So sieht's aus.

Strapon: Der Penis für die Frau

Anschnallbarer Dildo

Sie wollten schon immer mal wissen, wie es Frauen im Bett ergeht? Dann sollten Sie sich einen Strapon mal näher anschauen. Bei diesem Sextoy handelt es sich nämlich um einen Dildo zum Anschnallen, der der Liebsten die Möglichkeit gibt, in die Rolle des Mannes zu schlüpfen. Wie das unfallfrei funktioniert, lesen Sie hier.

Strapon: Der Penis für die Frau
Die Pistole um den Gürtel geschnallt und auf ins Liebesabenteuer. Scharf schießen kann frau mit dem Strapon jedoch nicht. © agnadevi - Fotolia

Was ist ein Strapon?

Der Strapon leitet sich von den zwei englischen Begriffen „strap“ und „on“ ab, zu Deutsch: umschnallen. Damit wird auch das wesentliche Merkmal des Sexspielzeuges beschrieben. Denn hierbei ist der Dildo oder Vibrator an einem Slip oder Riemengürtel befestigt, den Mann oder Frau sich über die Taille hängen. Die Schnalle selbst ist aus Latex- oder Leder-Material, in der das Sextoy durch das ausgestanzte Loch geführt wird. Das Sextoy ist in beinahe allen erdenklichen Formen und Farben erhältlich.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Auch wenn sie angenehmer zu tragen sind, von Umschnalldildos aus PVC ist eher abzuraten, da diese häufig gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten. Wer auf Komfort nicht verzichten möchte, kann über den Strapon auch einfach ein Kondom ziehen und sich so besser schützen. Dildos aus Aluminium, Edelstahl, Glas, Naturlatex und Silikon sind hingegen gesundheitlich unbedenklich.

Ein wichtiges Kaufkriterium ist auch die Größe. Warum? Weil der Penisträger natürlich kein Gefühl in seinem falschen Glied hat und somit nur schwer einschätzen kann, wie tief er eindringt. So geht er das Risiko ein, dem Partner ungewollt Schmerzen zuzufügen. Von Dildos mit einem Durchmesser von 4,5 Zentimetern, wie sie oft erhältlich sind, ist daher eher abzuraten. Für den Anfang genügen drei Zentimeter völlig.

Und der Kostenfaktor? Bei einem vernünftigen Strapon müssen Sie mit einem Preis von 50 bis 60 Euro rechnen. Alles darunter ist in der Regel billig produziert und lohnt eine Anschaffung nicht. Bei hochwertigem und hautfreundlichem Material inklusive Vibrationsfunktion müssen Sie etwas tiefer in Tasche greifen. Hier liegt der Kostenpunkt bei etwa 80 bis 100 Euro.

Sicherheitsvorkehrungen beim Dildo-Sex

Bevor Sie den insgeheimen Männerwunsch ausleben können, sollten Sie die gleichen Regeln wie beim Strapon-freien Analverkehr beachtet werden. Für eine schmerzfreie und reibungslose Penetration hilft Gleitgel, das auf dem Dildo verteilt wird. Ebenfalls äußerst wichtig: Hygiene. Zwar kommt kein Geschlechtsteil in direkten Kontakt mit dem Anus, die über den Dildo verteilten Bakterien und Keime können jedoch leicht Krankheiten übertragen oder Infektionen erzeugen. Die Nutzung eines Irrigators oder die Intimdusche vor dem Strapon-Sex ist also nicht nur reine Vorsichtsmaßnahme, sondern absolute Pflicht.

Der etwas andere Rollentausch

Den Strapon gibt es in den unterschiedlichen Ausführungen. In der Regel ist er durch ein Zwei- oder Dreigurtsystem am Schritt frei, sodass die Trägerin beim Sex penetriert werden kann. Den ultimativen Sex-Spaß garantiert der sogenannte Double Strapon, bei dem zwei Dildos angebracht sind – einer, der nach innen und einer, der nach außen gerichtet ist. Was Sie und Ihre Partnerin nun damit machen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

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