So sieht's aus.

Real Steel

Real-Steel-Walt-Disney-Studios 820 x 461 © Walt Disney Studios

HEIMKINO-FACTS

Anbieter: Touchstone
Erhältlich als: DVD
Verkauf: 12. April 2012

Mit REAL STEEL bleibt sich Regisseur Shawn Levy seiner Machart treu: Wie bereits sein erfolgreiches Werk "Nachts im Museum", ist auch diese Geschichte ein Film für die ganze Familie. Freigegeben ab 12 Jahren, ist der Film keine düstere Story für Science-Fiction-Freaks, sondern überzeugt neben den gut dargestellten Kampfszenen vor allem mit einer rührenden Vater-Sohn-Geschichte. Denn obwohl Hauptcharakter Charlie, der von Hugh Jackman gespielt wird, seinen Sohn anfangs gegen eine hoffnungsvolle Karriere-Chance eintauscht, nähern sich die Beiden im Laufe des Films über den Kampfsport an und bauen eine familiäre Beziehung zueinander auf. Gemeinsam setzen sie alles daran, mit dem Roboter "Atom" neu durchzustarten. Doch ausgerechnet als dies zu gelingen scheint, soll Max adoptiert werden.

Trotz der vielen Kampfszenen steht die inhaltliche Ebene dank der hervorragenden Leistung der beiden Hauptdarsteller ganz klar im Vordergrund. Hollywood-Star Hugh Jackman verkörpert gleichzeitig das Bild eines harten Boxers, als auch das eines sympathischen Daddys. Nachwuchsstar Dakota Goyo stellt sein schauspielerisches Talent ebenfalls unter Beweis und gemeinsam harmonieren die Beiden als super Team.

Neben der packenden Handlung, wird dem Zuschauer aber auch technisch einiges geboten: Die Action-Scenen überzeugen mit großartiger Animationskunst. Um die Kämpfe besonders realistisch darzustellen, holte sich das Filmteam sogar Unterstützung vom ehemaligen Box-Star Sugar Ray Leonard. Zudem wirkt der Wechsel der unterschiedlichen Spielorte – von der alten Halle bis zur glanzvollen Box-Arena – für große Abwechslung.

REAL STEEL überzeugt gleich in zweierlei Hinsicht: Action-Fans kommen bei den darstellerisch einwandfreien Box-Szenen voll auf ihre Kosten, doch auch inhaltlich verfügt der Film über eine spannende Handlung mit viel Tiefgang. Gleich zwei Themen sorgen im Film für große Spannung beim Zuschauer: Neben der Frage, ob Charlie ein erneuter Durchbruch im Boxring gelingt, steht vor allem die Zukunft von Max auf dem Spiel. Wer sich allerdings Science-Fiction-Kino im Stil von "Transporter" erhofft hat, muss enttäuscht werden: Für hart gesottene enthält der Film zu viele rührende Vater-Sohn-Momente. (kabeleins.de / map)

Film Details

  • Land USA/Indien
  • Produktionsjahr 2011

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