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Tiere in Not – wie Sie Tieren helfen können

Wer Tieren in Not helfen möchte, kann z.B. Patenschaften übernehmen oder Tierschutzvereine unterstützen.

Igel
© dpa

Tiere in Not: So können Sie misshandelten Haustieren, Nutztieren oder Wildtieren helfen

Immer wieder werden wir mit Tieren in Not konfrontiert und immer wieder stellt sich uns die Frage: Was kann ich tun? Wenn Tiere in Not sind, helfen Vereine zum Schutz von Tieren, Tierschutzverbände oder anderweitig organisierte Tierfreunde weiter. Die Arbeit von Tierschutzvereinen kann von Verein zu Verein ganz unterschiedlich sein: Es gibt Vereine, die sich um Haustiere in Not kümmern, sowie Vereine, denen der Schutz von Nutztieren oder Wildtieren am Herzen liegt.

Bei einer Igelauffangstation können beispielsweise kranke, unterernährte oder verletzte Igel abgegeben werden oder Tipps und Informationen zur Überwinterung von Igeln eingeholt werden.

Andere Vereine oder Tierfreunde kümmern sich um die Vermittlung von Tieren in Not. Dabei kann es sich beispielsweise um die Tiervermittlung von Katzen, Hunden oder Kleintieren handeln, die dringend ein neues Zuhause brauchen.

Wenn Tiere in Not ein neues Zuhause brauchen – Tiervermittlung & Tierpatenschaften

Viele Tierschutzvereine haben sich auf die Vermittlung von Tieren in Not spezialisiert oder bieten selbst Pflegestellen für Tiere an, da Tierheime oft überlastet sind. Wer selbst kein Tier aufnehmen kann oder will, kann Tieren in Not dennoch helfen:

  • aktives Mitglied oder Fördermitglied in einem Tierschutzverein werden
  • Patenschaften für Tiere in Not übernehmen
  • Spenden für Tiere in Not – von Geld bis zu Sachgeschenken freuen sich Tierschutzvereine über Ihre Spenden

Tiere in Not im Ausland: Achtung Grenzkontrolle!

Wer im Urlaub oder auf Reisen bewusst darauf achtet, wird in vielen Ländern auf Tiere in Not stoßen: Straßenhunde, verwilderte Katzen, ausgesetzte oder misshandelte Kleintiere. Viele wollen den Tieren spontan helfen und ihnen ein neues Zuhause bieten, aber bei der Einreise mit Tieren aus dem Ausland gibt es zahlreiche Vorschriften zu beachten:

  • alle Tiere benötigen eine Kennzeichnungsnummer zur Identifikation in Form eines Mikrochips
  • einen gültigen EU-Heimtierausweis bzw. einen internationalen Impfpass, der bis zur nächsten Impfung gültig ist und dann gegen einen Heimtierpass ausgetauscht wird
  • eine gültige Tollwutimpfung, die mindestens 30 Tage, aber höchstens 12 Monate alt ist
  • wenn Tiere aus Ländern außerhalb der EU kommen, gelten die Einfuhrregelungen für sogenannte Drittländer, die je nach Land unterschiedlich sein können

Wer bei einer Kontrolle an der Grenze nicht die erforderlichen Papiere vorweisen kann, muss damit rechnen, dass die Tiere in Quarantäne genommen, zurückgeschickt oder sogar getötet werden können.

Wer ein Tier im Auto versteckt und bei einer Grenzkontrolle erwischt wird, kann mit erheblichen Bußgeldern bestraft werden.

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