So sieht's aus.

Tipps für Trauzeugen und Co.

Junggesellenabschied: Ideen

Mit einem rosa Ganzkörperanzug durch die Stadt laufen und Schnäpse verticken? So stellen sich die wenigsten ihren letzten Tag in Freiheit vor. Doch was sonst machen zum Junggesellenabschied? Ideen und Tipps für Trauzeugen, Geschwister und Freunde des Bräutigams in spe gibt’s hier.

Junggesellenabschied: Ideen
Woran denken beim Junggesellenabschied? Ideen sind wichtig, ebenso berücksichtigen sollten Sie aber Kosten, Zeitpunkt und Spaßfaktor. © fotogestoeber - Fotolia

Junggesellenabschied organisieren: Wer, wie, warum?

Bevor ein Junggeselle in den Hafen der Ehe einläuft, steht noch einmal Party auf dem Programm – und zwar so richtig. Schließlich heiratet Mann nicht jeden Tag. Sie sind Trauzeuge? Herzlichen Glückwunsch, denn der Junggesellenabschied ist Ihr Ding, Sie dürfen ihn organisieren, eine große Aufgabe. Tipp: Sprechen Sie sich entweder mit dem Bräutigam über die groben Rahmenbedingungen ab oder holen Sie sich Unterstützung aus dessen Freundeskreis. Helfen mehrere Leute mit, den Junggesellenabschied zu organisieren, kommen auch mehr Ideen zusammen und es bleibt nicht alles an Ihnen hängen. Ein wenig Eigeninitiative ist jedoch gefragt. Bitten Sie Geschwister und enge Freunde des Brautpaars konkret um Unterstützung – da wird kaum einer Nein sagen.

Zeitpunkt und Geld

Bevor es daran geht, für den Junggesellenabschied Ideen zu sammeln, stellt sich die Frage, wann dieser stattfinden soll. Direkt am Tag vor der Hochzeit oder lieber etwas früher? Fest steht: auf keinen Fall direkt davor! Schließlich soll der Bräutigam am nächsten Tag ohne Kater, Augenringe und Alkoholfahne Ja sagen. Besser: ein paar Wochen oder Tage vor dem Hochzeitstermin an einem Wochenende. Stimmen Sie den Termin mit dem Bräutigam ab oder versuchen Sie ihm auf Umwegen einen Samstag freizuhalten, ohne dass er etwas ahnt. Eine nicht ganz unwichtige Frage – zumal ein Junggesellenabschied oft den ganzen Tag oder bis in die frühen Morgenstunden dauert: Wer zahlt am Ende die Zeche? Natürlich muss nicht der Trauzeuge allein blechen, für gewöhnlich legen alle, die dabei sind, zusammen und zahlen für den Bräutigam mit. Ob Sie das Geld vorher einsammeln oder hinterher zusammenlegen, hängt davon ab, was geplant ist und wie viel Sie mitunter bereit sind vorzustrecken. Bedenken Sie bei der Kostenkalkulation aber: Je teurer die Party, desto weniger Gäste werden kommen und desto tiefer müssen Sie in die Tasche greifen.

Junggesellenabschied: Ideen für die Männerparty

Welche Aktionen sich für einen Junggesellenabschied umsetzen lassen, hängt entscheidend von der Jahreszeit ab. Perfekt sind natürlich spätes Frühjahr und der Sommer, denn dann können Sie sich draußen aufhalten. Heiratet Ihr Kumpel allerdings im Dezember oder Januar, wird auch der Junggesellenabschied im Winter stattfinden. In diesem Fall kommt eine klassische Bollerwagen-Tour natürlich nicht infrage. Tipp: Gehen Sie zum Indoor-Paintball, Billardspielen oder machen Sie eine Kneipentour. Dafür braucht es schließlich keine 30 Grad und Sonne. Ebenfalls sehr beliebt: eine Stripperin to go, die direkt zur Feier kommt. Auch eine Möglichkeit, wenn alle es sich leisten können: ein Wochenendtrip ins Warme – zum Beispiel nach Ibiza oder in die Türkei. Bei einer Sommerhochzeit haben Sie die Qual der Wahl – Grillabend, Go-Kart, Campen. Oder darf es doch etwas außergewöhnlicher sein: Raften, Segway-Fahren oder Fallschirmspringen? Nicht alles ist überall möglich und vieles auch sehr teuer. Tipp: Ein Junggesellenabschied muss nicht den Kostenrahmen sprengen, sondern kann auch mit einer Bierverkostung beginnen und mit einem Pokerabend enden. Wofür Sie sich am Ende entscheiden, sollten Sie in erster Linie vom Bräutigam abhängig machen. Ist der für jeden Spaß zu haben, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wenn nicht, überlegen Sie sich ganz genau, was dem zukünftigen Bräutigam gefällt – so richtig peinlich werden sollte ein Junggesellenabschied schließlich nicht.

Tipps für die Umsetzung

Lustige T-Shirts mit noch lustigeren Sprüchen anziehen – dieses Junggesellenabschiedsrelikt hält sich bis heute hartnäckig. Klingt lustig, ist es aber nicht. Also einfach darauf verzichten – das spart nicht nur Geld, sondern wird auch kein Bräutigam vermissen. Kümmern Sie sich stattdessen darum, dass Sie, bevor Sie mit dem Trinken anfangen, auch etwas in den Magen bekommen – ob selbst mitgebracht oder in einem Restaurant: Das hängt ganz davon ab, was Sie vorhaben. Fotos zum Junggesellenabschied sind natürlich erlaubt, achten Sie aber darauf, dass heikle Bilder – zum Beispiel vom Besuch im Stripclub – nicht auf Facebook landen oder aus Versehen an die Braut geschickt werden. Im Suff können schließlich so einige peinliche Momente entstehen. Ebenso wichtig: den Abend genießen und anschließend darüber schweigen. Brisante Geschichten über den Männerabend gehen Braut und Co. nichts an – eine alte Fight Club-Regel.

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