So sieht's aus.

Versöhnungssex: Die Lust, sich zu vertragen

Von der Streithölle in den Liebeshimmel

Unter allen Sex-Praktiken gilt der Versöhnungssex als einer der besten. Ist das Liebesspiel an sich aber schon die Versöhnung oder verträgt sich Mann zunächst mit der Frau und hüpft dann erst mit ihr in die Kiste? Beides ist möglich, welche Variante jedoch besser funktioniert, erfahren Sie hier. 

Versöhnungssex
Beim Versöhnungssex ist vor allem das richtige Timing gefragt. © Photographee.eu - Fotolia

Versöhnungssex – nicht die Lösung des Problems

Emotional aufgeladen vom Streit schlägt ihr Ärger plötzlich in Liebeswut um. Mit der Leidenschaft einer spanischen Stierkämpferin und der Körperkraft eines österreichischen Bodybuilders reißt sie ihm die Klamotten vom Leib und liebt ihn, wie sie ihn noch nie geliebt hat – der Zoff von vorhin ist im Anschluss natürlich vergessen. In der Fantasiewelt eines jeden Mannes mag diese Vorstellung ein Traum sein, in der Praxis funktioniert Versöhnungssex jedoch selten so einfach. Denn ist eine Frau wütend, wird sie im ersten Moment die Gekränkte spielen und sich Ihnen gegenüber verschließen – auch unten herum. Versuchen Sie also erst gar nicht, die Partnerin unmittelbar nach einer Konfrontation ins Bett zu kriegen. Tun Sie es doch, bekommen Sie im ungünstigsten Falle statt Versöhnungssex im eine gescheuert. Hinzu kommt: Beim Matratzensport werden Sie sich „entladen“ können, die Probleme jedoch bleiben. 

Erst das versöhnende Gespräch suchen

Sie möchten in den Urlaub, sie will das Ersparte hingegen lieber in neue Manolo Blahnics investieren. Die Folge: Streit. Ratsam in solchen Situationen: Fallen Sie nicht gleich mit der Tür ins Haus, indem Sie Madame auf Händen ins Bett tragen. Besser ist es, sich vorsichtig heranzutasten. Lassen Sie ihr eine Packung Pralinen morgens auf dem Tisch liegen, fertigen Sie eine nicht ganz ernst gemeinte Zeichnung an, in der Sie sich als wütender Berggorilla darstellen. Kleine Aufmerksamkeiten wie diese zeigen ihr, dass Sie gewillt sind, sich zu vertragen. Die Folge: Ihr zwischenzeitlich versteinertes Herz wird wieder erweicht und die Pforten zum Liebesgemach geöffnet. Was dann folgt, ist per strenger Definition zwar kein Versöhnungssex, wird in jedem Fall aber weniger rabiat zugehen, als mit Wut im Bauch dem Partner einen kurzen und schmerzlosen Orgasmus zu besorgen.

Am besten ist es, den Streit gleich von vornherein zu vermeiden. Wie das geht, lesen Sie hier!

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