So sieht's aus.

Haarscheider für zu Hause – wofür, und worauf sollte man achten?

Kurzhaarfrisuren sind eine tolle Sache – sie sehen schick aus und morgens ist das Styling schnell erledigt. So viel Zeit man sich jedoch spart, investiert man ganz leicht wieder in die regelmäßigen Friseurbesuche, die dann leider nötig werden – von den Kosten einmal ganz abgesehen. Eine perfekte Lösung, vor allem für die Herren der Schöpfung, sind Langhaarschneider für zu Hause.

Worauf sollte man aber beim Kauf achten und was können sie alles?

Frau-Kurzhaarschnitt
© Pixabay

Wenn es mal wieder schnell gehen muss oder der Friseur keine Zeit hat, sind Langhaarschneider für den Heimgebrauch die perfekte Lösung – vorausgesetzt, man hat ein gutes Gerät und geht mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vor!

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Langhaarschneider, die unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Wer braucht aber nun welches Gerät und was kann man damit alles machen?

Worauf beim Kauf achten?

  • Kabel oder Akku?

Grundsätzlich unterscheiden sich die verschiedenen Geräte schon einmal darin, ob sie mit einem Kabel oder einem Akku betrieben werden. Praktischer sind hier ganz klar die akkubetriebenen Schneider. Diese können überall eingesetzt werden, also auch im Garten oder auf dem Balkon – was beim Haareschneiden nicht so schlecht ist.

Die Akkus halten in der Regel auch lange genug durch, um eine komplette Frisur fertigzustellen. Nur wer mehrere Köpfe hintereinander rasieren möchte, der ist vielleicht mit einer strombetriebenen Maschine besser dran.

  • Die Aufsätze

Wer seine Haare komplett auf derselben Länge haben möchte oder auch den Bart immer auf die gleiche Länge trimmt, der kommt mit nur einem einzigen Aufsatz aus. Diese Varianten sind natürlich günstiger, aber man ist damit eben auch nicht wirklich flexibel. Fällt die Wahl auf ein Modell mit mehreren Aufsätzen, sind diese meist in Größen von 3 bis 15 mm erhältlich.

  • Die Verarbeitung

Der Langhaarschneider sollte grundsätzlich eine gute Qualität besitzen. Der Motor muss stark genug sein und die Aufsätze müssen perfekt sitzen. Keinesfalls dürfen die Aufsätze beispielsweise während des Schneidevorgangs verrutschen – dies würde sehr unterschiedliche Schnittlängen bedeuten. Am besten nimmt man das Gerät genau in Augenschein und versucht an den Aufsätzen zu wackeln. Sitzen diese fest, ist das ein gutes Zeichen.

  • Die Ergonomie

Nicht zuletzt sollte auch darauf geachtet werden, wie gut der Schneider in der Hand liegt. Um Verkrampfungen beim Rasieren und auch um ein Abrutschen zu vermeiden, sollte der Haarschneider eine gute und für die jeweiligen Hände passende Form besitzen.

Wofür kann ein Langhaarschneider eingesetzt werden?

Neben der klassischen Kurzhaarfrisur, bei der alle Haare die gleiche Länge haben, kann die Schneidemaschine natürlich noch für viele weitere Frisuren zum Einsatz kommen.

  • Muster
Mann-Frisur-Modell
© Pixabay

Gerade bei Herrenfrisuren, aber auch bei den Damen können rasierte Muster ein super Highlight darstellen. Hollywoodsternchen und Fußballstars machen es vor!

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt – ob Worte, Buchstaben, Herzen oder Linien, mit etwas Kreativität, kann man seiner Frisur einen individuellen und aufregenden Look verleihen.

  • Sidecut - Undercut

Side- und Undercutfrisuren sind schon seit einiger Zeit groß im Kommen. Waren die Frisuren früher eher in der Gothik- und Punkszene zu finden, sind sie heute salonfähig geworden.

Bei beiden Frisuren rückt der Langhaarschneider der unteren Kopfhälfte auf den Pelz. Der Unterschied ist, dass beim Undercut die komplette untere Kopfhälfte rasiert und beim Sidecut nur eine Seite der unteren Kopfhälfte rasiert wird.

Beides kann man mit dem Langhaarschneider selbst zu Hause machen – aber Vorsicht ist hier trotzdem geboten – sind die Haare erst einmal ab, gibt es kein zurück mehr!

  • Bart

Der Langhaarschneider trimmt natürlich auch jeden Bart perfekt. Für 3-Tagesbartträgeer ist ein Barttrimmer im Badzimmer eigentlich ein Muss. Alternativ funktioniert hier aber auch der Langhaarschneider. Wenn man also sowieso schon einen zu Hause hat, braucht man sich für den Bart keinen extra Trimmer zulegen.

Der Aufsatz kann hierbei immer der Gleiche sein und muss nicht immer neu aufgesetzt werden. Einfach von Zeit zu Zeit nachtrimmen und der Bart sieht immer perfekt gepflegt aus.

  • Koteletten
Koteletten
© Pixabay

Zugegeben, die breiten und wuschigen Koteletten sind mit Elvis ausgestorben, aber die gepflegten und stilvollen Koteletten sich glücklicherweise geblieben. Hierfür eignen sich selbstverständlich auch wieder der Barttrimmer sowie der Langhaarschneider.

Genauso wie beim Barttrimmen, funktioniert das dann auch mit den Koteletten – am Besten immer auf dieselbe Länge eingestellt lassen!

Universell einsetzbar

Ein Langhaarschneider ist praktisch und nicht besonders teuer. Wenn man Kurzhaarfrisuren trägt oder den Bart trimmen möchte, sind die Schneidemaschinen eine lohnende Investition!

Bedienen kann die praktischen Maschinen eigentlich jeder – auch ganz ohne Friseurmeisterbrief. Aufpassen sollte man lediglich, dass man nicht zu kurz oder zu viel rasiert. Gerade wenn man den Nacken ausrasieren möchte, muss man aufpassen, dass nicht zu sehr in die eigentliche Frisur hineinrasiert wird.

Beim Ausprobieren von neuen Frisuren oder Mustern sollte man auch immer erst eine größere Länge wählen, Nachrasieren kann man dann im Nachhinein immer noch – nur andersherum wird es schwierig.

Aber Haare wachsen ja auch wieder nach – also ran an die Geräte und nur Mut, allzu viel kann nicht schief gehen, wenn man mit etwas Bedacht vorgeht!

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