Abenteuer Leben täglich

Kiwi in Neuseeland

Wir begleiten einen Kiwi im Wildlife-Center in Neuseeland.

kiwi
© dpa

In einem Wildlife-Center in Neuseeland kümmert man sich um Tiere, die stark gefährdet sind. Unter ihnen sind auch die kleinen Kiwis, die wir beim Ausbrüten ihrer Eier begleiten. 

Facts

Kiwis sind in den Wäldern von Neuseeland zu Hause. Sie sind flugunfähig und nachtaktiv. Mit einer Länge von 35 bis 65 cm und einer Größe von 35 cm sind sie die Kleinsten unter den Laufvögeln. Auch in anderen Eigenschaften unterscheiden sie sich stark von ihren Artvertretern. In vielen Punkten ähneln sie vielmehr den Säugetieren. Ihre Federn erinnern eher an Fell. Mit ihrer einzigartigen Nase stochern sie mit dem Ende ihres langen Schnabels im Boden herum und können so ihr Futter, darunter Insekten, Würmer und Früchte, im Erdreich erreichen. 

Die Kiwis geben einen lautstarken Ruf von sich, der wie "KEE-wee" klingt. Er verschaffte ihnen auch den gleichklingenden Namen. Das Tier, welches auch Schnepfenstrauße genannt werden, legen im Verhältnis die größten Eier unter den Vögeln. Sie wiegen ein Fünftel des eigenen Körpergewichts! Bis unser Küken gänzlich aus dem Ei schlüpft kann es bis zu sechs Tage dauern. Wir sind also gespannt, wann es so weit ist. 

Besonderes

Der Kiwi ist das Nationalsymbol von Neuseeland. Die Bewohner des Inselstaates verdanken dem Vogel ihren Beinamen "Kiwi".
Da die Tiere auf dem Boden leben und im Laufe der Evolution ihre Flügel verloren haben, sind sie für natürliche Feinde zu einer leichten Beute geworden. Um das vom Aussterben bedrohte Maskottchen von Neuseeland zu schützen, werden jedes Jahr Unmengen an Eiern der brütenden wilden Paare aus den Nestern in den Gegenden des Landes zusammengesucht und in Aufzuchtstationen gebracht. Dort werden sie dann künstlich ausgebrütet. Wenn die kleinen Küken ein Gewicht von etwa einem Kilogramm haben und sich mit ihren starken Beinen gegen Angriffe von Possums, Wieseln, Hunden oder Katzen wehren können, werden sie wieder in der freien Natur ausgesetzt. Das Naturschutzprojekt der Neuseeländer nennt sich "Operation Nest Egg". 

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