Ein Taucherteam forscht nach einem verschollenen Atom-U-Boot und stößt in den Tiefen des Ozeans auf eine außerirdische Spezies. - Die spektakulären Bilder brachten Camerons Effekte-Team einen "Oscar".
Roland Emmerichs großer Wurf: Die Invasion fieser Aliens lieferte den Fans eine perfekte Mischung aus preisgekrönten Effekten (selten wurden ganze Städte so malerisch in die Luft gejagt) und klassischem Hollywood-Heldentum.
Platz 17: Star Wars: Episode 5 - Das Imperium schlägt zurück
USA 1979 Regie: George Lucas
Bei der zweiten Sternenkrieg-Runde gegen Darth Vader und seinen dunklen Herrn müssen die Rebellen um Luke Skywalker ganz schön Federn lassen. Immerhin finden Prinzessin Leia und Han Solo endlich zusammen.
Tim Burtons schrille Persiflage auf "Independence Day" & Co. Seine Aliens zeichnen sich aus durch überlegene Waffen, eine besonders gehässige Form von Humor - und eine tödliche Allergie gegen Country-Musik.
Eine der erfolgreichsten Zeitreisen Hollywoods: Teenie Marty (Michael J. Fox) muss zurück in die Vergangenheit, um seine Eltern zu verkuppeln und damit die eigenen Zukunft zu sichern. - Regisseur Robert Zemeckis zeigte oscar-prämierte Effekte und verdiente knapp 350 Mio. Dollar an der Kinokasse.
Auf Prügel, Vergewaltigung und Beethoven fährt Jugendgang-Chef Alex voll ab. Als er geschnappt wird, lässt er sich einer "Antigewalt-Gehirnwäsche" unterziehen... - Diese alptraumhafte Zukunftsvision nach einem Roman von Anthony Burgess bescherte Kubrick sowohl Todesdrohungen als auch begeisterte Kritiken.
Im Jahr 1997 ist ganz Manhattan ein Sicherheitsbereich für Schwerverbrecher aller Art. Als der US-Präsident über der Insel abstürzt, zieht Ex-Elitesoldat "Snake" Plissken zwangsweise los, um den Regierungschef zu retten. - Kurt Russell avancierte mit dem SF-Thriller (der vorwiegend in St. Louis gedreht wurde) zum gefragten Actionstar.
Die schöne neue Welt mit perfekten, schönen Menschen: Ethan Hawke tut in diesem Zukunfts-Thriller alles, um sich eine DNA-Identität zu verschaffen, die ihm den Einstieg in die High Society sichert. - Bei den Dreharbeiten funkte es auch privat zwischen Hawke und Thurman.
Der Kampf zwischen Mensch und Maschine steht in der Zukunft auf Messers Schneide und soll in der Vergangenheit entschieden werden. Ein Mensch und ein Cyborg treten die Zeitreise an, um die Mutter des künftigen Helden John Connor zu finden. . .
Ein Alien zum Knuddeln: E.T. wird bei einem Besuch auf der Erde von seinen Kumpeln vergessen. Eine Truppe Kids steht dem heimwehkranken Außerirdischen bei. - Spielbergs familienfreundliches Science-Fiction-Abenteuer heimste vier "Oscars" (u.a. Effekte und Musik) ein.
Die Welt im Jahr 2035: Ein tödlicher Virus hat 99 Prozent der Menschheit dahingerafft. Ein verurteilter Verbrecher (Bruce Willis) wird ins Jahr 1996 geschickt und stößt bei seinen Recherchen auf die entschlossene Tierschutz-Truppe der "12 Monkeys". - Brad Pitt holte sich als irrer Tierfan seinen ersten Golden Globe (für die beste Nebenrolle).
Drei gestrandete Astronauten landen auf einem Planeten, der verblüffende Ähnlichkeit mit der Erde hat. Einziger Unterschied: hier sind die Affen die beherrschende, entwickelte Spezies. - Regisseur Schaffner setzte mit diesem Kinohit eine ganze Filmserie um den Affenplaneten in Gang. Allein bis 1975 entstanden fünf Fortsetzungen
Kubricks gewaltige SF-Oper über den Ursprung menschlicher Intelligenz und eine Weltraum-Mission zum Jupiter vereint technische Utopie und philosophische Fragen mit revolutionärer Film-Tricktechnik. "Wenn Sie '2001' ganz und gar kapieren, haben wir etwas falsch gemacht", meinte Arthur C. Clarke, der das Filmbuch verfasste.
Streng undercover und ausgerüstet mit dem besten High-Tech-Gerät sorgen die "Men in Black" dafür, dass Alien-Besucher auf der Erde keinen Ärger machen. Als ein intergalaktischer Riesenkakerlak mit bösen Absichten landet, herrscht Alarmstufe Rot. - Will Smith schaffte als Alien-Jäger seinen endgültigen Durchbruch in die A-Riege Hollywoods.
In einer kunterbunten Zukunft bemüht sich ein abgehalfteter Ex-Soldat und Taxifahrer darum, die kosmische Superwaffe zu finden, die die Welt vor dem abgrundtief Bösen retten kann... - Autor und Regisseur Luc Besson schaffte mit diesem Actionhit den erfolgreichsten französischen Science-Fiction aller Zeiten.
Träumen Roboter von elektrischen Schafen? Dem Androiden-Jäger Deckard sind solche Fragen im Jahr 2019 völlig egal. Erst als er vier besonders gewiefte Replikanten zur Strecke bringen soll, kommt er ins Grübeln über Menschen und Maschinen. - Ridley Scotts düstere Zukunftsvision nach einem Roman von Philip K. Dick.
Ein Notsignal lockt die Crew eines Weltraum-Frachters auf einen abgelegenen Planeten. Man entdeckt eine fremde Lebensform, die sich an Bord schnell an die Spitze der Nahrungskette setzt. - Der ultimative Mix aus Science-fiction und blankem Horror wurde für die visuellen Effekte mit einem Oscar ausgezeichnet.
Platz 2: Star Wars: Episode 4 - Eine neue Hoffnung
USA 1977 Regie: George Lucas
Die Mutter aller Science-Fiction-Filme und ein Marketing-Ungeheuer von Ausmaßen, in denen man Ende der 70er Jahre noch nicht mal denken konnte. Luke Skywalkers Kampf gegen die dunkle Seite der Macht etablierte George Lucas als einen der erfolgreichsten und finanzstärksten Filmemacher der Traumfabrik.
Die Welt in der Zukunft: Programmierer Neo entdeckt, dass seine Realität nichts weiter als die Vorspiegelung eines Computers ist. Mit einer Truppe Gleichgesinnter nimmt er den Kampf in der "Matrix" auf. Für die Tricktechnik und Nahkampf-Fights holte "Matrix" vier Oscars (Effekte, Schnitt, Ton und Ton-Effektschnitt).