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Frauensprache: Das Wörterbuch für den Mann

Jahrhundertelang haben sich Linguisten und Philologen ihr gewidmet, aber noch immer gibt sie große Rätsel auf: die Frauensprache. Was die Damenwelt meint, wenn sie etwas sagt, erfährt Mann hier.

Frauensprache
Wer die Frauensprache nicht beherrscht, versteht meist nur Bahnhof. © undrey - Fotolia

Der Unterschied zwischen Sagen und Meinen

„Natürlich ist es in Ordnung, wenn du dir am Wochenende mit deinen Kumpels das Auswärtsspiel deiner Fußballmannschaft im Stadion anschaust und anschließend auf Sauftour gehst.“ Bei verständnisvollen Sätzen dieser Kategorie herrscht Alarmstufe Rot. Denn übersetzt bedeutet ein „Geh raus und habe Spaß“ so viel wie „Das wirst du bitter bereuen.“ Kommt der Vorschlag also nicht gerade von ihr, sollten Sie grundsätzlich misstrauisch sein und noch einmal nachhaken.

Frauen verstehen - umgekehrte Logik

Auch wenn die Partnerin vorgibt, Sie in die Planung mit einzubeziehen, bedenken Sie stets, dass es in der Frauensprache nur ein Personalpronomen gibt: ich. So meint sie mit „wir brauchen“ in Wirklichkeit „ich will“ und „Wir müssen miteinander reden“ heißt nichts anderes als „Ich werde dir gleich eine Standpauke halten“. Frauen verstehen – das geht in der Regel nur mit umgekehrter Logik.

Frauensprache: Trügerische Komplimente

„Ach, du bist so sensibel.“ Was sich im ersten Moment wie eine Schmeichelei anhört, bedeutet nichts anderes, als dass Sie ein Weichei sind. Um die Worte von Frauen verstehen zu können, muss Mann erst begreifen, wie das weibliche Geschlecht tickt. Hat die Partnerin etwas an Ihnen auszusetzen, wird Sie Ihnen das nie direkt ins Gesicht, sondern immer durch die Blume sagen. Ob die Botschaft bei Ihnen ankommt, ist dann Ihr Bier. Sollten Sie das nächste Mal also ein Kompliment für Ihre Männlichkeit bekommen, rasieren Sie sich und unternehmen Sie etwas gegen Ihren Achselschweiß.

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