So sieht's aus.

Sexsucht: Anzeichen erkennen und Abhilfe schaffen

Vom Verlangen getrieben

Wenn sich die Seitensprünge häufen, die Gedanken sich nur noch um das Eine kreisen und sich der Trieb trotzdem kaum mehr befriedigen lässt, deutet das auf eine Sexsucht hin. Tipps, wie aus Erkenntnis Besserung wird, erhalten Sie hier.

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Um ihre Sexsucht zu befriedigen, vergnügen sich viele Männer mit Prostituierten. © BlueSkyImages - Fotolia

Diese Anzeichen sprechen für eine Sexsucht

Männer denken nur an das Eine – bei einer Sexsucht ist das tatsächlich so. Während normale Männer etwa 18 Mal pro Tag an Sex denken, wird bei einer Sexsucht alles andere zweitrangig: Job, Partnerin, Freunde. Wer mehrmals täglich Sex braucht und dafür über Leichen geht, zeigt ernsthafte Symptome einer Erkrankung.

Ähnlich wie bei Alkohol und Drogen leiden auch Sexsüchtige unter Entzugserscheinungen wie Zittern und Schweißausbrüche, wenn der Trieb einmal nicht befriedigt wird. Sexsucht ist ein Teufelskreis, denn selbst durch Geschlechtsverkehr stellt sich irgendwann keine Entspannung und Zufriedenheit mehr ein. 

Das können Sie gegen die Sucht tun

Je populärer die Krankheit, desto reger auch das Interesse der Pharmaindustrie am Phänomen Sexsucht. Tabletten gegen die Krankheit gibt es daher in rauen Mengen, ihre Wirkung hingegen ist umstritten. Wer unter Sexsucht leidet und etwas gegen die Krankheit tun möchte, sollte vor der Einnahme von Tabletten daher unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und sich ausführlich beraten lassen. Eine eigenmächtige Einnahme von Tabletten kann andernfalls nach hinten losgehen und die Sexsucht sogar noch verstärken.

Am Gang zum Therapeuten führt für Betroffene kein Weg vorbei. Verklemmte Eltern oder genetische Ursachen – im Rahmen einer Therapie haben Sie die Möglichkeit, der Sucht auf den Grund zu gehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Sport statt Sex – eine Ersatzhandlung hilft einigen Betroffenen, von der Sucht loszukommen. Quick and dirty – diese Devise funktioniert hier allerdings nicht, denn oft bedarf es vieler Therapiestunden, um entsprechende Erfolge zu erzielen. Doch keine Angst: Während nach einer Medikamentenabhängigkeit nie wieder Tabletten eingenommen werden dürfen, ist Sex nach einer Sexsucht kein Tabu.

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