Die besten Filme aller Zeiten

Boom der

Filmbiografien

Walk the Line, DVD Hollywood Collection
Walk the Line DVD Cover. © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Filmfacts:

Exzentriker, Egomanen und Stars am Abgrund: Ab 2004 sind in Hollywood Filmbiografien schwer angesagt. Für die meisten Regisseure und beteiligten Darsteller ergibt sich mit den Hochglanz-Dramen eine gute Gelegenheit, die persönliche Oscar-Statistik zu verbessern:

Taylor Hackford verfilmt mit dem relativ unbekannten Jamie Foxx die wilde Lebensgeschichte der Soul-Legende Ray Charles. "Ray" wird für 6 Oscars nominiert, beschert Foxx den Darsteller-Preis und macht ihn selbst zum Star. Im gleichen Jahr spürt Johnny Depp in "Finding Neverland" den Phantasie-Welten des "Peter-Pan"-Autors Matthew Barrie nach. Das Drama wird für 7 Oscars nominiert, aber nur für die Filmmusik ausgezeichnet.
Ebenfalls 2004 verewigt Martin Scorsese den Mythos vom Flieger, Filmemacher und Multi-Milliardär Howard Hughes: Leonardo DiCaprio spielt den "Aviator" in einem Edel-Stück mit Starbesetzung. Der Film geht als haushoher Favorit in die Oscar-Verleihung 2005. Fünf Auszeichnungen bleiben von 11 Nominierungen hängen - aber keine für Scorsese und DiCaprio.

Ein Jahr später konkurrieren die Filmbiografien "Walk the Line" und "Capote" um die Haupt-Oscars. Während Joaquin Phoenix als Johnny Cash (Foto) leer ausgeht, holt Filmpartnerin Reese Witherspoon (als Cashs Ehefrau June Carter) den Goldjungen für die beste Hauptdarstellerin. Das Rennen bei den Herren macht Philip Seymour Hoffman für seine beeindruckende Vorstellung als Schriftsteller-Legende "Capote".

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