Achtung Kontrolle

Schutz vor einem Einbruch

Einbruchschutz – welche Sicherungen schützen wirklich?

Einbrüche nehmen zu, Einbruchschutz wird daher immer wichtiger. Hier können Sie sich über wirkungsvolle Sicherungen zum Einbruchschutz informieren.

Einbruch
© dpa

Einbruchschutz – von präventiven Verhaltensmaßnahmen bis zu elektronischen Sicherungen

Die polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass die Zahl von Einbrüchen in Häuser und Wohnungen stetig ansteigt, sodass wirksamer Einbruchschutz immer wichtiger wird. Die meisten Wohnungseinbrüche am Tag ereignen sich in Großstädten wie Hamburg, Bremen und Berlin. Kein Wunder, denn die Anonymität der Städte macht es Einbrechern leicht: Mehrfamilienhäuser mit vielen Mietparteien lassen sich besonders leicht auskundschaften. Haustüren sind oft unverschlossen oder werden für Paketzusteller oder Prospektverteiler schnell geöffnet.

Daher gilt als erste Maßnahme: Kontrollieren Sie immer, wen Sie ins Haus lassen! Wer in Ihr Haus oder sogar in Ihre Wohnung möchte, muss sich ausweisen können. Öffnen Sie Ihre Wohnungstür nicht sofort, legen Sie zunächst die Kette vor. Wohnungstüren sollten immer doppelt abgeschlossen werden, ein zusätzlicher Riegel bietet hervorragenden Einbruchschutz und schreckt Einbrecher meist bereits von vorneherein ab. Wohnungen im Erdgeschoss sind besonders einbruchgefährdet, da geöffnete Fenster für Einbrecher wie eine Einladung wirken.

Daher gilt: Fenster beim Verlassen der Wohnung immer schließen und auch nicht gekippt lassen. Gleiches gilt aber auch für Balkone und Balkontüren – auch in höheren Stockwerken. Neben diesen allgemeinen Präventionsmaßnahmen zum Einbruchschutz gibt es weitere Maßnahmen, um Wohnungen und Einfamilienhäuser vor Einbrechern zu schützen.

Welche Maßnahmen zum Einbruchschutz gibt es – und wie wirksam sind sie wirklich?

  • Mechanischer Einbruchschutz: Beim Einbruchschutz sollten mechanische Maßnahmen immer vor elektronischen Sicherungen kommen, da sie wirksamer gegen Einbrecher helfen. Fenster- und Türelemente werden beim Einbruchschutz in sogenannte Resistance Classes, kurz RC, eingeteilt. Ab RC 2 aufwärts wird der Einbruchschutz deutlich erhöht. Sichern Sie vor allem Haus- bzw. Wohnungstüren sowie Kellertüren und Garagentore. Kellerfenster, Fenster im Erdgeschoss, Terrassentüren und Balkontüren sollten ebenfalls gesichert werden. Eine Nachrüstung bei der Verriegelung von Türen und Fenstern mit Stangenverriegelung oder Schwenkhaken ist ebenfalls empfehlenswert.
  • Elektronischer Einbruchschutz: Alarmanlagen und Einbruchmeldeanlagen (EMA) machen als Ergänzung zu mechanischem Einbruchschutz durchaus Sinn. Planung, Geräte, Installation und Wartung sollten aber nur von zertifizierten Unternehmen durchgeführt werden.
  • Allgemeine Präventionsmaßnahmen zum Einbruchschutz: Sorgen Sie für eine gute Außenbeleuchtung, beispielsweise mit Bewegungsmeldern, denn Licht schreckt Einbrecher ab.

Informationen und Tipps zum Einbruchschutz

Wichtige Informationen und eine individuelle Beratung zum Einbruchschutz können Sie u.a. bei polizeilichen Beratungsstellen erhalten.

Im Internet bietet das Präventionsportal der Polizei hilfreiche Tipps zum Einbruchschutz, auch in Form von Präventionsvideos. Hier finden Sie auch ein Einbruchschutz-Verzeichnis, in dem zertifizierte Unternehmen aufgelistet sind, die Ihnen bei der professionellen Sicherung gegen Einbruch helfen können.

Kommentare

Facebook