Ghost Whisperer

Jamie Kennedy im Interview zur vierten Staffel der Serie

Interview mit Jamie

Mit dem Horrorhit "Scream" begann seine Karriere. Später machte Jamie Kennedy sich einen Namen als Stand-Up Comedian und Buchautor. In "Ghost Whisperer" eroberte er als Eli James nicht nur das Publikum, sondern auch das Herz von Hauptdarstellerin Jennifer Love Hewitt. In London sprach Andreas Kötter 2009 für kabel eins mit Jaime Kennedy über seine Karriere, seinen Humor und natürlich über Jennifer Love Hewitt.

© ABC Studios
Was für ein Typ ist Jennifer?

Kennedy:  Sie ist ungeheuer witzig, die meisten Menschen ahnen wohl gar nicht, wie unterhaltsam sie sein kann. Wir sind jedenfalls sehr, sehr glücklich miteinander und ich lerne viel von ihr, gerade auch über Beziehungen.

Wie hat diese Beziehung Ihr Leben verändert?

Kennedy:  Mein Bekanntheitsgrad hat sich ohne Frage erhöht. Die Papparazzi stürzen sich auf uns, egal, wo wir auftauchen, schließlich sind wir beide ein doch recht ungewöhnliches Paar. Wobei sich die Fotografen eindeutig auf Jennifer kaprizieren. "Jennifer, bitte hierhin schauen, bitte, bitte!!!" schallt es dann in einer Tour. Irgendwann ruft dann einer vielleicht auch mal "Jaime, Jaime!" und höflich, wie ich bin, frage ich ihn "Wollen Sie auch ein Autogramm?"

Und wie lautet die Antwort?

Kennedy:  Natürlich will der Kerl kein Autogramm, sondern nur, dass ich entweder Jennifer für ein Motiv in den Arm nehme oder am besten ganz aus dem Bild verschwinde. Das ist so gemein und erniedrigend! Und ständig muss ich mir obendrein anhören "Hey, du bist jetzt der glücklichste Mann der Welt, vermassel’ es bloß nicht!" (lacht sich halb tot)

Sie armer Kerl, im richtigen Leben von den Papparazzi gejagt, bei "Ghost Whisperer" von Geistern, glauben Sie eigentlich an Geister?

Kennedy:  Sagen wir mal so, ich habe noch nie einen zu Gesicht bekommen und vielleicht sollte das auch besser so bleiben. Denn wenn es tatsächlich Geistern geben würde, dann würde mich das wohl zu Tode ängstigen. Trotzdem will ich nicht ausschließen, dass es da draußen Dinge gibt, von denen wir nicht einmal etwas ahnen.

Bleibt trotz der aufwändigen Arbeit für "Ghost Whisperer" noch Zeit für Stand-Up Comedy?

Kennedy:  Auf jeden Fall, ich war gerade erst wieder auf Tour, Jennifer hat mich begleitet und sogar T-Shirts für mich verkauft. Mein Publikum wächst und wächst, was mich natürlich sehr freut.

Jennifer unterstützt Sie bei Ihren Aktivitäten; wie sieht es umgekehrt aus?

Kennedy:  Ich stehe ihr mit Rat und Tat zur Seite, wo ich nur kann. So ermutige ich sie z. B. einige Country-Songs aufzunehmen. Sie ist eine fantastische Sängerin, die schon früher vor allem in Europa große Erfolge feiern konnte. Und wir haben gerade für einen Spielfilm gemeinsam vor der Kamera gestanden.

Es soll ein viertes "Scream"-Movie geben; werden Sie da auch vor der Kamera stehen?

Kennedy:  Ich habe natürlich davon gehört und ich wäre wahnsinnig gerne wieder mit von der Partie, sollte mein Charakter, Randy Meeks, eine erneute Chance bekommen. Es wäre toll, noch einmal mit Wes Craven, dem geistigen Vater der "Scream"- Reihe und einem der größten Horror-Regisseure Hollywoods zusammen arbeiten zu können. Ich mag das Horror-Genre einfach, vor allem, wenn es mit diesem Augenzwinkern auftritt, wie bei Wes.

Cravens Humor ist durchaus speziell; Sie selbst sind von katholischen Nonnen erzogen worden, wie hat das Ihren Humor geprägt?

Kennedy:  Sie können sich vorstellen, dass diese Damen mich nicht gerade unterstützt haben. Andererseits liefert die katholische Kirche natürlich durchaus immer wieder Stoff für meine Art von Humor und Comedy. Mehr sollte ich aber wohl dazu nicht sagen, wer weiß, was mir sonst noch zustößt (lacht)!

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