So sieht's aus.

Wirkung von Kamille, Baldrian und Co

Die Heilkraft der Pflanzen

Das einige Pflanzen eine heilende Wirkung besitzen ist schon seit vielen Jahrtausenden bekannt und schon im Mittelalter wurden die verschiedensten Erkrankungen mit der Heilkraft der Pflanzen behandelt. In unserer modernen Zeit, voller chemisch hergestellter Medikamente, ist die natürliche Kraft von Pflanzen zusehends ins Hintertreffen geraten – völlig zu Unrecht. Denn Pflanzen besitzen eine ganz natürlich Heilkraft, die bei vielen Arten von Erkrankungen oder Störungen, Linderung bringen können. 

Kamillen im Tee
© Pixabay

Diese Heilpflanzen wirken Wunder

Das Wundervolle an den Heilpflanzen ist nicht nur, dass sie so wirksam sind, sie heilen auch absolut natürlich und ohne Nebenwirkungen! Hier unsere Empfehlungen für die besten Heilpflanzen:

Die bekannten Heilpflanzen

  • Kamille : Die gute alte Kamille ist ein universelles Heilmittel, welches bei vielerlei Beschwerden eingesetzt werden kann. Sie wirkt antibakteriell, krampflösend und kann Entzündungen abmildern. Von Bauchschmerzen, über Übelkeit, bis hin zu Halsschmerzen – Kamille ist ein absolutes Allroundtalent!
  • Baldrian : Im Mittelalter galt Baldrian als Allheilmittel, heutzutage wird er jedoch vorwiegend zur Beruhigung der Nerven oder bei Einschlafstörungen eingesetzt. Baldrian kann darüber hinaus aber auch Magenkrämpfe oder Magenentzündungen lindern.
  • Hopfen : Hopfen und Malz – Gott erhalt`s! Vor allem der Hopfen besitzt als Heilpflanze wahre Wunderkräfte. Die Pflanze wirkt beruhigend und sie lindert Schlafstörungen genauso wie Unruhe- und Angstzustände. Darüber hinaus wirkt Hopfen appetitanregend. 

Neben den bekannten Heilpflanzen gibt es aber auch noch einige, die weniger bekannt, aber dafür genauso wirksam und wichtig sind. Hier unsere Empfehlungen für die geheimeren Wunderwaffen der Natur: 

Die Geheimtipps unter den Heilkräutern

  • Borretsch : Borretsch ist vor allem ein Segen für die Haut! Ekzeme, trockene Haut und sogar chronische Erkrankungen wie Neurodermitis können mit Borretsch wirksam gelindert werden! Auch für Nervosität und Husten ist Borretsch das ideale Gewächs!
  • Eibisch : Das Malvengewächs hat eine vorbeugende, wie heilende Wirkung. Eibisch ist vor allem für die Schleimhäute des Körpers eine Wohltat. Er hat reizlindernde, entzündungshemmende und regenerierende Wirkeigenschaften. Außerdem bildet er auf den Schleimhäuten eine Schutzschicht, sodass schädliche Bakterien und Viren nicht in das Körperinnere vordringen können.
  • Rosskastanie : Die Rosskastanie wird heute hauptsächlich zur Behandlung von chronischen Veneninsuffizienzen eingesetzt. Die Heilpflanze kann die daraus entstehenden Beschwerden wie Krämpfe, Juckreiz, Schwellungen oder Ödeme lindern und auch zur Prophylaxe, beispielsweise bei Langstreckenflügen, findet die Rosskastanie heute vermehrt Anwendung! 

Kräuter, Blumen, Pflanzen – die sanften Mediziner, können es in sich haben!

Tabletten auf einem Minzblatt
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Die Heilpflanzen heilen sanft und nahezu ohne Nebenwirkungen. Bei der Anwendung gibt es jedoch einiges zu beachten. Während viele Heilpflanzen beispielsweise als Tee aufgebrüht werden können, sind andere als ätherische Öle oder als Salben wirksamer. Je nach Krankheit, bzw. Beschwerden kann die empfohlene Zubereitungsart auch variieren. Apotheker können hier meist gute Empfehlungen aussprechen und die Tees oder Salben auch direkt herstellen. Auch wenn Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen in der natürlichen Medizin weitaus geringer ausfallen als bei chemisch hergestellten Medikamenten, ist trotzdem Vorsicht geboten. Überdosierungen oder eine falsche Anwendung können auch bei Heilkräutern ungewünschte Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder auch allergische Reaktionen hervorrufen.

Heilpflanzen als unterstützende Therapieform

Selbst wenn die Wirksamkeit von Heilpflanzen mittlerweile auch medizinisch bewiesen ist, ärztlichen Rat, bzw. nötige medikamentöse Therapien können sie nicht ersetzen. Unterstützend können Heilpflanzen in Absprache mit dem behandelnden Arzt jedoch meist zusätzlich angewendet werden.

Bei Chemotherapien , bei denen den Betroffenen in der Regel der Appetit vergeht und die häufig an Übelkeit leiden, hat sich beispielsweise eine zusätzliche Therapie mit Hopfen oder Ingwer bewährt. Der Appetit wird dadurch angeregt, darüber hinaus werden die Nerven beruhigt und die beanspruchten Patienten können besser durchschlafen, was für den Körper ebenfalls von großer Bedeutung ist.

Neben der wundervollen Heilkraft der Pflanzen, sind diese auch gut für unsere Seele! Ein schöner Blumenstrauß in der Wohnung, erhellt auch an grauen Tagen im Winter das Gemüt und streichelt die Seele! 

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