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Fr 12.08.2016, 17:55

Die beste Falafel in Berlin

Heute wird es orientalisch in Berlin! Unsere Juroren begeben sich auf die Suche nach der besten Falafel und besuchen dafür drei Gastronomen, die davon überzeugt sind, diese auf den Tisch zu bringen. Es treten an: Das israelische Restaurant "Feinberg's", das Team vom modernen Imbiss "La Corniche" und der außergewöhnliche Foodtruck in Berlin Wedding "Falafel Dream 2010". Welche Falafel kann den hohen Ansprüchen unserer Fachjury und Starkoch Andreas C. Studer genügen?

Die Restaurants

Falafel Dream 2010
Muellerstr.14a
13353 Berlin
Tel: 01772501585
info@falafeldream2010.de

Wael Thib, 36, Geschäftsführer

Der Foodtruck „Falafel Dream 2010“ von Wael Thib (36) ist in Berlin Wedding bekannt und berühmt für vegane Falafel mit extravaganten Soßen. Seit 2010 verwöhnt Wael seine Kunden nun mit frisch zubereiteter Falafel, die aus hochqualitativen Zutaten selbst hergestellt wird. In engem Kontakt auf Facebook lässt der junge Gastronom auch seine Kunden entscheiden, was auf die Teller kommt. Durch seine langjährige Erfahrung, ermöglicht Wael seinen Kunden eine schnelle, sehr gesunde, wohlschmeckende, Energie spendende Mahlzeit zu einem sehr günstigen Preis. Durch sein Vegan-Konzept und seine immer wieder neuen Ideen und Kreationen konnte sich Wael mittlerweile eine große „Fangemeinschaft“ in Wedding aufbauen.

Lage

Wael steht mit seinem Foodtruck mitten in Wedding an einer alten Kirche, die zu einem Jugendheim und Treffpunkt für junge Leute umgestaltet wurde. Direkt an der Straße gelegen, zwischen mehreren Imbissbuden und Cafés, zielt der „Falafel Dream 2010“ besonders auf die Laufkundschaft.

Der Wedding ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Mitte. Der im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnte Wedding war über Jahrhunderte bis ins 18. Jahrhundert nahezu unbesiedelt. Nach der Eingemeindung nach Berlin im Jahr 1861 stieg die Einwohnerzahl des Wedding. Er wurde 1920 namensgebend für den Bezirk Wedding, der nach der Teilung Berlins zum französischen Sektor West-Berlins gehörte. Der Ortsteil Wedding in seiner heutigen Form entstand 2001 aus dem westlichen Teil des aufgelösten Bezirks.

Besonderheiten & Preise

Bei Wael im „Falafel Dream 2010“ gibt es nur vegane Produkte. Den Falafelteig stellt er selbst mit einem Fleischwolf her. Besonderes Augenmerk legt er auf seine große Soßenauswahl, die von Woche zu Woche variiert und von den Kunden auf Facebook selber ausgewählt werden kann.

Wael bietet die Falafel im Wrap, in der Box oder als Teller an. Für den Falafel-Wrap müssen die Kunden lediglich 3€ berappen, für die Box 4,20€ und für den Teller 6,20€ mit einer großen Auswahl an Salaten und sonstigen Beilagen.

Gastgeber

Der junge Gastronom Wael Thib hat sich mit seinem Foodtruck „Falafel Dream 2010“ einen kleinen Traum erfüllt. Der gelernte Restaurant- und Hotelfachmann und staatlich geprüfte Hotelbetriebswirt hat sich mit seinem Vegan-Konzept in Wedding schon jetzt ein kleines Denkmal geschaffen. Der sympathische Ex-Boxer ist in seinem Berliner Viertel bekannt wie ein bunter Hund. Jeder, der an seinem Foodtruck vorbei läuft, grüßt Wael, als ob sie sich schon über Jahre kennen. Seine Falafel und besonders seine große Soßenauswahl sind berühmt und beliebt. Wael ist dafür sehr dankbar und versucht seinen Kunden als kleines Dankeschön immer etwas Besonderes zu kredenzen. 

Wael gibt zudem auch spezielle Kochseminare, in denen er jungen Leuten beibringt, wie man gute authentische Falafel zubereitet.

Restaurant Feinberg`s
Fuggerstr. 37
10777 Berlin
Tel: (030) 91 55 34 62 
info@feinbergs.de

Yorai Feinberg, 34, Geschäftsführer, Chefkoch

Mitten im Berliner Stadtteil Schöneberg findet sich eine kleine Oase Ost- mediterraner Köstlichkeiten. Genauer gesagt, findet man im „Feinberg´s“ authentisch, israelische Küche. Mit koscheren Weinen und fein abgestimmten Speisen hat sich Besitzer Yorai Feinberg (34) sehr schnell eine große Fangemeinde gesichert. Besonders die Falafel ist hier ein Hingucker. Durch ihre grüne Farbe stechen sie in dem ohnehin sehr großen Falafel-Angebot in Berlin heraus. Doch nicht nur die Farbe garantiert im „Feinberg´s“ ein einzigartiges Falafel-Erlebnis – auch der besondere Geschmack und die gemütliche Atmosphäre sind Faktoren, die einen Besuch in Yorais Lokal wert sind.

Lage

Yorais kleines Restaurant liegt mitten im berühmten Berliner Stadtteil Tempelhof-Schöneberg. Zwischen schönen Altbau-Gebäuden, einzelnen Cafés und Restaurants liegt das „Feinberg´s“ etwas versteckt.

