Achtung Kontrolle

Jeanette Schmidt im Interview

Die smarte Vollziehungsbeamtin im persönlichen Interview

Vollziehungsbeamtin Jeanette Schmidt (1)

1. Wie lange sind Sie schon Vollziehungsbeamtin? 

Fast 10 Jahre.

2. Welche(r)  Fall /Fälle sind ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Es sind viele Fälle. Besonders die Emotionen der Menschen sind mir im Gedächtnis geblieben. Außerdem Fluchtaktionen, Lügen oder verwahrloste Kinder.

3. Gab es auch mal Situationen, in denen Sie selber Angst hatten?

Ich befand mich mal alleine auf einem Grundstück, weil niemand am Zaun öffnete. Auf einmal kamen zwei aggressive Hunde auf mich zu gerannt, vor denen ich meine Furcht nicht verbergen konnte.

4. Würden Sie sich heute für einen anderen Beruf entscheiden?

Nein, denn sonst würde ich etwas in meinem Leben verändern, wenn mir die momentane Situation nicht gefallen würde.

5. Ist ihr Beruf immer spannend und voller Action oder sind das eher Ausnahmesituationen?

Es kommt darauf an wie weit man sich in den Fall und die Materie reinhängen möchte und vor allem wie man mitfühlt. Man darf allerdings keine Angst, Trauer oder Freude zeigen.

6. Ist es in Ihrem Beruf schwer, als attraktive Frau ernst genommen zu werden?

Nein, es kommt ja darauf an wie man sich selbst sieht. Das Vollzieherleben ist für mich eine Herausforderung, denn ich komme tagtäglich mit verschiedenen Menschen zusammen und kann mich selbst als Mensch testen. 

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