Achtung Abzocke

Urlaubstipps Kapstadt und Südafrika

Kapstadt und Südafrika: Was Sie vermeiden sollten und was Sie sich nicht entgehen lassen dürfen! Die größten Touristenfallen, die besten Reisetipps.

kapstadt

--- DAS SOLLTEN SIE VERMEIDEN ---

Geld abheben auf der Straße

Geldautomaten, die direkt an der Straße liegen, sind willkommene Gelegenheiten für Diebe. Einer trügerischen Hilfsbereitschaft am Automaten sollte man deshalb sehr zurückhaltend begegnen und im Zweifelsfall den Abhebevorgang abbrechen. Touristen sollten daher eher Bankfilialen bevorzugen und am besten immer in Begleitung abheben.

Gegenstände im Auto liegen lassen

Selbst Gegenstände wie ein Handtuch oder ein Pullover können Einbrecher anlocken – schließlich könnte sich darunter die teure Kamera verbergen. Deshalb möglichst nichts (!) auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank liegen lassen. Das gilt auch während der Fahrt, denn auch ein Stopp an der Ampel könnte andernfalls gefährlich werden. Deshalb gilt: Nach dem Einparken nicht mehr den Kofferraum öffnen und Dinge verstauen, sondern dies schon vorher erledigen, da ein Beobachter gerade auf solche Dinge achtet. Am besten sogar das leere Handschuhfach vor Verlassen des Autos öffnen und offenlassen. Das signalisiert, dass nichts zu holen ist.

Smartphone auf dunkler Strasse benutzen

Das Benutzen des Smartphones in der Dunkelheit wäre eine allzu große Einladung für Gelegenheitsdiebe! Dazu lieber in ein Lokal oder eine Bar gehen. Ansonsten darauf verzichten.

Zu viel Angst haben

Südafrika ist, was die Sicherheit angeht, nicht vergleichbar mit Deutschland. Doch auf der anderen Seite macht es doch auch keinen Spaß, während des Urlaubs ständig übervorsichtig und ängstlich zu sein. Darum gilt: Vorsichtsmaßnahmen schön und gut – aber vergessen Sie dabei nicht, die Schönheit des Landes und die Offenheit der Menschen zu genießen.

+++ DAS SOLLTEN SIE TUN +++

Die Fahrdienst-App „Uber“ nutzen

Um Kapstadt, die Weinregion Stellenbosch, aber auch andere südafrikanische Städte zu erkunden, bietet es sich an, einen Mietwagen zu nutzen. Wer sich allerdings kein Auto mieten möchte, für den ist der Fahrdienst „Uber“ eine gute Alternative. Der Online-Vermittlungsdienst funktioniert über die gleichnamige App und ist in Südafrika sogar günstiger und sicherer als herkömmliche freie Taxis. Die App ermittelt automatisch die Position und schickt innerhalb weniger Minuten ein Uber-Taxi zum aktuellen Standort. Die Uber-Fahrer sind zudem lizensiert und werden mittels App transparent bewertet.

Immer etwas Geld dabeihaben

Im Falle eines Überfalls sollte man immer etwas Bargeld griffbereit haben. Das stellt einen Dieb am ehesten zufrieden und hält ihn davon ab, handgreiflich zu werden. Es empfiehlt sich daher, einen „Sicherheitsgeldbeutel“ zum Beispiel in der Jackentasche zu verstauen, den man bei Bedarf schnell zur Hand hat und weiterreichen kann. Sein „richtiges“ Geld sollte man dagegen in einem Brustbeutel oder einer zusätzlichen Hoseninnentasche verwahren.

Den Tafelberg zu Fuß besteigen

Viele Touristen nehmen die Bergbahn („Cable Car“), um auf den Tafelberg zu kommen – doch es gibt auch unzählige Wanderwege hinauf und jeder, der einigermaßen fit ist, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Ein Beispiel ist der Weg vom Botanischen Garten „Kirstenbosch“ über die „Skeleton Gorge“. Er dauert ungefähr drei Stunden und bietet verschiedene Perspektiven auf Kapstadt und Umgebung. Besonders Motivierte sollten den Tafelberg über das sogenannte „Indian Venster“ zu besteigen – ein bisschen Kletterabenteuer ist hier inklusive und man braucht dennoch keine extra Kletterausrüstung.

„Neighbourgoods“-Märkte und Restaurants erkunden

„Old Biscuit Mill“, „Bay Harbour Market“ und „Slow Market“ sind nur wenige Beispiele für die tollen Essens-, Kunsthandwerker- und Kleidermärkte in Kapstadt und Umgebung. Hier gilt noch das alte Marktprinzip: Handeln, handeln, hanlden! Ein Tipp für das besondere kulinarische Erlebnis: Weingüter bieten oft fantastische Dinner mit tollem Blick zu erschwinglichen Preisen an! Zum Beispiel das „Le Petite Ferme“ in Franschhoek oder „Durbanville Hills“ in Durbanville bei Kapstadt.

Zurück zur Übersicht

Kommentare

Facebook