küche, Service, Buchhaltung…..halt alles was anfällt. Das ist eine echte Leistung. Die Gerichte auf ihrer Karte entstammen größtenteils ihrer eigenen Kreativität. Obwohl sie überzeugte Vegetarierin ist, ist sie nicht auf einer Mission. Sie freut sich, wenn auch Fleischesser zu ihr kommen und einmal etwas anderes ausprobieren. Ihr Wissen um die vegetarische Küche gibt sie gerne weiter und bietet neben dem Restaurantbetrieb vegetarische Kochkurse an.

Alter Wirt Forstenried
Forstenrieder Allee 187
81476
München

Christian Kustermann (38)

Ein wenig außerhalb von München liegt das Restaurant „Alter Wirt Forstenried“. Der alte traditionelle Familienbetrieb wurde von Christian (38) vor zwei Jahren wieder übernommen, nachdem das Restaurant länger verpachtet war. Jetzt ist alles wieder fest in Familienhand und Christian gibt in der Küche den kulinarischen Ton an. Besonders stolz ist er auf seine Fleischpflanzerl, die er aus 100% Kalbfleisch herstellt. Christian wolft sein Fleisch selbst und kann so den Fleisch/Fettanteil selber bestimmen. Außerdem hat er so die volle Kontrolle über die Fleischqualität, denn in seine Fleischpflanzerl kommt nicht irgendein Fleisch. Beste Voraussetzungen um den Titel „Bestes Fleischpflanzerl von München“ zu holen.

Lage

Der Gasthof „Alter Wirt Forstenried“ liegt, wie der Name schon sagt, im Münchener Stadtteil Forstenried. Forstenried ist ein Wohnviertel mit eigenem historischen Dorfkern. Über die Grenzen Münchens kennt man Forstenried hauptsächlich aufgrund der Heiligkreuz- Kirche. Die kurze Autofahrt aus dem Münchener Stadtzentrum ist ein Besuch im „Alter Wirt“ auf jeden Fall wert.

Besonderheiten und Preise

Christian setzt auf eine gute, ehrliche Alpenküche. Neben den Fleischpflanzerl, die er für 14,50€ anbietet hat er weitere bayrische Klassiker auf der Karte: Schweinebraten, Ente oder gesottene Ochsenbrust gehören ebenso zu seiner Auswahl wie Tiroler Knödelgröstl oder das klassische Wiener Schnitzel. Preislich bewegt man sich im mittleren bis günstigen Preissegment. So kommen die Hauptspeisen schon ab 11,50€ (Schweinbraten mit Kartoffelknödel und Krautsalat) an den Tisch.

Gastgeber

Christian ist schon viel rumgekommen. So war er einige Zeit in Australien unterwegs und betrieb dort auch kurz eine eigene Tapasbar. Doch die Heimat rief ihn und er kam zurück nach Bayern, um den verpachteten Familienbetrieb wieder zu übernehmen und auf Vordermann zu bringen. Heute ist der „Alter Wirt“ sein ganzer Stolz. Hier kann er sich selbst verwirklichen und hier kann er seine Idee von klassischer, bayrischer Wirtshausküche mit dem gewissen Pfiff verwirklichen.

Zur alten Schule
Rathaus Str. 3
82194 Gröbenzell
Telefon: 08142-504660
Fax: 08142-504662

http://www.gasthaus-zur-alten-schule.de/

Thomas Letsch (38)

Im Restaurant „Zur alten Schule“ hofft Gastgeber Thomas „Tom“ Letsch (38) auf eine 1+ für seine Wildfleischpflanzerl. Begründete Hoffnung kann er sich natürlich machen, denn er ist der einzige in der Runde, der sein Pflanzerl aus Wild herstellt. Sein junger Küchenchef weiß um das Risiko, dass Wild schnell mal zu trocken wird, nimmt aber die Herausforderung gegen die starke Konkurrenz an.  

Lage

Die „Alte Schule“ liegt 16 Kilometer vom Münchener Stadtzentrum entfernt in der Gemeinde Gröbenzell. Die Schule liegt ziemlich im Zentrum von Gröbenzell und ist für jedermann gut erreichbar. Gröbenzell gehört zu den grünen Umlandsgemeinden Münchens und ist größtenteils Wohngebiet mit vielen Einfamilienhäusern.

Besonderheiten und Preise

Nicht nur der Gastgeber Thomas ist wild, seine Fleischpflanzerl sind es ebenfalls. Hergestellt aus der Rehkeule setzen sie sich von der Masse der Pflanzerl aus Rinder- oder Schweinefleisch ab. Neben den Fleischpflanzerl bietet er aber eine sehr umfangreiche Speisenkarte an. Die kulinarische Grundausrichtung ist eindeutig in der traditionellen bayrischen Küche zugewandt. Trotzdem kommen auch Liebhaber der mediterranen Küche auf seine Kosten. Es werden verschiedenen Pastagerichte, Fisch oder sogar das ein oder andere asiatische Gericht angeboten.

Gastgeber

Thomas „Tom“ Letsch ist der Überzeugungstäter auf dem gastronomischen Sektor. Im eigenen Lokal ist er Geschäftsführer, Servicekraft und Küchenhilfe. Eigentlich hat er eine Lehre als Kfz-Mechaniker abgeschlossen, aber da seine Eltern schon immer Gastronomen waren, hat er das Gastro-Gen mit der Muttermilch aufgesogen und sich sobald es möglich war, selbstständig gemacht. Die „Alte Schule“ ist neben seinen beiden Kindern sein drittes „Baby“. Hier kann er sich kreativ ausleben und genießt es, sein eigener Chef zu sein.

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