Abenteuer Leben am Sonntag
So 24.11.2013, 22:15

Thema u. a.: Der spektakulärste Stripclub von Las Vegas

Las Vegas ist die Stadt der Sünde, des Geldes und des perfekten Entertainments. Doch was für die Einen pures Vergnügen ist, bedeutet für die Anderen harte Arbeit. Die Konkurrenz unter den Restaurants, Clubs und Hotels ist groß - der Erfolgsdruck enorm. Mitten unter ihnen: der Stripclub "Treasures". Er wirbt damit, der edelste und stilvollste Stripclub der Welt zu sein und nicht nur sexy Frauen, sondern auch leckere Steaks anzubieten. "Abenteuer Leben" blickt hinter die Kulissen.

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Wo ist die Falle? Eiskalt erwischt!

Die neuesten Abzocken und Betrugsmaschen findet man hier: www.abzocknews.de  

Kontakt zum Landeskriminalamt Bayern kann man hier herstellen:
www.polizei.bayern.de  
Maillingerstraße 15, 80636 München
Telefon: 089/1212-0
Fax: 089/1212-2356

Wo ist die Falle? Eiskalt erwischt

1. Falle: Bei Anruf Virus

Über das Smartphone späht ein Gauner vor einem Haus die verfügbaren W-LAN Netze der Hausbewohner aus. Hierrüber sieht er, über welches Netz das Opfer surft. Jetzt kennt der Gauner den Anbieter. Da die Adresse ja bekannt ist, hat er leichtes Spiel auch an die Telefonnummer zu kommen, ganz einfach über das Telefonbuch. Nun ruft er beim Opfer an und g­­ibt sich am Telefon als Internetanbieter aus. Unter einem bestimmten Vorwand (z.B. ein kostenloses Upgrade für eine schnellere Internetverbindung für alle Kunden) bringt er das Opfer dazu ein Update zu installieren. In diesem Update hat der Gauner einen Trojaner versteckt. Sobald das Opfer auf das Update klickt, hat der Gauner uneingeschränkten Zugriff auf dessen Computer.

2. Falle: Angeblicher Privatverkauf

Ein krimineller Autohändler prüft einen Gebrauchtwagen, den er kürzlich erworben hat. Er schätzt das Auto als mangelhaft ein und erwartet, dass bald ein Schaden auftritt. Für so ein Auto Gewährleistung zu geben, rentiert sich für ihn nicht. Also ruft er seinen Freund an, der natürlich in allem eingeweiht ist. Der Freund fungiert als Strohmann und setzt in seinem Namen eine Anzeige für das Auto in die Zeitung. Als kleine Gegenleistung erhält er einen Anteil am erzielten Verkaufspreis.

Sobald Kundschaft beim Autohändler auftaucht und bei diesem kein passendes Angebot findet, gibt sich der Autohändler zum Schein hilfsbereit. Völlig selbstlos erzählt er dann von einer Autoanzeige in der Zeitung. Das Auto passe leider nicht in sein Sortiment, sonst hätte er es selbst schon längst gekauft. Aber das Auto wäre ein Glücksgriff zu einem Spitzenpreis. Der Autohändler macht seinen Kunden das Schrottauto schmackhaft. Über kurz oder lang beißt ein Opfer an und kauft das Auto aus der Zeitungsanzeige beim „Privatverkäufer“. Kurz darauf treten bei dem Auto die ersten Mängel auf. Da von dem Privatverkäufer ja nichts zu holen ist, sucht das Opfer beim Autohändler Rat. Schließlich kam der Tipp für das Auto ja von ihm. Der gibt sich mitfühlend. Da das Auto von Privat verkauft wurde, könne er leider nichts machen. Hätte der Kunde ein Auto bei ihm gekauft, hätte er Gewährleistung geben können. So seien ihm leider die Hände gebunden. Dafür kenne er aber eine gute Autowerkstatt, mit der er zusammen arbeite und die dem Kunden sicherlich einen guten Preis für die Reparatur machen werde.

Der Händler und die Autowerkstatt stecken ebenfalls unter einer Decke.

