Achtung Abzocke

Urlaubstipps München und Oktoberfest

Das größte Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, lockt mit süffigem Bier und feschen Trachten! Die größten Touristenfallen, die besten Reisetipps für München und die Wiesn.

--- DAS SOLLTEN SIE NICHT TUN ---

Trachten an der Straßenecke kaufen

Die „Wiesn“, wie der Münchner das Oktoberfest nennt, bietet den Touristen aus aller Welt eine Vielzahl von Andenken. Beliebt sind jedes Jahr wieder die Trachten, die man als preisgünstige „Komplett-Sets“ sogar schon an den Souvenirständen des Bahnhofs bekommt. Wer von Außerhalb nach Bayern reist, merkt nicht immer, dass Lederhose und Trachtenhemd von schlechtester Qualität sind und mit einer echten Tracht nichts zu tun haben. Wer sich passend einkleiden will, sollte daher lieber in eines der zahlreichen Fachgeschäfte gehen. Auch dort gibt es Angebote, die den Geldbeutel nicht zu sehr strapazieren.

Reservierungen von Privatleuten kaufen

Die Nachfrage nach Wiesn-Tischen ist in jedem Jahr größer als das Angebot, was auch Betrüger für sich nutzen wollen. Mal verkaufen sie echte Reservierungen, bei denen sie die obligatorischen Biermarken für sich selbst abzweigen, und manchmal ist sogar die ganze Reservierung gefälscht. Auf jeden Fall aber ist die Reservierung völlig überteuert –1000 Euro und mehr kann ein Zehnertisch auf Ebay kosten. Der Betreiber des Festzeltes darf derart weiterverkaufte Reservierungen übrigens ablehnen – und damit sollte man wirklich rechnen, denn der Weiterverkauf ist allen Wirten auf dem Oktoberfest ein Ärgernis.

Blind bestellen

Wer eine Mass Bier bestellt, gibt inzwischen in jedem Festzelt über 10 Euro aus – da führt einfach kein Weg drum herum, und schließlich bekommt man auch einen Liter Oktoberfestbier, das extra für den besonderen Anlass gebraut wird. Vorsicht ist aber bei anderen Getränken geboten: Sogar eine Mass Wasser ist bereits für 10,20 Euro verkauft worden! Gerade die Besucher, die nicht unbedingt zum Bier greifen, können bei den simpelsten Erfrischungen eine Überraschung erleben. Ein Blick auf die Karte ist Pflicht, um nicht aus Versehen eine dumme Wahl zu treffen.

Auf günstige Zimmerpreise vertrauen

 

Günstige Hotelzimmer gibt es während des Oktoberfestes nicht. Das gilt zumindest für alle Touristen, die ein vernünftiges Dach über dem Kopf haben wollen. Pünktlich zum Fest schnellen die Zimmerpreise um viele Hundert Prozent in die Höhe und man sollte sehr skeptisch sein, wenn mitten in München noch Zimmer zu sehr niedrigen Preisen angeboten werden. Irgendwo muss es dabei einen Haken geben.

+++ DAS SOLLTEN SIE TUN +++

Trinkgeld geben

Bedienungen auf dem Oktoberfest haben einen Knochenjob und werden von den Preisen, die sie für das Bier kassieren, sicher nicht selber reich. Die meisten müssen sich außerdem ein Zimmer in München mieten, für das sie einen beträchtlichen Teil des Lohns ausgeben. Deshalb ist es kein Wunder, wenn das Bier mal schneller an Tische kommt, an denen es ein gutes Trinkgeld gibt. Auch wenn Touristen das vielleicht anders sehen, ist das für Wiesn-Kenner keineswegs eine versteckte Abzocke, denn bedient wird letztlich jeder.

Mehr von der Stadt sehen

Auch wenn es das Highlight des Jahres ist, hat München noch viel mehr zu bieten als das Oktoberfest. Man sollte es kaum für möglich halten, aber rund um das Volksfest geht das Leben ganz normal weiter. Wer sich auch andere Sehenswürdigkeiten ansieht, wird keineswegs etwas verpassen, sondern eher noch mehr erleben.

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