Achtung Baustelle

Ausbau der A7

Knapp 10 Jahre Stau bei Hamburg

Nicht nur in der Ferienzeit ist auf der A7 zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein die Hölle los. Jeden Tag nutzen mehr als 150.000 Autofahrer Abschnitte der Autobahn. Da das Verkehrsaufkommen in Zukunft noch steigen wird, haben die beiden Bundesländer nun mit dem Ausbau der A7 begonnen. Alle Fakten hier im Überblick.

Ausbau der A7
© cevahir87 - Fotolia

Was ist geplant?

Die A7 ist die längste Autobahn Deutschlands und rund um Hamburg die am stärksten befahrene dazu. Aktuell ist die Verkehrsbelastung überdurchschnittlich hoch. Das soll sich jedoch ändern – zumindest langfristig. Geplant ist eine Erweiterung der Fahrstreifen von sechs auf acht zwischen den Ausfahrten Stellingen und Altona, bei Schnelsen von vier auf sechs, das Gleiche gilt für die Strecke zwischen Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck. Außerdem sind Lärmschutztunnel und -wände sowie neue Brücken in Hamburg geplant.

Laufende Bauarbeiten: Aktueller Stand und Prognose

2014 hat der Ausbau der A7 begonnen – zunächst mit der Erneuerung der Langenfelder Brücke in Stellingen. 400 Meter Brücke werden bei laufendem Verkehr abgerissen und neu aufgebaut. Auch Abschnitte der A7 Richtung zwischen Bordesholmer Dreieck und Hamburg wurden bereits in Angriff genommen. In Schleswig-Holstein sollen sich die Bauarbeiten noch bis 2018 hinziehen, in Hamburg sogar bis 2022. Wer in puncto Elbphilharmonie allerdings auf dem Laufenden ist, weiß: Baustellen in Hamburg dauern – und kosten…

Wie viel wird der Ausbau der A7 kosten?

Die Milliardengrenze wird das Großprojekt wohl überschreiten – so viel steht schon jetzt fest. Für den Hamburger Raum wird derzeit mit rund 775 Millionen Euro gerechnet, für den Ausbau in Schleswig-Holstein mit etwa 340 Millionen. Ein privater Auftragnehmer trägt einen Teil der Kosten und ist mit für den Ausbau und nach Fertigstellung auch für Erhalt sowie Reparaturarbeiten zuständig. Dafür wird er vom Staat bezahlt. Ob diese Partnerschaft allerdings so gut ist – das bezweifeln viele, denn im Notfall werden bei der Finanzierung eben doch Steuergelder eingesetzt. Wen wundert’s?!

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