Baupfusch - Familien in Not
Di 19.11.2013, 20:15

Baupfusch - Familien in Not

Das Abbruch-Haus: Familie Kinnigkeit

Ein eigenes Haus für nur 125.000 Euro - ein solch günstiges Angebot konnten die jungen Eltern Diana (29) und Mirko (27) aus Thüringen nicht ablehnen. Für sich und ihre eineinhalbjährige Tochter Lilly kauften sie ein angeblich frisch saniertes Eigenheim. Doch das vermeintliche Schnäppchen ist für die Briefträgerin und den Industriemechaniker inzwischen zu einem Alptraum geworden. Nach dem Einzug stellt das Paar große Schäden am Haus fest: die Elektrik muss erneuert werden, die Kellerdecke ist einsturzgefährdet, die Fassade muss entfernt und neu angebracht werden. Doch für die aufwendige Sanierung fehlt den beiden das Geld. Der hohe Kredit für das Haus lässt dem Ehepaar keinerlei Spielraum und nach einer verlorenen Klage gegen die Vorbesitzerin droht den beiden nun die Privatinsolvenz.

Das Rohbau-Haus: Familie Van Berk

Andreas (42), Heike (47), Marvin (17) und Sabrina (14) aus Xanten am Niederrhein stehen vor dem Aus. Vor vier Jahren hatte sich die Familie ein Fertighaus gekauft, den Innenausbau wollte sie selber machen, doch der Bau ist noch immer nicht abgeschlossen. Mittlerweile leben die vier in einem Wohnwagen – neben ihrem Rohbau. In ihrem Haus sind die Wände und Decken noch unverkleidet, Elektroleitungen liegen frei, die Heizung fehlt und statt eines Badezimmer herrscht nur Chaos. Noch dazu droht ihnen die Zwangsversteigerung des Hauses, denn die Familie kann die Raten für ihre Kredite nicht mehr zahlen. Natascha Zuraw und Stefan Ritter müssen schnell handeln, damit die Familie ihr Haus behält und endlich aus dem Wohnwagen ausziehen kann. Keine leichte Aufgabe, denn für die Sanierung müssen sie Handwerker finden, die bei der Fertigstellung des Hauses umsonst helfen.

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