So sieht's aus.

Unsere Hauptstadt

Berlin: Früher und heute

Von Jahr zu Jahr neue Besucherrekorde - auf der ganzen Welt bekannt: Die deutsche Hauptstadt Berlin zieht besonders durch ihre bedeutungsvolle Geschichte Millionen von Touristen an. Umso spannender ist der Blick auf die berühmten Bauwerke Berlins im Vergleich früher und heute. 

Checkpoint Charlie

Das historische Foto ist aus der Nacht des Mauerfalls am 9. November 1989 - für die ganze Welt ein bedeutungsvolles Ereignis. Während des Kalten Krieges war der Checkpoint Charlie (Amerikanischer Kontrollpunkt) eines der streng bewachten Tore durch die Berliner Mauer und eine der wenigen Möglichkeiten vom einen Teil Berlins in den anderen hinüberzutreten. Heutzutage gilt der ehemalige Checkpoint lediglich als Mahnmal und wird täglich von tausenden Touristen besucht. 

Brandenburger Tor

Ursprünglich wurde das Brandenburger Tor als Zolltor in der Berliner Befestigung im Jahre 1734 erbaut. Durch den Kalten Krieg stand das Brandenburger Tor inmitten der verbotenen Zone neben der Berliner Mauer. Es war ein Symbol für die Teilung der Stadt, des Staates und der ganzen Welt auf zwei Gebiete, das West und das Ost. Am 22. Dezember 1989, nach dem Fall der Mauer, wurde das Tor wieder geöffnet und ist seitdem ein großer Magnet für Touristen aus der ganzen Welt.

Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands. 

Die DDR benötigte eine Sendeanlage, die leistungsstark ins ganze Land ausstrahlen konnte. Nach vielen unterschiedlichen Bauplänen wurde mit dem Bau im Jahre 1965 begonnen, vier Jahre später konnte der Fersehturm im Jahre 1969 in Betrieb genommen werden. Das historische Bild entstand kurz vor der Inbetriebnahme. Die Kosten lagen bei rund 200 Millionen DDR Mark (rund 51 Millionen Euro). Auch nach der Wiedervereinigung verlor der Turm nicht an Bedeutung und wurde zu einem Symbol für Gesamtberlin: Mehr als eine Million Menschen besuchen den Fernsehturm pro Jahr.

Berliner Dom

Der Berliner Dom ist ein Bauwerk, das seinen Betrachter überwältigen soll. Kaiser Wilhelm II. wollte ein Gebäude errichten lassen, das dem Stadtschloss in nichts nachsteht. Durch die himmelhohe Kuppel, die triumphierenden Rundbögen, die mächtige Orgel mit 7000 Pfeifen, das Kaiserliche Treppenhaus aus Marmor und vielem mehr ist ihm dies überzeugend gelungen. Doch im Jahre 1944 wurde das prunkvolle Gebäude von einer Bombe getroffen und erst 1975 mit Geld aus dem Westen wieder aufgebaut.

1983, also ein Jahr vor Entstehung des zweiten Bildes, wurde die Außenfassade vollendet, erst 1993 konnte die Wiedereröffnung gefeiert werden. Auf demselben Bild ist 1984 noch der Palast der Republik zu sehen. Der Palast war das Symbol der DDR, das durch die Vielzahl an Gaststätten und Cafés ein wahres Haus des Volkes war. Außerdem war es auch Tagungsort der ersten demokratisch gewählten Volksvertretung aus dem Jahre 1990. 

Quelle der historischen Bilder: © Bundesarchiv: Bild 183-1989-1110-018 / Oberst, Klaus; Bild 183-63027-0001; Bild 183-64682-0005; Bild 183-G1023-0028-001 / Spremberg, Joachim; Bild 183-1984-0604-017; Bild 183-12003-0003 - CC-BY-SA;  Creative Commons   Attribution-Share Alike 3.0 Germany

Quelle der aktuellen Bilder: © kabeleins/Theresa Conradin

Schon gesehen?

Kommentare

Facebook