Schöneberg ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Bis Ende 2000 gab es einen eigenständigen Bezirk Schöneberg, der neben dem namensgebenden Ortsteil noch den Ortsteil Friedenau umfasste. Der Bezirk Schöneberg wurde am 1. Januar 2001 im Rahmen einer Verwaltungsreform mit dem damaligen Bezirk Tempelhof fusioniert. Da Tempelhof mehr Einwohner und eine größere Fläche als Schöneberg hat, wurde Tempelhof bei der Wahl des Namens für den neu formierten Bezirk Tempelhof-Schöneberg an die erste Stelle des Namens gestellt.

Besonderheiten & Preise

Yorai selber meint, dass er die besten Falafel macht, die er je probiert hat: weich luftig und frisch, viel Gemüseanteil und nicht nur Kichererbsen, sondern sehr viel frischer Koriander und frische Petersilie. Dadurch wird die Falafel innen sehr grün, im Gegensatz zu anderen Falafel. Es werden keine Tiefkühlprodukte verwendet. Die Falafelplatte wird hier mit vier Falafel-Bällchen, Israelischer Salat, Rotkohlsalat, Weisskohlsalat, Tabule und Tahini-Paste serviert. Dazu gibt esgegrillte Pitas, eingelegten Gurken und Oliven – da Ganze für 8,90 €.

Gastgeber

Yorai Feinberg (34) ist als gelernter Ballett-Tänzer um die Welt gereist. Dadurch hat er in acht Ländern und 14 Städten in fast allen Kontinenten gelebt. Erfolgreich tanzte er sich, nach seinem Ballett-Studium durch Paris, Tokio, London, Wien, oder Stockholm. Ganze 15 Jahre tanzte sich der mittlerweile 33-jährige durch die Welt. Nach ganzen 2 Jahren in Ostafrika verschlug es ihn dann doch wieder nach Europa und aufgrund von Empfehlungen vieler Freunde, sollte Berlin sein neues Zuhause werden. Danach hatte der Israeli zunächst das Ziel, israelische Spezialitäten an deutsche Supermärkte zu verkaufen. Doch es kam mit einem eigenen Restaurant ganz anders und dabei blieb es auch.

La Corniche 
Bundesplatz 9
10715, Berlin
S-/U-Bahn Bundesplatz
Tel: 030 120 23 074
pierre.kazandjian@web.de

Pierre Kazandjian, 33, Geschäftsführer

Das „La Corniche“ von Gastgeber Pierre Kazandjian (33) versteht sich als eine neue Fast-Food-Kreation mit orientalischen Spezialitäten. Höchste Priorität haben gesundes Essen und eine Vielfalt aus libanesischen Speisen. Daher bieten das junge „La Corniche“-Team gesunde und frische Produkte, die schnell serviert sind. Ob Fleischesser oder Vegetarier, für jeden ist etwas dabei. Am Berliner Bundesplatz gelegen werden hier Falafel, Schwarma und andere Köstlichkeiten in modernem Ambiente angeboten. 

Lage

Das „La Corniche“ liegt direkt am Bundesplatz unterhalb der Autobahnbrücke, nahe des S-Bahnhofs. In der weiteren Umgebung haben sich vereinzelt kleinere Restaurants und Cafés angesiedelt. Der Bundesplatz ist ein Verkehrsknotenpunkt im Süden des Berliner Ortsteils Wilmersdorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) und Mittelpunkt des Kiezes an der Grenze zum Ortsteil Friedenau (Bezirk Tempelhof-Schöneberg). Der Platz wurde 1875 als Straßburger Platz angelegt. Auf ihm kreuzte die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Kaiserallee (heute: Bundesallee) die in West-Ost-Verbindung verlaufende Margarethenstraße (heute: Detmolder Straße und Wexstraße).

Besonderheiten & Preise

Die Falafel wird im „La Corniche“ im Sandwich oder auf dem Teller als Menü angeboten. Die Falafel mit Soße und Salat im Sandwich gibt es für 3,50€. Die verschiedenen Menüs gibt es ab 6,90€ nur mit Falafel bis 13,40€ für das La Corniche-Spezial mit Falafel-Bällchen, Schawarma Fleisch, gebratene Auberginenscheiben, gebratener Blumenkohl, Tabouleh (Petersiliensalat) oder Weißkohl-Möhrensalat, Batata Harra, Teigtaschen, Hummuspaste, Knoblauchpaste, Baba Ganoush und Brot. Vereinzelt werden auch Bio-Produkte angeboten. Besonders das moderne Ambiente sticht ins Auge. Stylische Möbel, Smart-TV an der Wand und abgestimmte Farben laden zum Verweilen ein. 

Gastgeber

Pierre Kazandjian (33) ist gelernter Immobilienkaufmann und erfolgreicher Quereinsteiger in der Gastronomie. Seit 2012 führt Pierre das „La Corniche“ und hat seitdem in sein modernes Fast-Food-Konzept investiert. Nicht nur sein Lokal soll chic und stylisch aussehen auch Pierre selber achtet auf ein gepflegtes Aussehen. In seiner Freizeit umgibt sich der junge Geschäftsmann mit seiner Familie oder spielt Tennis, wenn er nicht gerade auf Reisen ist. Zudem ist Pierre sehr experimentierfreudig und versucht immer wieder, neue Ideen umzusetzen. Zum Beispiel ist seine neuste Spielerei ein Beamer, der direkt am Eingang des Lokals die Hausfassade mit Aufnahmen von Modeschauen bestrahlt.

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