Sobald ein Kunde mit einem der bestimmten Schrottautos beim Autohändler vorstellig wird, schickt er diesen in die Autowerkstatt. Dem Mechaniker gibt er per Telefon Bescheid, dass gleich ein gutgläubiges Opfer vorbeikommen würde. Hier lohnt es sich, nocheinmal abzuzocken.

Der Mechaniker bietet in seiner Werkstatt dann einen Allround-Check für das Auto an und alle Reparaturen zum halben Preis. Das soll den Kunden anlocken. Beißt er an, ruft der Mechaniker den Kunden irgendwann an und fragt, ob das Auto zur „Sicherheit“ einmal komplett durchgecheckt werden soll. Hier baut der Mechaniker schlicht und ergreifend auf die Dummheit des Opfers. Stimmt dieses nämlich dem Allround-Check zu, ist plötzlich allerhand am Auto kaputt, was in Wahrheit noch funktionstüchtig gewesen wäre. Teilweise wird sogar nachgeholfen, indem billige Teile mit Absicht kaputt gemacht und anschließend durch neue ersetzt werden. Für den Mechaniker ein gutes Geschäft, denn die Teile sind für ihn in der Anschaffung und von den Arbeitsstunden her billig, aber teuer auf der Rechnung für den Kunden. Außerdem kann der Mechaniker so auf Forderung des Kunden hin, sogar die kaputten Teile präsentieren. Auf den ahnungslosen Kunden wartet dann eine ordentliche Rechnung. Vom Strohmann ist nichts zu holen und der Händler ist fein raus. Und gegen den Betrug vom Mechaniker hilft nur der Weg zum Anwalt.

3. Falle: Identitätsklau

Der Hacker hat sich diesmal hinter ganz harmlosen Internetseiten, wie einer Wohnungsbörse, versteckt. Dort wartet er nur darauf, dass ein Interessent sich für eine Wohnung bewirbt und seine Daten eingibt. Diese fängt der Hacker ab und bestellt im Internet auf den Namen des Opfers Dinge auf Rechnung an eine andere Adresse (meist ein Postfach). Seine Bestellungen holt der Hacker dort ab. Die Rechnung natürlich nicht. Der Onlinehändler merkt schnell, dass die Rechnungen nicht bezahlt wurden und auch folgende Mahnungen ignoriert werden. Solche Forderungen übergeben Onlinehändler dann meist an Inkasso Unternehmen. Diese machen über den Namen die „echte Adresse“, also die des Opfers, ausfindig und verlangen die ausstehenden Forderungen.

4. Falle: Digitaler Banküberfall

In Zeiten sozialer Netzwerke etc. ist es für einen echten Hacker kein Problem an persönliche Daten von potentiellen Opfern zu kommen. Die Kriminellen spähen alle erforderlichen Daten über den Computer aus. Interessant ist hier vor allem für die Gauner, ob die Opfer Online-Banking betreiben. In diesem Fall fingiert der Hacker ein Update auf der Internetseite der Bank des Opfers. Sobald das Opfer eine Online-Überweisung ausführen möchte, poppt die Aufforderung, ein Update herunter zu laden, auf. Der Bezahlvorgang kann dabei nur fortgesetzt werden, wenn der Kunde das Update installiert. Da ahnungslose Opfer installiert das Update, indem ein Trojaner versteckt ist. Jetzt kann der Hacker die Passworteingabe des Opfers registrieren und hat Zugang zu seinen Bankdaten, persönlichen Daten wie Name, Adresse, Geburtsdatum, Mobilfunknummer etc. Dann folgt ein kurzer Anruf beim Mobilfunkanbieter. Der Gauner erklärt im Namen des Opfers, er habe eine neue SIM-Karte und würde gerne seine neue Handynummer mitnehmen. Die erforderlichen Angaben hat er bereits ausgespäht. Nachdem der Handyvertrag auf die neue SIM-Karte umgeschaltet ist, funktioniert das Handy des Opfers nicht mehr, da die SIM-Karte gesperrt wurde. Der Betrüger kann sich die erforderliche TAN-Nummer für Online-Überweisungen vom Konto des Opfers nun ganz einfach auf sein Handy schicken lassen. Jetzt hat der Gauner freie Bahn, das Konto des Opfers komplett leer zu räumen.

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