Achtung Abzocke

Urlaubstipps Mallorca

Die beliebteste Ferien-Insel der deutschen (und englischen) Touristen: Was Sie auf Mallorca vermeiden sollten - und was Sie sich nicht entgehen lassen dürfen! Die größten Touristenfallen, die besten Reisetipps.

Spanien Mallorca Palma
Spanien Mallorca Palma © Tourespana/dpa/gms

DAS SOLLTEN SIE VERMEIDEN

Betrunken ins Nachtleben starten

Das sollte klar sein: Wer schon auf dem Hotelzimmer kräftig vorglüht und sich dann bereits mit Alkoholpegel ins Nachtleben stürzt, ist ein leichtes Opfer für Betrüger aller Art – seien es Taschendiebe, Abzocker oder auch Mallorcas berüchtigte "Klau-Huren". Also verlieren Sie beim Feiern nicht die Kontrolle, sonst droht weit Schlimmeres als ein Kater am nächsten Morgen.

Rauchen an öffentlichen Orten

Spanien hat sehr strenge Nichtraucher-Gesetze, die das Rauchen In Bars und Restaurants, in öffentlichen Ämtern und an Bahnhöhen strikt untersagen. Auch unter freiem Himmel gilt Rauchverbot auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen und Innenhöfen von Krankenhäusern. Halten Sie sich daran – anderenfalls sind nämlich schnell empfindliche Strafen in dreistelliger Höhe fällig.

Überteuerten Mietwagen buchen

Bis zu acht Seiten "Kleingedrucktes" muss studieren, wer online einen Mietwagen bucht – dabei kann man deftig reinfallen! Bei der Abholung  müssen oft noch Zusatzversicherungen oder Gebühren bezahlt werden, die beim Preisvergleich nicht gleich ersichtlich waren. Unser Tipp für alle, die sich nicht durch komplizierte AGBs wühlen wollen: Nehmen Sie für die erste Fahrt vom Flughafen ein Taxi und buchen Sie entspannt vor Ort in einem der vielen Mietwagen-Büros ihr Auto. Dort kann man sich Bedingungen und Kosten transparent und ohne Zeitdruck erklären lassen.

Taschendiebe unterschätzen

Auch auf Mallorca, und vor allem an den Touristen-Hotspots in Palma, sind Taschendiebe aktiv. Sie arbeiten in Teams und gehen äußerst trickreich vor. Ein sekundenschnelles Ablenkungsmanöver reicht und Sie werden ausgeplündert. Meiden Sie daher Menschen-Gedränge und tragen Sie  Geld, Ausweispapiere und Kreditkarten versteckt am Körper. Wenn es geht, verzichten Sie möglichst auch auf Handtaschen, die weggerissen werden können.

"Schnäppchen" bei Strandverkäufern erwerben

Marken-Sonnenbrillen, Handtücher und Luxusartikel wie Uhren oder Schmuck bieten fliegende Händler an Stränden und Promenaden an. Freundlich-aufdringliche Verkäufer und vermeintlich günstige Preise verleiten dann gerne mal zum spontanen Kauf – und schon ist man reingefallen: Nicht nur, dass es sich fast immer um Ware niedrigster Qualität handelt, das Zeug gibt's beim chinesischen Ramschladen um die Ecke deutlich billiger.

Alkohol trinken in den "Interventionszonen"

Zwar wurden die seit 2014 geltenden "Benimmregeln" der Insel-Regierung, die zahlreiche Einschränkungen enthielten, Anfang 2016 gerichtlich gekippt. Doch seit 2016 ist in bestimmten "Interventionszonen" von Palma de Mallorca der öffentliche Konsum sowie der Verkauf von Alkohol zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens verboten. Neben der Ufer-Promenade am Playa de Palma gilt dies auch für weitere Stadtbezirke von Palma de Mallorca – und die Strafen können drakonisch ausfallen. Also informieren Sie sich gut über die Regelungen!

Gutgläubig auf gefälschte Trikots hereinfallen

Es ist schon verlockend, wenn Händler Trikots von Top-Clubs wie Bayern München oder FC Barcelona zu einem Bruchteil des sonst üblichen Preises anbieten. Dass es sich hier aber nicht um offizielle Lizenzprodukte handelt, sondern um schlichte Fälschungen, sollte eigentlich jedem Käufer klar sein. Der Kauf ist zwar nicht strafbar – aber erwarten Sie keinesfalls die Qualität der echten Produkte.

Für ungewollte Fotos bezahlen

Ein beliebter Trick von Straßenkünstlern ist es, sich mit Ihnen – vielleicht in einer lustigen Pose – fotografieren zu lassen und danach für das Foto Geld zu verlangen. Lassen Sie sich nicht überrumpeln und bleiben Sie distanziert.

 

DAS SOLLTEN SIE TUN

Tapas-Tour durch Palmas Altstadt

"Tapeo" nennt sich die Angewohnheit der Einheimischen, abends von Bar zu Bar zu ziehen und die "Tapas" - kleine kulinarische Spezialitätenteller - zu probieren. Als Touristen können Sie sich einer der geführten Tapas-Touren anschließen, die von verschiedenen Anbietern offeriert werden. An Dienstagabenden bieten außerdem eine ganze Reihe von Tapas-Bars Sonderpreise für kleine Speisen und Getränken - dann lohnt es sich besonders, auf eigene faust durch die Akltstadtbars zu ziehen. Tipp: Informierern Sie sich vorab online über die Angebote.

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