So sieht's aus.

Fußball, Basketball oder Bergsteigen – wir haben die besten Tipps für Sport mit Sehschwäche!

Während eine Brille beim Lesen oder Autofahren extrem hilfreich ist, ist sie beim Sport meist ein großer Störfaktor.  Speziell schnelle Sportarten wie Fußball , Volleyball oder Tennis sind mit einer normalen Brille fast unmöglich.

Glücklicherweise haben wir die besten Tipps, wie man seiner Lieblingssportart aber auch mit einer Sehschwäche nahezu uneingeschränkt nachgehen kann!

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© Pixabay

Die augenscheinlich beste Alternative für Sportler sind Kontaktlinsen, für viele sind die kleinen Dinger aber der pure Horror und schon beim Gedanken daran schütteln sie sich. Und selbst wenn Kontaktlinsen kein Problem sind, sollten gerade beim Sport, spezielle Kontaktlinsen gewählt werden.

Wir zeigen in unserem Sportspecial, welche Arten von Brillen oder Kontaktlinsen für welche Sportarten geeignet sind und worauf man achten sollte!

1. Sport mit Brille

Zunächst gehen wir auf die Personengruppen ein, die Kontaktlinsen aus medizinischen Gründen nicht tragen können oder einfach keine Freunde der Haftschalen sind.

Mittlerweile gibt es sehr gute Sportbrillen, die vor allem bei Outdooraktivitäten zu empfehlen sind. Diese Brillen unterstützen den Träger nämlich nicht nur mit der nötigen Sehstärke, sondern schützen die Augen bei getönten Gläsern auch zusätzlich vor den schädlichen UV-Strahlen .

Worauf sollte man bei einer Sportbrille achten?

- Bruchsicher: Dies ist neben der richtigen Stärke wohl die wichtigste Eigenschaft, denn beim Sport kann es auch einmal rauer zugehen oder man stürzt – die Brille muss in jedem Fall aus einem sicheren und bruchfesten Material sein, um schwere Verletzungen an den Augen und im Gesicht zu vermeiden.

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- Fester Halt: Die Brille sollte genau angepasst sein und sicher auf der Nase sitzen. Ob man nun alleine läuft, einem Mannschaftssport nachgeht oder Wassersport betreibt – es gibt fast nichts nervigeres als ständig den Sitz der Brille zu korrigieren. Deshalb sollte man eine spezielle Brille kaufen, die bestenfalls vom Optiker auf die Gesichtsform angepasst wurde. Dies kostet eventuell etwas mehr, lohnt sich aber!

- Gewicht und Tragekomfort: Die Brille sollte möglichst leicht sein – so wird sie als noch weniger störend empfunden. Außerdem sollte die Brille ausreichend gepolstert sein, damit es nicht schon nach kurzer Zeit zu einem störenden Gefühl oder auch zu Schmerzen kommt.

Darüber hinaus kann es auch sinnvoll sein, eine Brille zu wählen, bei der die Gläser austauschbar sind. Dies ist nicht nur praktisch, wenn die Gläser doch einmal kaputtgehen, sondern auch, um die Brille optimal auf die Lichtverhältnisse einzustellen. Klare Gläser sind beispielsweise gut für Hallensport und dunkle Gläser eigenen sich vor allem für den Outdoorbereich an sehr hellen Tagen oder beim Skifahren und Snowboarden. Orange Gläser eigenen sich für schlechtere Lichtverhältnisse, wie beispielsweise Nebel – sie wirken aufhellend und lassen den Träger Konturen besser erkennen.

2. Sport mit Kontaktlinsen

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Kontaktlinsen sind natürlich beim Sport extrem praktisch – es verrutscht nichts und auch das Sichtfeld ist nicht durch einen eventuell störenden Rahmen eingeschränkt. Für sportliche Aktivitäten sind weiche Kontaktlinsen in der Regel besser geeignet als harte Linsen. Nach Möglichkeit sollten immer diese gewählt werden – sie verzeihen es auch leichter, falls mal ein Staubkorn in das Auge gelangt.

Worauf sollte man bei aber außerdem noch achten?

- Weiche Tageslinsen: Die Tageslinsen sind vor allem für Personen geeignet, die außerhalb vom Sport lieber Brille tragen. Die Tageslinsen können nach dem Sport einfach entsorgt werden und bedürfen keiner weiteren Pflege.

- Monatslinsen: Monatslinsen sind geeignet, wenn die Linsen relativ häufig getragen werden. Dann ergibt sich gegenüber den Tageslinsen auch ein finanzieller Vorteil.

- Dauerlinsen für Touren: Wer beispielsweise gerne auf Bergtouren geht, für den sind Dauerlinsen besonders gut geeignet. Diese können bis zu 30 Tage im Auge behalten werden und müssen dann auch nicht in der Nacht mühsam herausgenommen werden.

- Das Material : Normale Kontaktlinsen sind meist aus Hydrogel, welches für normale Sportarten absolut ausreichend ist. Eine weitere Alternative sind Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel – diese sind extrem sauerstoffdurchlässig und somit schonender für das Auge. Wer viel Sport macht und die Linsen auch sonst lange in den Augen behält, für den können diese Linsen den Tragekomfort erhöhen.

Wichtig ist aber bei den Kontaktlinsen aber auch, dass sie richtig angepasst werden und nicht nur gut sitzen, sondern eben auch die vorhandene Sehschwäche ausgleichen. Hierzu kann zum Beispiel nicht einfach die Sehstärke, die man bei Brillen benötigt, auf die Kontaktlinsen übertragen werden. Da die Kontaktlinse direkt auf dem Auge sitzt, kann die Stärke oftmals geringer gewählt werden.

Damit die Kontaktlinsen perfekt sitzen und die Augen unterstützen und nicht belasten, sollten diese von einem Optiker angepasst werden.

Wir hoffen, dass jeder mit unseren Tipps die richtige Sehhilfe für seinen Lieblingssport findet und wünschen viel Vergnügen beim Ausüben dieser!

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